Patent

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[Bearbeiten] Allgemeines

Das Vergeben von Patenten gilt als die effektivste Methode, eine bestimmte Anzahl von Erfindungen und Entdeckungen auf einen möglichst großen Zeitraum aufzuteilen, damit Gott möglichst viel Freizeit hat und sich wenig um neue Erfindungen bemühen muss.

[Bearbeiten] Gründe für die Einführung von Patenten

Im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden die meisten Erfindungen und Entdeckungen der Weltgeschichte gemacht, da die Lust der Menschen, neue Dinge zu entwickeln, erfinden und zu erschaffen keinerlei Restriktionen unterlag. Bald entstand die Gefahr, dass die Menschen alle Geheimnisse des gesamten Universums entdecken würden und imstande wären, diese logisch zu erklären. Wäre dieser Fall eingetreten, hätte die Menschheit keinen Gott mehr gebraucht, mit dem sie ihren Kindern Unerklärliches doch als logisch darstellen hätten können.
Um dies zu verhindern und den Nutzen von Gott zu erhalten, musste Gott immer wieder neue Dinge erdenken. Da die Menschen mit derselben Geschwindigkeit wie bisher forschten, konnte Gott neben dem Erdenken von neuen Endeckungen und Erfindungen keine weiteren gottüblichen Tätigkeiten ausüben. Den Erfindern war es ursprünglich scheissegal, was mit ihren Erfindungen geschah. Viele freuten sich sogar, wenn ihre Erfindungen genutzt wurden. Dies konnte natürlich nicht im Sinne Gottes liegen. Es musste sichergestellt werden, dass es im Interesse des Erfinders lag, dass möglichst niemand mit seinen Erfindungen arbeitet.

[Bearbeiten] Funktionsweise der Patente

Dem Vergeben von Patenten liegt dem Prinzip zu Grunde, dass bis auf wenige Menschen niemand in einem bestimmten Gebiet forschen darf, wodurch auch weniger Erfindungen in diesem Gebiet zustande kommen. Mit dem Patent wird der kapitalistische Geist des Erfinders angesprochen, indem der Erfinder das Recht, die nächsten 20 Jahre mit seiner Erfindung arbeiten darf, gegen eine Handsalbe veräussern darf. Alle anderen Menschen dürfen unter Androhung von Strafe diese Erfindungen nicht nutzen, verändern, anschauen oder daran denken.

[Bearbeiten] Kritik

Kritik an der Handhabung mit Patenten wird von unterschiedlichen Seiten ausgeübt. Hier seien nur wenige aufgeführt:

  • Die Kirche bemängelt, dass die neu erhaltene Freizeit Gott nicht dazu veranlasse, wieder seinen göttlichen Pflichten nachzukommen. Er kümmere sich statdessen vielmehr um Glücksspiel, Alkoholkonsum und Frauen.
  • BWL'er bedauern, dass das Patentrecht nicht konsequent durchgesetzt werde. So würde das Forsch- und Nutzungsverbot beim Erfinder selbst nicht greifen. Hauptkritikpunkt ist, dass sich das Recht zusätzlich veräußern lasse. Manche, vorallem Grundlagenforscher, verzichten oft auf dieses Recht. Führende BWL'er fordern, dass das Verbot für alle Menschen gelten solle. Gegenarguemente, dass das gesamte Patentrecht dann nicht mehr logisch wäre, lassen sie nicht gelten, da sie schliesslich auch an Gott glauben.
  • Durch die Erhöhung der Patentdauer von 20 auf 40 Jahre könne Gott mehr freie Zeit genießen.
  • Einige Forscher beschweren sich, dass Patentrecht sei ein Verrat an den reinen Wissenschaften, die bereits Errungenschaften wie das Rasterelektronenmikroskop, die Mikrowelle, der Kapitalismus, das Brot, Amerika, chemische Kampfstoffe, die Atombombe, den Kommunismus, den Weihnachtsbraten und den Tod hervorgebracht hätten.

Wenige Tage nach ihren Äusserungen verschwanden diese Kritiker auf mysteriöse Art und Weise.

  • Philosophen sind vom Patentrecht ernsthaft gefährdet. Sie können zwar auch Patente einreichen, da sich jedoch keine Sau für ihre "Erfindungen" interessiert, können sie dadurch kein Geld verdienen, wodurch viele Philosophen ins Ausland abreisen. einen Job als Kloputzer übernehmen müssen.

[Bearbeiten] Wirkung

  • Durch die Maßnahmen der Patente ist es gelungen, die Anzahl der Erfindungen und Entdeckungen innerhalb eines Jahres um durchschnittlich 95% zu senken. Ohne Patente würden die Menschen bereits über die Teleporttechnologie verfügen und die Sterberate bei 0% liegen.
  • Durch Patente konnte die Entwicklung eines AIDS Medikamentes erfolgreich um mindestens 25 Jahre zurückgehalten werden.
  • Die Weiterentwicklung von blauen LED-Lichtern wird bis heute verhindert. Experten gehen davon aus, dass wir mit fliegenden Autos fahren werden, ehe wir unseren Kindern mit blauen LED-Laser die Augen ausbrennen können.

[Bearbeiten] Siehe auch

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