Muttertag

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Heinis Muttertag.jpg

So ein Anblick treibt jeder Mutter die Tränen in die Augen

An Muttertag denkt die ganze Familie an die Mutter. So wollte es der Führer und so ist es noch heute.

[Bearbeiten] Historischer Hintergrund

Als der trendige und diktatorische Nationalsozialismus in den früher 1930ern in Deutschland die Demokratie als Staatsform ablöste, die Männer an die Front schickte und die Jugend in diversen Organisationen zusammenrottete, bemerkte man, dass auch das Muttertier einer jeden Familie in das neue braune Geflecht integriert werden muss.

Um den Glucken aber nicht zu viel Engagement zumuten zu müssen, wurden die Weibchen auf ihre reine Reproduktionsfähigkeit beschränkt. Um also ihren Eisprung zu ehren, wurde das Mutterkreuz begründet und der Muttertag eingeführt.

Die Nazimänner hatten nun einen Ehrentag mehr im Kalender welchen sie vergessen können um das Muttertier zu verletzten. Damit dies nicht so leicht passiert, haben die findigen Blumenhändler und Ramschverkäufer schnell Marketing-Strategien entwickelt, um ihre Leidensgenossen zu schützen und einen mords Reibach damit zu machen.

[Bearbeiten] Durchführung des Manövers

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„Hier Mutti, das bist du!“

Die Männer kaufen in weiser Voraussicht schon einige Wochen vorher den Blumenstrauß für ihr Herzblatt. Dieser wird dann im Kofferraum unter dem Benzinkanister fachmännisch verborgen und erst am Ehrentag präsentiert. Der bis dahin zu Kompost zerfallene Blumenfusel löst beim Mann panische Reaktionen hervor, die ihn dazu verleiten an der nächsten Tankstelle eine Rose für 25€ und eine Milka Alpenmilch Tafel zu erstehen auf die er ein selbst ausgeschnittenes Herz tackert.

Doch auch die Brut, die da einst geworfen wurde und die bloße Frau zur Mutter degradierte, nimmt an den Feierlichkeiten teil. Die Kniebeißer verwüsten in bester Absicht an diesem Tag schon um 5 Uhr früh die heimatliche Küche um anschließend Marmeladenbrot und klumpigen Kaffee mit den Worten „MAMA, HEUTE HAST DU FREI!“ im elterlichen Ehebett zu verbreiten. Später wird das Dämchen also damit beschäftigt sein, das liebgemeinte Chaos des eigenen Wurfs zu richten.

Der Ehegatte macht sich unterdessen aus dem Staub um seinem Herzblatt mal etwas Zeit für sich zu geben. Immerhin muss nach der Küche auch die Garage wieder aufgeräumt werden. Bei diesen spaßigen Freizeitbeschäftigungen möchte der Mann seiner Liebsten nicht im Wege stehen. Er besucht sein Stammlokal bzw. Imbiss um den anderen dort ansässigen Rudelführern seine heutige Glanzleistung unter die Nase zu reiben. Das gegenseitige Schulterklopfen bestärkt die Männer darin, diesen Vorgang bis an ihr (gemeint ist der weibliche Eherochen) Lebensende zu wiederholen, was angesichts dieses Tages immer näher rückt.

[Bearbeiten] Muttertag / Mutters Tage

Es gibt diverse Gefahren, die durch die Einführung des Muttertags hervorgerufen wurden. So gibt es seit Menschen Gedenken Mutters Tage, die auch mit Blumenopfern und halb leer gefressenen Pralinenschachteln nicht zu besänftigen sind. In der Regel treten diese Tage zyklisch und periodisch einmal im Monat auf.

An diesen Tagen schaut die Frau, die da einst nieder kam, nicht wohlwollend über Brotkrümel im Bett hinweg oder freut sich über floristische Ziergaben aus billigem Plastik. Stattdessen werden die Kinder gebeten Mutter doch mal für bis 24 Stunden in Ruhe zu lassen und ein paar Aspirin + HB light zu sich nehmen zu lassen. Der Ehegatte wird missbraucht, um am Sonntag Morgen am Apothekennotschalter nach den extra dicken Tampons mit reißfester Hanfschnur zu fragen.

Nachdem die eigene Bande die Matriarchin nicht mehr mag, hat diese nun endlich die wohl tuende Ruhe. Bewaffnet mit einem Telefon und schlechter Laune ruft sie ihr gesamtes Telefonbuch an um allen anderen Mitleidenden ihr Elend zu klagen und sich Zuspruch zu holen.

Letzten Endes stellen Familie und (ehemalige) Freunde fest, dass man Mutters Tage lakonisch über sich ergehen lassen muss.

[Bearbeiten] Vatertag / Männertag

Im Zuge der allgemeinen Gleichstellung und der Emanzipation gab es auch Versuche, seitens der Männer, einen Vatertag einzuführen. Dazu nutzte das starke Geschlecht einen bisher sinnfreien Feiertag. Zelebriert wird dieser Tag durch das ziehen morscher Bollerwagen über moorige Waldwege und dem Kotzen vor 12 Uhr Mittag. Um auch den Stammenhalter ohne eigenen Nachwuchs in die elitären Kreise der Komasäufer einzuführen, wurde der Tag kurzer Hand aufs gesamte Geschlecht ausgeweitet.

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