Progressive Musik

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„I'm afraid of going into sessions some morning and being faced with the black page“

~ Terry Bozzio über die Arbeit mit einem progressiven Musiker


Progressive Musik ist ein musikalisches Absurdum mit dem Grundsatz „Quantität schlägt Qualität“.

[Bearbeiten] Merkmale

Partitur.jpg

Manuskript eines progressiven Musikstückes

Der Begriff progressiv bedeutet im Allgemeinen „immer weiter aufsteigend“ oder „exponentiell zunehmend“. Das Erscheinungsbild eines progressiven Stückes ist meistens sehr kompliziert. Musiker aus dieser Gattung verwenden unzählige Stilmittel, wobei sich innerhalb eines Stückes sehr häufig sämtliche Genres, Takte, Tempi, (Poly-)Rhythmen und Motive in schneller Folge abwechseln. Das Ergebnis ist eine verwirrende Ansammlung musikalischer Materialien, welche sich theoretisch in 100 Songs verarbeiten ließen. Entweder verfügt der Komponist über eine gewisse Genialität, da er dieses Wirrwarr in einen Song zusammenfügen kann, oder er steht unter starkem Drogeneinfluss, weil er sich nicht für einen logischen Aufbau entscheiden kann und einfach wahllos alle Ideen in einen Topf wirft.
Ein weiteres Merkmal progressiver Musik ist die aus der Komplexität resultierende Überlänge eines Stückes. Wo ein gewöhnlicher Song bei gängigen drei Minuten aufhört, da ist in einem progressiven Musikstück in der Regel gerade einmal das Intro vorbei. Deshalb ist es nicht selten, dass die Zehnminutenmarke weitaus übertroffen wird.
Der Wahnsinn, bzw. der geistige Verfall des Musikers widerspiegelt sich in der Form des Konzeptalbums, wo zwölf das Chaos tangierende Stücke in einem großen thematischen Bogen zusammengefasst werden und das Endergebnis an einen epileptischen Anfall erinnert.

[Bearbeiten] Wahrnehmung

Das Ego eines progressiven Musikers ist unvergleichlich hoch und nicht selten leidet dieser unter narzisstischen Persönlichkeitsstörungen und Gott-Komplexen. Zudem lässt sich dies an der komplexen Machart der Musik widerspiegeln, die bei Komponisten den Eindruck weckt, es sei die einzig wahre Musik. Für einfach gestaltete Werke empfinden sie eine tiefe Verachtung. Dieses elitäre Wesen und die Musik wird von der Masse der Hörer und Musiker abgelehnt, da diese kein Verständnis für das Auftreten jener Komponisten haben und darüber hinaus beim bloßen Hinhören akustische Brechreize erleiden.
Die Fans dieser Musik grenzen ebenfalls an den mentalen Nullpunkt des Verstands und imitieren das Denken des Musikers. Sie verbringen häufig Zeit auf der Youtube-Plattform und duellieren sich mit ihren Kommentaren bis aufs Blut, obwohl sie über keinerlei theoretisches, musikwissenschaftliches Wissen verfügen und sich an ihren Idolen festhalten, als wären diese eine Verkörperung Gottes.

[Bearbeiten] Anwendung

Es ist ratsam, progressive Musik nicht in Verbindung mit Drogen zu konsumieren, weil ihre negative Wirkung durch die Einnahme halluzinogener Stoffe oft um ein Vielfaches verstärkt wird und der Hörer infolge dessen seine Umgebung in einem Horrortrip-ähnlichen Zustand wahrnimmt. Einige Fälle aus Chicagoer Jazzclubs berichteten von temporären Ertaubungen, massenhaften Schwindelanfällen sowie akuter Stuhlinkontinenz.
Positiv wirkt sich die progressive Musik bei der Behandlung von Audiophilie aus und hemmt das Raubkopieren von Progrockbands, z.B. Genesis.

[Bearbeiten] Stilrichtungen

Um die Komplexität auf unnötige Weise zu erweitern, werden weitere Attribute hinzugefügt, z.B. True Progressive Symphonic Speed Metal oder Progressive Uplifting Vocal Trance.

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