Mickie Krause

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Mickie Krause ist ein perückentragendes Sprachengenie, Kulturwissenschaftler, Misogynie-Experte und Intellektueller, der seine spektakulären Erkenntnisse auf dem Gebiet zwischenmenschlicher Begegnungen auf unkonventionelle Weise darlegt. Meist gelingt es erst unter dem massiven Einfluss alkoholischer Konsumgüter (Sangria oder auch Wodka eignen sich hervorragend), seinen hochkomplizierten Ausführungen einigermaßen folgen zu können.

[Bearbeiten] Leben

Ukulele-kind

Von klein auf eine echte Stimmungskanone

Krause ist das Kind seiner Eltern, dem damals erst 16-jährigen Gelegenheitssänger Peter M. und einer bis dahin unbekannten Mutter (31), die sich im Spätsommer 1969 kennengelernt nach Drogenkonsum spontan und heftig einander hingaben. Die daraus folgende schwere Kindheit erklärt einiges, aber nicht alles (z.B. den vorzeitigen Haarausfall, weshalb Krause stets eine modische Perücke trägt).
Diese Kindheit begann in einem Wettsingen, das man heutzutage Karaoke nennen würde, als nämlich Mutter Krause im Wehenwahn meinte, singen zu können. Sie schaffte tatsächlich das hohe C vor Schreck, als mitten auf der Bühne was Lebendiges aus ihr herauspurzelte. Das hohe C hängt seitdem als Damoklesschwert des C-Promi-Schicksal-Omens über Mickie Krause.

Krause begann seine Karriere als Mitglied einer christlichen Pfadfinder-Gemeinschaft, wo er seinen Fähnleinführern zunächst positiv mit seinem Engagement beim Trällern frommer Wanderlieder auffiel. Doch dann ereilte Krause die Pubertät, die ihn seitdem fest im Griff hält. Seine musikalischen Beiträge wichen immer mehr von den strengen Vorgaben seines Vereins ab. Insbesondere die Texte ließen sich nicht mehr mit der christlichen Leitkultur vereinbaren. Außerdem gab es im Verein erhebliches Stirnrunzeln, als sich Krause für ein zwielichtiges Magazin halbnackt ablichten ließ. Als Krause dann noch in der Hauskapelle vorm Gekreuzigten "Du hast die Haare schön" zum Besten gab, war das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte und zum endgültigen Rauswurf Krauses aus der Jungschar führte.
Dafür wuchs die Schar seiner ebenfalls daueradoleszenten Anhänger, die regelmäßig ihr erspartes Taschengeld für Krauses vertonte philosophische Werkausgaben ausgaben.

Stefan Mappus

Kaiser Mickie von Mallorca bei seinem täglichen Freigang auf der Platja de Palma (unter Aufsicht).

So hatte Krause bald das nötige Kleingeld beisammen, um die europäische Kulturhochburg Mallorca heimzusuchen. Dort gelang es ihm innerhalb kürzester Zeit, sich vollständig in die dortige deutsche Kolonie zu integrieren, da er mit den UnSitten der dort herrschenden Minderheit schon bestens vertraut war. Seinen Durchbruch schaffte der damals noch junge, wortgewaltige Neoromantiker mit seinem Riesen-Hit "Zehn nackte Skulpturen", in dem er sich differenziert und einfühlsam, eingebettet in sanfte und emotionale Musik, der Problematik der Frauen-Unterdrückung annimmt und damit eine alte Tradition des Schlagers in die heutige Zeit übersetzt.
Ebenso wurden Krauses nimmermüde Beiträge zur Aufklärung geschätzt, um die er sich schon beim bei den Wandervögeln bemühte, und die eine alte Tradition der Jugendliteratur fortführen. So war es nicht weiter erstaunlich, dass die auf den Balearen losgetretene krause Welle mit der Geschwindigkeit eines Tsunami bis ins Land der Dichter und Denker zurückschwappte und die wenigen Reste guten Geschmacks vollständig auslöschte die weniger lyrisch begabte Konkurrenz in der Schlagerwelt erbleichen ließ.

Mit seinen hoch philophobischen und kulturenverbindenen Texten, wie in "Finger im Gesäß – das tat Mexiko weh" und "Wir fahr'n in Museum nach Barcelona" hat er sich nicht nur in der Intellektuellen-Szene etabliert, sondern sich auch einen verdienten, ewigen Platz im europäischen Kulturerbe und in den Primatenschmieden der Nation verschafft. Eins ist sicher: Schon heute muss sein Name im gleichen Atemzug mit Schiller, Goethe und Beethoven genannt werden, da er wie kaum ein anderer die deutsche Kulturgeschichte prägt.

