Meritorisierung

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In der Theorie versteht man unter Meritorisierung das Herbeiführen wünschenswerter volkswirtschaftlicher Zustände. In der Praxis nennt man das "knapp daneben ist auch vorbei".

In der Musgravschen finanzwirtschaftlichen Kollektivgut-Theorie wurde erstmals ein meritorisches Gut eingeführt. Dieses Gut soll wirklich ein Gut sein, kein Böse, denn aus der Sicht der Gesellschaft stiftet es einen Nutzen, der so groß ist, daß zwei moderne, nebeneinandergestellte Breitbild-Plasmabildschirme die Zahl nicht darstellen können. Das ist so wahnsinnig toll und erstrebenswert, daß der Staat die Herstellung dieses Gutes unbedingt fördern muss, da niemand von gesundem Menschenverstand so ein Gut freiwillig produzieren würde. Das Perpetum Mobile ist nicht umsonst bis heute nicht erfunden.

In der Makroökonomie hielt sich sehr lange das Musterbeispiel Bildung als Inbegriff eines meritorischen Gutes. Das Gut Bildung stiftet einen exorbitanten Nutzen, aber niemand möchte es herstellen. Deswegen müsse der Staat eingreifen und Bildung fördern. In die Praxis übertragen heißt das, daß Lehrer von normalen Schulen an die Rütli-Schule zwangsversetzt werden um die dort abgestochenen Lehrer zu ersetzen und die dortige Bildung weiter zu steigern. Doch musste seit der Einführung von Studiengebühren das Beispiel aus den Lehrbüchern gestrichen werden, da es auf einmal für den Staat richtig rentabel wurde viele Studenten zu haben, die als Gegenleistung nur minimalkostenverursachende deutsche Mindestbildung erhalten. Als mögliches neues Musterbeispiel werden die steigenden Politiker-Gehälter gehalten, die einen riesigen gesellschaftlichen Nutzen stiften, aber der neidische und niederträchtige Steuerzahler dies einfach nicht finanzieren möchte.

[Bearbeiten] Siehe auch

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