Pfalz

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Hier die spannendste Episode der pfälzischen Geschichte:

Als kurz nach der frz. Revolution Revolutionsgarden in die Pfalz eindrangen, wurden deren Revolutionslieder von den musikalisch naturtalentierten Pfälzern ins Deutsche übersetzt. Ein bekanntes Revolutionslied in solcher Übersetzung lautet:

Ran sei er, ran sei er, ran sei er, ran
gehängt sei der Adlige an die Laterne.
Ran sei er, ran sei er, ran sei er, ran
gehängt, er der Adlige oben dran.

Die Revolution bedeutete also den tiefen Fall von der stolzen "Kurpfalz" zum Land von Saumagen und sonstigen kulinarischen Schrecklichkeiten, die die Besatzer zurückließen. Es war Ritter Karl von Großkarlbach, von seinen Bewunderern auch "Karl der Große" genannt, der zu jener unruhigen Zeit trotz aller Aufklärung von der absoluten Gottgegebenheit seiner Herrschaft überzeugt war. Ein stolzer Untertan seiner Gebietskörperschaft Großkarlbach und der dazugehörigen Enklave Kleinkarlbach lieferte stets freiwillig noch einen zweiten Zehnten ab, damit der Ritter seinem Hobby fröhnen konnte: Ein eigenes Dragonerregiment, die rosa Dragoner. Als die Revolutionstruppen vor Großkarlbach standen, schickte er seine berittene Hundertschaft in den quietschbunten Lackuniformen dem Revolutionsheer entgegen. Das hatte alle seine Kanonen aufgebaut, und nach kurzem Gefecht waren alle jungen Männer von Großkarlbach mausetot. Der Ritter, noch immer unerschütterlich von seiner Sendung durch Gott persönlich überzeugt, flüchtete sich in die Enklave Kleinkarlbach. Dort war vor ihm bereits eine Truppe Pfälzer Spielleute eingetroffen und sang gerade oben genanntes Lied. Die 13 Seelen, die in der Enklave lebten, hatten jeder einen geliebten Verwandten in der Dragonerschlacht verloren. Als sie "Karl den Großen" erblickten, stürmten sie auf ihn los und schrien nur noch "Ran sei er, ran sei er, ran sei er, ran ....". Eigentlich war Ritter Karl in diesem Moment schon so gut wie tot, wäre ihm nicht ein glücklicher Umstand zuhilfe gekommen: Plötzlich bemerkten die Kleinkarlbacher nämlich, dass zur standesgemäßen Lynchjustiz in ihrem Nest etwas fehlte: Eine Straßenlaterne. Als schließlich die französischen Truppen einmarschierten und den in edlen Seidenklamotten gekleideten Ritter sahen, erklärten die Kleinkarlbacher sogar, nein, das ist kein Adliger, das ist, Ran..sei..er, Bürger Karl Ranseier. Demütig fügte sich Karl ins sein Schicksal und ward fortan der 14te Bewohner Kleinkarlbachs. Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er auch noch heute.

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