Polyester

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Männliches Polyester

Die Polyester (plasticusa nonsensis) sind Säugetiere aus der Familie der Polymer-Ester, die zwar heute noch auf der ganzen Welt vorkommen, jedoch akut vom Aussterben bedroht sind.

[Bearbeiten] Merkmale

Das Fell der etwa rattengroßen Polyester ist für gewöhnlich kurz und matt glänzend. Bei der einzigen bekannten Art ist die Oberseite normalerweise gelb, rot, blau, lila, grün, lila gepunktet oder orange gefärbt, die Unterseite ist heller und hat weiße Streifen. Männliche Exemplare tragen einen spitzen, fast schon phallusgleichen einzelnen Haarschopf, währende weibliche Tiere an einer Art Krone zu erkennen sind.

Eine Tarnwirkung ist faktisch nicht vorhanden. Es wird jedoch von renommierten Forschern angenommen, dass weitere Arten existieren, deren Tarnwirkung hervorragend sein muss, denn gesichtet wurden andersfarbige Tiere bislang nicht.

[Bearbeiten] Verbreitung und Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet umfasste Europa und Asien, dort bevorzugt die Industriestaaten. Durch künstliche Ansiedelung bis in Entwicklungsländer hinein sind Polyester zwar heute weltweit zu finden, jedoch durch industrielle Ausbeutung überall in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet bedroht.

[Bearbeiten] Lebensweise

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Noch blindes Jungtier im Nest

Polyester sind bodennahe Tiere, die sich ganzjährig paaren. Die Tragzeit liegt bei etwa 6 Wochen, wobei die Tiere erstaunlicherweise über eine Art biologische Uhr verfügen, die den Arterhalt zu gewohnten Fangzeiten (in Deutschland früher zu Winter- und Sommerschlussverkauf) durch größere Populationen sicherstellt.

Die Jungtiere kommen in einem aufwändigen Nest zur Welt. Nach der Geburt sind die Nesthocker noch etwa 8 Tage vollkommen blind.

[Bearbeiten] Bedrohung

Durch vehemente Öko-Kampagnen, die das Tragen von Pelzen in Frage stellen, greifen selbst gute betuchte Kunden heute gerne und reichlich zu Textilien, die aus Polyester gefertigt sind. Durch die fehlende Tarnwirkung haben die Tiere kaum eine Chance, den Fängern zu entgehen. Die Schonzeiten (in Deutschland von Juni bis August) sind ein Nebeneffekt der eingeschränkten Absatzfähigkeit von Produkten aus Polyestern.

[Bearbeiten] Verarbeitung

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Polyester im natürlichen Habitat

Gefangene Tiere werden in kochendes Wasser geworfen und produzieren in ihren letzten Sekunden (laut Angaben der polyesterverarbeitenden Industrie - Tierschützer sprechen hier eher von Minuten) die Tenside B, A, Y, E und R, die das Tier von innen heraus zersetzen und dabei mit dem Fell eine feste Verbindung eingehen. Das Endprodukt ist eine kunststoffähnliche Masse, aus der nahezu endlose Fasern gezogen werden.

Wird die Verarbeitung tierischer Felle (für jedermann verständlich) noch abschreckend als blutrünstiges Geschäft dargestellt, so ist die Verarbeitung der Polyester eher mit der Zubereitung eines Hummers vergleichbar: Aus den Augen, aus dem Sinn.

[Bearbeiten] Verwendung

Polyester sind bereits seit etwa 1830 bekannt, wurden jedoch erstmals im ersten Weltkrieg zur Imprägnierung industriell gefertigter Stoffe eingesetzt. Auch im zweiten Weltkrieg setzte man die praktischen Stoffe ein, überzog jedoch deutlich den Wehr-Etat und musste deshalb auf wärmende Wolle verzichten.

Produkte, die aus den Fasern gewonnen werden, sind extrem leicht und wasserabweisend. Künstliche Felle werden unter klangvollen Namen wie Fleece, Trevira, Thermolite oder auch Polarguard unter der Lizenz namhafter Firmen vertrieben.

Die gewonnenen Fasern lassen sich auch zu Folien und Flaschen (PET) verarbeiten. Bei der Verwendung zur Herstellung von Flaschen für Orangenlimonade entfällt sogar das kostenintensive Entfärben.

Durch den Siegeszug der Digitalfotografie werden Polyester heute zumindest kaum noch zur Herstellung von Filmen verwendet. Eine Entwarnung kann dadurch aber keinesfalls gegeben werden.

[Bearbeiten] Kampagne

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Rettet die Polyester!



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