Protoletrophobie

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„'Eine 'Üte, 'eine 'Üte, 'ch 'u 'eine 'Üte!“

~ Barbara Salesch über den Ausbruch ihrer Krankheit

„'Limmer 'ls 'ie 'nsolvenz“

~ Johann Wolfgang von, zu und nach Guttenberg über Protoletrophobie

„'Ch 'u 'ute 'Üte, 'Ute 'Üte, 'ch 'erd 'och 'er'ückt!“

~ Herbert Grönemeyer über Protoletrophobie


Die Protoletrophobie (Angst vor dem ersten Buchstaben) ist der krankhafte Zwang, den ersten Buchstaben eines Wortes zu verschlucken.

[Bearbeiten] Pathologie

Protoletrophobie ist eine ernstzunehmende Geisteskrankheit. Gleichauf mit der klassischen Psychose ist sie der häufigste Auslöser für eine Einweisung in die Gummizelle. Sie kann aber auch ein Indiz dafür sein, dass man aus der Klâppsmühlé stammt.
Obwohl die Umstände, die eine solche Krankheit verursachen können noch nicht aufgeklärt sind, vermutet man einen sogenannten Franzosenwahn bei zumindest einem Teil der Betroffenen.

Protoletrophobie lässt sich in mehrere Unterarten einordnen:

[Bearbeiten] Kompositale Protoletrophobie

Hierbei handelt es sich um die Ausartung, die Anfangsbuchstaben jeder Teilworte zu verschlucken:

„'Er 'Rief'räger 'ar 'a, 'nd 'at 'in 'Ost'aket 'it'ebracht.“
„'ch 'in 'apitän 'ei 'er 'Onau'ampf'chiff'ahrts'esellschaft

[Bearbeiten] Klassische Protoletrophobie

Bei der klassischen, nichtkompositalen Protoletrophobie handelt es sich um das alleinige Auslassen des ersten Buchstabens des gesamten Wortes. Obige Lehrsätze sehen bei diesem Krankheitstypus wie folgt aus:

„'Er 'Riefträger 'ar 'a, 'nd 'at 'in 'Ostpaket 'it'ebracht.“
„'ch 'in 'apitän 'ei 'er 'Onaudampfschifffahrtsgesellschaft

[Bearbeiten] Diphthongale Protoletrophobie

Hierbei handelt es sich um die weniger intellektuelle Art Protoletrophobie, da die Geistesgestörten sich nicht darum kümmern, ob nun nur der erste Buchstabe oder der erste Laut eines Wortes verschluckt wird.

So wird unser geliebtes Europa beispielsweise je nach Abart der Krankheit zu einem

'Uropa
oder zu einem
'Ropa .

Ein anderes gutes Beispiel ist das Wort Einschlafen. Dieses Wort wird zu einem

'In'chlafen

oder aber auch zu einem

'N'lafen

werden.
Im Einzelfall kommt es zu fließenden Übergängen bei der Ausprägung der gesamten Krankheit.

[Bearbeiten] Manische Protoletrophobie

„'Eine 'üte, 'Rgh! 'Ein! 'H, 'ch 'ine: 'Ine 'üte, 'in! 'ch 'ann 'eine... 'Rgh! 'ine 'Orte... 'Rgh! 'rte 'er... 'Rgh 'r 'agen... 'iiiiiiiiiiiiin!!“

~ Armer Kranker über Manische Protoletrophobie

Was uns dieses Opfer der Manischen Kaskadierenden Protoletrophobie sagen wollte ist ganz einfach: „Meine Güte, ich kann keine Worte mehr sagen.“
Ganz entziffern lässt sich die Stellungnahme folgendermaßen:

Meine Güte, Argh! Nein! Ah, ich meine: Meine Güte, Nein! Ich kann keine... Argh! Keine Worte... Argh! Worte mehr... Argh, mehr sagen. Neiiiiiiiiin!!

