Oxymoron

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Ein Oxymoron ist ein in sich völlig absurder, teils lächerlicher, bis hin zu lebensbedrohlicher und für den normalsterblichen Menschen nicht begreifbarer Unsinnszusammenhang, der meist innerhalb eines Wortes oder einer Wortgruppe sichtbar wird. Aber auch ganze Sätze, sowie Textpassagen von Parteiprogrammen und Internetwikis wie Stupid- oder Wikipedia können von ihm befallen sein.

[Bearbeiten] Krankheitsbild

Das Oxymoron mit seinem pathologischen Unsinnszusammenhang gilt unter Germanisten auch als semantische Pilzkrankheit. In seltenen Fällen kann sogar der Charakter einer Person davon befallen werden (vgl. Dieter Nuhr). In solch schweren Fällen wird oft eine Behandlung mit einem wirksamen Gegenmittel, dem Pleonasmus eingeleitet. Die Verwendung von Palindromen, AUGOs oder anderer Mitteln wird von Medizinern, wie auch von Germanisten nicht empfohlen.

[Bearbeiten] Herkunft

Wissenschaftler sind sich bis heute im Unklaren [1], wann und wo sich das erste Oxymoron gebildet hat. Als eines der frühesten Zeugnisse gilt die, aus der griechischen Mythologie stammende Begebenheit, die zum Tode von Archimedes führte.

Dieser saß 212 v. Chr., nach dem er die Schraube und Personenwaage erfunden hatte, wieder einmal auf dem Marktplatz von Syrakus und tüftelte an einer neuen Erfindung herum, welche der Endverbraucher womöglich gebrauchen könnte. Mit seinem Woodpen (Holzstab) zeichnetete er auf seinem Earthpad (extra im Sand markierte Stelle auf dem Marktplatz) herum, bis ein römischer Legionär vom Ordnungsamt vorbeikam. Dieser fragte: "Archimedis, Quid agis? (Was tust Du Archimedis?). Archimedis antwortet nicht, weil er das Hörgerät noch nicht erfunden hatte und selbst stark schwerhörig war. Der Legionär war sauer und verwischte mit seinen Adiletten (röm. Legionärssandalen) die Zeichnung auf dem Earthpad. Archimedis wurde nun ebenfalls sauer und schrie: "Noli turbare circulos meos" (Störe meine Kreise nicht!). Allerdings hatte er gar keine Kreise gemalt, sondern Quadrate. Diesen Widerspruch empfand der Ordnungshüter als extrem beleidigend und konterte: "contradictio in adiecto? (Widerspruch durch Hinzufügung?). Dann schlug er Archimedis den Kopf ab und ging fort. Am nächsten Tag fanden sich in der griechisch-römischen Tagespresse die Bezeichnungen oxys (genial) bezogen auf Archimedis und moros (dümmlich) bezogen auf den Legionär innerhalb einer Überschrift wieder. Von da an war dieser Widerspruch, das Oxymora, in ganz Syrakus ein Begriff.

[Bearbeiten] Gegenwart

Das Oxymoron hat sich derart in unserer Gesellschaft festgesetzt, dass ein Leben ohne gar nicht mehr denkbar wäre. Im Folgenden nur einige Beispiele, wie und wo der nicht immer unbedingt gleich krankhafte Pilzsemantiker in unserer Welt herumtrollt.

HochTief - Bis heute konnte sich der Marktführer im Baubusiness nicht entscheiden in welche Richtung er nun bauen solle.

Vegetarisches Schnitzel - Jeder Fernsehkoch weiß, dass Schnitzel vom Tier stammen. Der plumpe Versuch von Vegetariern hier die Marke Schnitzel zu klauen muss unbedingt bestraft werden (ebenso bei der Tofuwurst).

Freenet - Der Internetanbieter verspricht viel für sein Geld. Nur Angler wissen, dass es eine Freiheit in einem Netz nicht geben kann.

[Bearbeiten] Quellennachweise

  1. diese Floskel gilt als Standardeinleitung jeglicher wissenschaftlicher Publikationen und geht auf Karl Poppers kritischem Rationalismus zurück
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