Allerdings konnte Krause seinem vorbestimmten Schicksal als C-Promi nicht mehr länger aus dem Weg gehen, und so landete er 2013 zunächst bei Wetten, dass..? und in einer Kochshow. 2014 komponierte Krause, nach mehreren fehlgeschlagenen Comeback-Versuchen (und nachdem er einmal zu lange der Sonne ausgesetzt war), mit "Biste braun, kriegste Fraun" den Einmarsch-Marsch für rechtsdrehende Parteikulturen.
Das erweckte die Aufmerksamkeit der bekannten Verschwörungstheoretikerin und Hystorikerin Eva Herman, die sich an den bis dahin treusorgenden Familienvater hermanmachte und seitdem ihr Repertoire an Volkfürdummverkaufs-Veranstaltungen auch ins Ausland erweitern konnte.
Aktuell arbeitet das Duo eifrig an einem gemeinsamen Album (Arbeitstitel: "Wenn die Evi mit dem Mickie baden geht").

[Bearbeiten] Diskografie

Pfostenvielfalt

Wo Krause draufsteht, ist Deutschland drin. Oder umkegehrt?

[Bearbeiten] Maxi-Singles

  • 1998: Anita '98
  • 1999: Wir fahr'n in Museum nach Barcelona
  • 1999: Zehn nackte Skulpturen
  • 2000: Zeig doch mal die Real-Tivi-Theorie (denglisch)
  • 2000: Der Ober bricht mit den Konventionen und Mickie Krause Megamix
  • 2001: Geh' doch zuhause, kleiner Mann, und lern dich deutsch
  • 2001: Mallorca Allstars – Sie kommen, um Dein Referat zu retten
  • 2002: Knocking on Heavens Door (Vortrag an der Universität Oxford über die Auswirkungen des Klimawandels im Zusammenhang mit Drogenkonsum im Vergleich zur Alkoholabstinenz; englisch)
  • 2002: Reiß die Hütte ab und dich zusammen
  • 2003: Du bist zu geistig minderbegabt um ausm Bush zu winken
  • 2004: Wirft das Gesäß auch Falten, so traue ihnen nicht
  • 2005: Alle sind total verhaun – doch weiter geht's, auch ohne Fraun
  • 2005: Ich will 'ne Frau ohne Tätowierung am tiefen Rücken
  • 2006: Laudato si (Vortrag in der Communauté de Taizé, altitalienisch)
  • 2006: Kumbaja (Vortrag vor haitianischen Jesuiten, kreol)
  • 2007: Finger im Gesäß – Mexiko (Manuelles Ausräumen oder "Die große Hafenrundfahrt", spanisch)
  • 2008: Wir ham St. Anton überlebt (mit Jürgen, österreichisch)
  • 2008: Ich glaub' hier ist doch wieder Alkohol im Spiel (religionskritische Sicht auf Branntweinerzeugnisse und Водка; russisch)
  • 2008: Orange trägt nur die Müllabfuhr (Untertitel Die Niederlande und ihr gespaltenes Verhältnis zum Fußball aus der Sicht eines ständigen Teilnehmers drittklassiger Volksfestveranstaltungen. anlässlich der Eröffnung der Bochumer Stadtwerke; ruhrdeutsch)
  • 2008: Supa Schland (EP mit Titeln weiterer Künstler; Jugendsprache)
  • 2008: Jan Pillemann Otze
  • 2008: Wir ham Mallorca überlebt (mit Jürgen)
  • 2009: Jede Stelle meines Körpers ist sexy (Krauses Selbstbewusstseins-Coaching für Verklemmte)

[Bearbeiten] Alben

  • 2000: OK folgendes – Meine größten Erfolge Teil 2
  • 2003: Krausealarm – Das beste Partyalbum der Welt
  • 2006: Wie Blei in den Regalen
  • 2007: Vom Mund in die Orgel - Mickie Krause orgelt die schönsten Fahrten- und Wanderlieder durch (gewidmet seinem ehemaligen Fähnlein Fieselschweif)
  • 2008: 10 Jahre Krause
  • 2009: Ja, der Krause, der kann's
  • 2010: Der Krause kann noch immer
  • 2011: Der Krause schon wieder
  • 2012: Der Krause – einfach nicht kaputtzukriegen

[Bearbeiten] DVD

  • 2006: Wie Blei in den Regalen

[Bearbeiten] Weblinks

  • Offizielle Website
  • Offizielle Stellungsnahmeverlautbarer der Landeskirchen (Hrsg.): Die Kirche braucht nachahmenswerte Persönlichkeiten. Interview über Glaube, Mystik und deren Integration in das moderne Schlagerkarussell. In: Catholicism Wow (19. September 2006)
  • Der Kaiser von Mallorca. Interview mit Mickie Krause über seine bisherige Karriere und sein Verhältnis mit zu Jürgen Drews

[Bearbeiten] Siehe auch

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