Pyjamaparty

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Eine Pyjamaparty ist eine aus den Untiefen New Yorks stammende Festtagsaktivität, deren Ursprung vermutlich in den Paarungsritualen gelangweilter englischer Kolonialherren des damals zu Recht versklavten Indiens liegt. Eine Pyjamaparty wird traditionell durch zwei Hauptfaktoren definiert. Zum einen durch das Tragen von Schlafgewändern oder anderem Kleidungsfetisch, zum anderen durch ungehemmten Alkohol- und Drogengenuss mit anschließendem Geschlechtsverkehr. Eine Pyjamaparty kann allein oder in Gruppen abgehalten werden, wobei erstere Variante üblicherweise nur in den Steppengebieten rund um die vergreisten Vororte einer Großstadt praktiziert wird.

[Bearbeiten] Etymologie

Nach gängiger Expertenmeinung der Fachwelt stammt der Begriff Pyjamaparty aus dem Sanskrit von dem Ausdruck एक बार फिर भाड़ में जाओ (Pi-jah-ma-patti) ab, was wörtlich übersetzt so viel heißt wie „Bums mal wieder“. Man nimmt an, dass der Begriff durch indische Taxifahrer in das moderne New York gebracht wurde. Eine Minderheit von Forschern vermutete lange Zeit, es könnte sich auch durchaus aus dem Altrumänischen Piczy-ma-paczy ableiten.
Fundstelle Fekal.jpg

Die Fundstelle nach dem Abtransport des Computerschrotts der Ausgrabung

Dies bedeutet „Schnaps und Sex, ein damals häufig in Bombay verwendeter Slogan rumänischer Einwanderer, die dort neben Fleisch von heiligen Kühen auch mit Schnaps und Frauen auf dem Markt handelten. Gegen letztere Theorie sprechen allerdings aktuelle archäologische Funde aus einem Rattenloch in Bangladesch. Dort entdeckte man offenbar 3000 Jahre alte Überreste einer Pyjamaparty, zu einem Zeitpunkt also als Rumänien noch Teil des Ostblocks war, bzw. man dort weder Trachtenmode noch Reiseprospekte kannte. Laut Professor Fekal vom ethnologischen Institut Kalkutta-Süd, wurde dort eine vollgekotzte Steintafel[1] gefunden, mit folgender Inschrift:
मैं बीमार लग रहा है. मैं एक टैक्सी ले जाएगा.

Die teutonische Übersetzung lautet: „Mir ist schlecht. Ich werde ein Taxi nehmen.“

[Bearbeiten] Kulturelle Bedeutung

Ursprünglich wurden Pyjamapartys von der Stadtbevölkerung dazu abgehalten, freudige Anlässe zu feiern, wie z.B. den Tod des Bürgermeisters oder einen erfolgreichen Seitensprung. In der heutigen modernen Ausprägung haben sich die Anlässe jedoch geändert und man feiert entsprechend anderer Aspekte, wie z.B. das erste eigene Auto, das Abschließen eines Bausparvertrags, eine Verlobung oder andere Unwichtigkeiten. Manche Pyjamapartys finden aber auch durchaus ohne Anlass statt oder dienen lediglich als Vorwand für den Missbrauch von Alkohol und Drogen.

[Bearbeiten] Voraussetzungen

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Ein geiler Bock und seine Spielgefährtinnen auf einer Pyjamaparty

Eine Pyjamaparty wird stets durch den Veranstalter verun veranstaltet. Die Grundvoraussetzungen zur Teilnahme an einer Pyjamaparty sind dabei in allen Kulturen gleich. Jeder Teilnehmer muss in einem Fetisch gekleidet erscheinen. Üblich ist hier ein Schlafgewand oder ein durchsichtiges Nachtkleid mit Loch im Schritt. Es werden zuweilen aber auch einfachere Fetische akzeptiert, wie z.B. das ausschließliche Tragen eines Schwedenhöschens aus Lackleder. Ferner ist das Mitbringen von mindestens zwei Litern hochprozentigem Alkohol ein Muss. Traditionell verwendet man hier entweder illegal beschaffte Schnapserzeugnisse oder auch – seit der Moderne – Billigfusel aus dem Supermarkt.

[Bearbeiten] Ablauf

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Sexuell bereite Gäste einer Pyjamaparty kurz nach dem Rauchen von Marihuana