Die manische Variante der Protoletrophobie ist besonders belastend für die Geschädigten. Sie zwingt ihre Opfer regelrecht in einen Schreikrampf, da sie bei jedem durch weglassen des ersten Buchstabens neu gebildeten Wort einen neuen Angstausbruch bekommen. Dieses kann in Extemfällen in einer fünfstufigen Kaskade ausarten. Die Patienten reißen sich in so einem Fall die Haare aus und springen aus Fenstern oder durch Wände. Menschen mit einem solchen Leiden haben keine Probleme mehr, eine 120-prozentige Behinderung bescheinigt zu bekommen

[Bearbeiten] Frankophone Protoletrophobie

Die Frankophone Protoletrophobie ist eine Ausnahme im Krankheitsbild, da sie scheinbar genetisch bedingt ist und sich ihre Verbreitung auf die ostrheinischen Gebiete sowie den äußersten Teil des nordöstlichen Nordamerikas beschränkt ist. Diese Menschen werden auch diskriminierend Französiche Muttersprachler genannt. Hierbei fällt auf, dass die Franzosen Geschädigten es einzig und allein mit dem Buchstaben H haben.

„Der 'ahn ist Tot, er 'ängt an der Wäscheleine“

ist ein typisches Beispiel für Frankophone Protoletrophobie. Frankophone Protoletrophobe versuchen jedoch auch gerne, ihre Krankheit zu vertuschen, indem sie ein zusätzliches H an Wörter, die mit Vokal beginnen anhängen. Folgendes englischsprachiges Beispiel soll den Sachverhalt verdeutlichen:

„'Eal the Hearth“,
zu Deutsch
„Aale die Herde!“.
Der Englishman würde jedoch
„Heal the Earth, won't you?“
von sich geben.

[Bearbeiten] Therapie

Die therapeutischen Maßnahmen sind bis jetzt nicht sehr erfolgsversprechend.

[Bearbeiten] Therapieansätze

Mehrere schulmedizinische Heilungsversuche haben sich bis jetzt als nicht wirklich gut herausgestellt:

  1. Hammer auf den Kopf des Patienten schlagen. (in Frankreich: Baguette sur la tête.)
  2. Für immer wegsperren (zum Beispiel nach Quebec).
  3. Für wirklich immer wegsperren!

[Bearbeiten] Alternative Heilmethoden

Für wirklich sinnvoll erachtet werden unter seriösen Medizinern nur die o.g. drei Therapien erachtet.
In einschlägigen Kreisen wird jedoch eine kreativere Herangehensweise ausprobiert.

Diese ist jedoch von keinem Schulwissenschaftler empfohlen und dient an dieser Stelle nur der Erheiterung der Leserschaft!

  • Sehr große lächerlich kleine, geradezu gar keine Heilungschancen bestehen durch die Logopädische Amnesietherapie. Hierbei wird mit dem Original-MenInBlack®-Gedächtnisschwundstab eine Neuformatierung des befallenen Gehirns vorgenommen und zusätzlich die Information einer neuen Nicht-Muttersprache im Gehirn installiert - hierzu haben sich vor allem Hebräisch, Arabisch, Gebärdensprache und Blindenschrift als gut geeignet völlig ungeeignet erwiesen.
  • Manchmal reicht auch ein guter Zug an der 'Üte' oder am 'Oint' um wieder runter zu kommen.

[Bearbeiten] Erfahrungsberichte

„'Ib 'ir 'ine 'Üte! 'Ch 'Rauch 'inen 'Oint!“

~ Stefan Raab über Protoletrophobie

„'U 'al 'ieber 'ie 'Öhrchen!“

~ Helge Schneider über Stefan Raab

„'Ine 'Rankheit, 'ie 'ein 'eben 'erstümmelt!“

~ Johann Wolfgang von Goethe über Protoletrophobie

„When we 'eal the HHearth, we cook with 'eat that we 'ave warm food to HHeat.“

~ Jacques Chirac über Essen

[Bearbeiten] Lektüre

  • Horst Lebersack: 'Eben 'It 'Einer 'Rankheit. Goldmann Arkana, ISBN 9-5674-2752-3
  • Dr. Ludwig Eisenbein: Die Pathologie der Protoletrophobie. Verlag Medizinisches Wissen, ISBN 8-7492-7091-6
  • Prof. Dr. Sascha Denfroh: Protoletrophobie, oder wie ich den Verstand verlor. VEB Bücher, Leipzig, ISBN 9-6917-9618-1
  • Erna Zischwein: Die Franzosenkrankheit. Nazionalstolzer Verlag, Brandenburg, ISBN 5-5460-7759-3
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