Minderheit

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Minderheit bezeichnet eine Personengruppe, die sich von der breiten Masse durch ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung, religiöses Bekenntnis, politische Ausrichtung oder sonst irgendeinen Schwachsinn abheben.

[Bearbeiten] Definition

Minderheiten unterliegen zweierlei Definition, basierend auf ihrer gesellschaftlichen Rezeption und ihrer Selbstwahrnehmung.

[Bearbeiten] Selbstdefinition

Minderheiten definieren sich grundsätzlich dadurch, unterdrückt, benachteiligt oder irgendwie in ihren Grundrechten beschnitten zu sein. Dabei ist ausschließlich die gefühlte Diskriminierung maßgeblich. Jeder der sich nicht bereitwillig öffentlich für die Rechte der jeweiligen Minderheit einsetzt ist ein "Hater" und gehört ordentlich sensibilisiert.

[Bearbeiten] Öffentliche Wahrnehmung

Öffentlich: Ja, natürlich muss diesen armen Leuten geholfen werden, ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten zu dürfen.
Privat: Boah, dieses aufdringliche, nervige Drecksvolk geht mir so was von auf die Nüsse!
Die Diskrepanz in der öffentlichen Wahrnehmung zur privaten Wahrnehmung von Minderheiten liegt im heutigen von offizieller Seite verordneten uneingeschränkten Toleranzgedanken, der ob des immerwährenden deutschen Kollektivschuldempfindens immer noch auf fruchtbaren Boden fällt und dadurch zuweilen seltsame Blüten treibt. Wirklich kann zwar niemand etwas dafür, was der entfernte Vorfahr zwischen 1933 und 1945 getrieben hat, aber schuld ist man irgendwie trotzdem. Und deshalb muss man allen real und gefühlt Unterdrückten helfen. Und niemand ist so unterdrückt, wie real unbedeutende und erklärt bemerkenswert große Minderheiten.

[Bearbeiten] Minoritäre Agitation

Als Faustregel gilt, je kleiner die Minderheit gemessen an der Gesamtbevölkerung ist, desto wichtiger kommt sie sich vor. Je wichtiger man ist, desto penetranter nachdrücklicher muss man auf sich aufmerksam machen, bis der Staat die von der Restbevölkerung voll akzeptierten avisierten Minderheitenrechte gewährt. Dabei darf keine Aktion zu plump, kein Prozess zu peinlich und kein Argument zu aus der Luft gegriffen sein. Oppositionelle Bewegungen müssen mundtot gemacht werden. Am besten eignet sich nach wie vor die Nazikeule, konträres Gedankengut zu diskreditieren. Dafür reicht bereits ein simpler Adolf-Hitler-Vergleich in der Art „Der <Name des führenden Nicht-Unterstützers> ist wie Hitler“ ohne dabei eigentlich darauf einzugehen, warum er das eigentlich ist. Einwendungen hinsichtlich der Tatsache, dass im Dritten Reich eine weitaus rigidere Mindeheitenpolitik betrieben wurde als in modernen Zeiten, sollten in der Öffentlichkeit tunlichst unterlassen werden und stattdessen in Diskussionsforen im Internet verlagert werden. Aber Vorsicht: Je mehr dem Unmut der Majorität dort freier Lauf gelassen wird, desto mehr fühlen sich Minderheitler in ihren Ansichten bestätigt und desto penetranter trommeln sie für ihre Sache. Man bringt die Minderheit also ungewollt dazu, die Regierung noch schneller dazu zu bringen, die Presse nur noch positiv über die jeweilige Minderheit berichten zu lassen. Damit erreicht die Minderheit ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zur bevorzugten Behandlung durch die weichgespülte pseudorechtsstaatliche Legislative.

[Bearbeiten] Top Ten der enervierendsten Minderheiten

Platz Minderheit Gegner Ziel Erfolgsaussicht
10 PEGIDA/AfDler Gutmenschen, etablierte Parteien Ein christliches, traditionsbewusstes und nationalstolzes Deutschland hoch, da nur maulen und nichts leisten heutzutage Mittel der Wahl zu sein scheint und das Volk gerade eine neue Protestwahlalternative sucht
9 die Linke Kapitalisten, Mittelstand Kapitalumverteilung, Kommunismus mäßig, da es der Mehrheit des Volkskörpers noch zu gut geht um wirklich Begeisterung für den Sozialismus aufzubringen
8 Bayern die restlichen Deutschen bayrische Sezession, wenigstens aber die Leitkultur in Deutschland sein, bayrisch als neue deutsche Hochsprache hoch, bayrisch wird bereits im Ausland mit deutsch gleichgesetzt, der Dialekt nervt allerdings. Erfolg ist bei Wahl eines bayrischen Verteidigungsministers möglich
7 Lokführer Bahnkunden Mehr Geld, bessere Arbeitsbedingungen hoch, ob der Nischenqualifikation und dem hohen Grad an gewerkschaftlicher Organisation. Gegner nur empört, wenn gerade Lokführerstreiks anliegen.
6 Veganer Gourmets, Lederfetischisten, Fleischerzeugerlobby Veganismus für alle mäßig, denn da der Veganismus irgendwann vermutlich die Oberhand gewinnt, werden dann die minoritären Fleischesser selber Minderheitenschutz erkämpfen
5 Sozialpädagogen Alle, die noch etwas logisch Denken können Diskutieren, wo eine kleine Keilerei und ein anschließendes gemeinsames Bier viel weiter bringen und singen und tanzen und erklären umständlich, was Maria Montessori zu etwas gesagt hat, das man auch mit zwei Handgriffen erledigt haben könnte. hoch, da Denken mehr und mehr aus der Mode kommt
4 religöse Fundamentalisten Säkulare, gemäßigte Anhänger der selben Religion Zuerkennung von Gebieten, in denen Gottesstaaten erreichtet werden können, Fernziel Weltherrschaft mittel, da die Weltbevölkerung auf lange Sicht keinen Bock religiöse Bevormundung hat, Weltreiche sowieso immer wieder untergehen; allerdings bringt die Aggression der Vorgehensweise immer wieder zeitweiligen Erfolg
3 Die Grünen Industrie, Fleischesser, Menschen, die gerne selber denken Das wissen die vermutlich selbst nicht mehr so genau erhöht, da auch konservative Parteien inzwischen in die grüne Kerbe hauen
2 Feministinnen Männer und "normale" Frauen, Moslems Anerkennung der Frau als höheres Wesen niedrig, da offensichtlich nicht mal staatlich verordnete Frauenquoten helfen
1 Gender Mainstreamer Normalmenschen Gender Mainstreaming als oberste Priorität in rot-grünen Kreisen hoch, da diese das GM tatsächlich als wichtig ansehen; bei der breiten Masse allerdings gering da niemand Lust hat auch nur einen Dreizeiler korrekt zu gendern.

[Bearbeiten] Quellen

  • Heidelore Haumichblau: Entwicklung des Opferstatus als Etappenziel der Weltherrschaft. Krawallo, ISBN 4-8681-7019-0
  • Wendelin Windsack: Die Sensibilisierung der Grobiane. Flatus Verlag, ISBN 3-3488-7567-2
  • Kasimir Käsig: Handbuch für junge Revoluzzer. Rotflagg Leningrad-Ho Chi Min-Stadt-Karl Marx Stadt, ISBN 6-4039-6508-7
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