Der Veranstalter der Pyjamaparty (sofern er nicht alleine feiert oder unter Persönlichkeitsspaltung leidet) lädt die Gäste schriftlich oder telefonisch ein. Diese erscheinen dann zu genanntem Termin beim Veranstalter, normalerweise gegen acht Uhr abends. Wie es der Brauch verlangt, werden die mitgebrachten Alkoholvorräte bereits kurz nach Beginn des Festaktes verbraucht, in seltenen Fällen sogar bereits vor Beginn ausgekotzt. Letzteres stellt allerdings einen Traditionsbruch[2] dar, da dieses Ritual normalerweise für Mitternacht vorbehalten bleibt, also den Teil, der nach langweiligen Brettspielen folgt. Das sogenannte Mitternachtskotzen hat in der Geschichte der Pyjamapartys eine lange Tradition. Hierbei übergibt sich ein Großteil der Teilnehmer (in der Regel die männlichen Gäste), um die Besonderheit des Anlasses durch die Opferung feiner Körpersäfte zu unterstreichen. Danach wird gekifft. Dies soll den Beginn eines neuen Lebensabschnitts symbolisieren, wobei das gerauchte Marihuana an sich für den alten Lebensabschnitt steht („Bis jetzt war alles nur heiße Luft“)[3]. Gegen zwei Uhr nachts gehen die Teilnehmer dann zum Gruppensex über. Nach neueren kulturhistorischen Erkenntnissen dient dieser Teil der Festitivät zum reinen Vergnügen, wohingegen man früher davon ausging, dass hierdurch das Immunsystem gestärkt werden soll.

[Bearbeiten] Varianten

[Bearbeiten] Pyjamaparty allein

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Nach einer Pyjamaparty, die allein abgehalten wurde

Bei einer Pyjamaparty, die allein abgehalten wird, schließt sich der Veranstalter in aller Regel im Keller eines Gebäudes ein, sofern möglich in einem Weinkeller; es eignen sich aber auch Besenkammern oder Toiletten. Der Ablauf ist prinzipiell dem einer herkömmlichen Pyjamaparty ähnlich. Auch bei dieser Variante wird gekotzt. Der wichtigste Unterschied besteht jedoch darin, dass der Gruppensex hier nicht praktiziert wird. Dem Veranstalter steht es aber dennoch frei, selbst Hand anzulegen.

[Bearbeiten] Pyjamaparty mit dem Haustier

Haustier nach Pyjamaparty.jpg

Schäden am Haustier nach einer Pyjamaparty

Bei einer Pyjamaparty, die lediglich aus Veranstalter und dessen Haustier besteht, gibt es praktisch keine Unterschiede zur herkömmlichen Variante. Allerdings haben Tierschützer und andere Faschisten in den letzten Jahren immer wieder Kritik an den Sexualpraktiken dieser Variante geübt, so dass hierbei zunehmend öfter das Haustier durch Imitate oder Gummigegenstände ersetzt wird.

[Bearbeiten] Gesundheitliche Risiken

Pyjamapartys werden von fast allen Medizinern als gesundheitlich unbedenklich eingestuft[4]. Gelegentlich kommt es zwar zu kleineren Infektionen wie z.B. mit HIV oder Syphilis, doch sind darüber hinaus außer ungewollten Schwangerschaften keine größeren Nebenwirkungen bekannt. Die meisten Mediziner heben vor allem die reinigenden Effekte einer Pyjamaparty hervor, wie etwa das bereits genannte Erbrechen oder die Absonderung von Körperschweiß und anderen endogenen Säften.

[Bearbeiten] Moderne Entwicklungen

Die traditionelle Pyjamaparty hat in dicht bevölkerten Gegenden eine Renaissance erlebt, doch gibt es inzwischen auch diverse Stilrichtungen, welche mit leichten Abwandlungen experimentieren. So gibt es z.B. in den Ballungszentren von Sachsen eine Variante, die sich „Pyrojamaparty“ nennt und zum Inhalt hat, sich eine Glatze zu rasieren und die Synagoge Veranstaltungsräumlichkeiten in Brand zu setzen. Eine ähnliche Variante hierzu findet sich auch in Regionen der amerikanischen Kolonie Guantanamo wieder, dort bekannt unter dem Namen „Picjama Party“.

[Bearbeiten] Literatur

  • Ann Ahl: Pyjamapartys heute. Rektum Verlag, Danzig, 1999, ISBN 7-8381-1543-2.
  • Rico Carpo: Leder, Peitschen, Schlafanzüge. Feticcio Verlag, Vatikan, 1289, ISBN 1-7020-3325-7.
  • Gutfried Wurst: Mitternachtskotzen. Leichtsinn Verlag, Gocklach, 2010, ISBN 5-5689-1513-5.
  • Abdallan Ülzan: Pyjamaparty am Bosporus. Özdalla Verlag, Neukölln, 1967, ISBN 5-5689-1513-5.
  • Kandal Indopur: Hisdorrie of Pichammapady. Taxi Publishing, Mumbai, 2007, ISBN 5-5689-1513-5.
  • Jorge Arbusto: Guantanamo Travel Guide. Desert Storm Publishing, Kuwait City, 1990, ISBN 5-5689-1513-5.

[Bearbeiten] Referenzen

  1. "Historical findings in a rat hole", p33-37, Fekal et al
  2. "Pyjamaparty: How to vomit, Chapter 19, p11-17, Baklava et al
  3. Zitat eines depressiven Goldfischs in: „Monty Python und der Sinn des Lebens“
  4. Dr. med. Veronika Bitsch in: WOH report A29, p27

[Bearbeiten] Siehe auch

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