Mensaessen

Aus Uncyclopedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
500px-Hazard N.svg.png Dieser Artikel ist verdammt giftig!

Vorsicht! Dieser Artikel könnte ABC-Kontaminiert sein! Wenn du plötzlich Schwindelgefühle, stumpfsinnige Ideen, Demenz, Alzheimer oder ein drittes Auge hast, schalte den Computer sofort aus und frage deinen Arzt oder Apotheker!

Mkoch.jpg

Der beruehmte Mensakoch Paul Fuhrer beim zubereiten eines Mensaessens

„Einen guten Führer erkenne ich daran, dass er in der Not sogar sein Essen mit mir teilt.“

~ Eine Gaststudentin aus Nordkorea über ihre Ernährungsgewohnheiten


Mensaessen ist eine gebräuchliche Bezeichnung für die kulinarischen Ergüsse von Mensaköchen. Mensaessen wird auf der ganzen Welt in großen Massen produziert und in ebenso großen Massen verspeist, jedoch in erstaunlicherweise kleinen Portionen. Mensaessen wird in extra dafür geschaffenen Institutionen produziert und vertilgt.

[Bearbeiten] Biologische Aspekte

Mensaessen besteht meistens aus verschiedenen Zutaten aus der bekannten und der unbekannten Flora und Fauna unseres Planeten, wobei der prozentuale Anteil an Fauna gegenüber dem an Flora meist verschwindend klein ist (Verhältnis ca. 1:50).

[Bearbeiten] Durchschnittliche Zusammensetzung eines Mensaessens

  • Komponenten aus der Flora:
Salat (abzüglich tierischen Bestandteilen): 35%
Karton (verarbeitete Bäume): 30%
Pilzarten (meist Schimmel oder Hausschwamm): 10%
Kartoffeln (abzüglich Bodensubstanz): 15%
Spinat: 3%
Karotten: 2%
Moos: 2%
Bärlauch: 1%
Diverse Früchte: 1%
Anderes 1%
  • Komponenten aus der Fauna:
Tierische Substanz in Salat (Schnecken, Läuse, Ameisen, etc): 40%
Abfall aus Versuchslaboren (genetisch veränderte Organismen, geheime tierische Erzeugnisse): 30%
Abfall aus Spitälern (Amputationen, Gallenblasen, Nierensteine, Raucherlungen, etc): 15%
Zufällig auf dem Teller gelandete Insekten (meist Schmeißfliegen oder Kopfläuse): 10%
Separatorenfleisch (Tierreste aus Schweinefleisch (Gammelfleisch), Pouletfleisch, teilweise auch aus dem teuren Rindfleisch): 3%
Hornhaut, Fussnägel, Haare und anderes ins Menü Gefallenes: 2%
  • Nahrungsergänzung:

Damit ein Mensaessen bei gleichzeitiger Planübererfüllung des Wirtschaftlichkeitsprinzips die in aufwändigen medizinischen Forschungen ermittelten Bedürfnisse eines regelrechten Menschen umfassend decken kann, werden ihm folgende Zutaten beigemischt:

Vitamin B12 (in Form von ausgepresster Mäuseleber)
Vitamin D (in Form von Schweinemilch)
Eisen (in Form von Altmetall)
Blei, Quecksilber (natürlicher Bestandteil von Fisch)
Arsen (fällt meist noch irgendwie ins Essen)
Spülschwamm (besonders die rosafarbenen Exemplare geben selbst einfachsten Gerichten eine pikante Würze)

[Bearbeiten] Zusammensetzung des Mageninhalts eines regelmäßigen Mensabenutzers

  • 24% Farbstoffe
  • 14% Vegetarische Bestandteile
  • 12% Antioxidationsmittel
  • 12% Konservierungsstoffe
  • 09% Süßungsmittel
  • 08% Geflügelfleisch
  • 06% Geschmacksverstärker
  • 04% Schweinefleisch
  • 03% Fisch
  • 02% Phenylalanin
  • 02% Rindfleisch
  • 02% Wachs
  • 01% Phosphate
  • 01% Sonstige Bestandteile (v.a. Abführmittel, Alkohol, Chinin, Eisen, Koffein, Lammfleisch, Schwefel)

[Bearbeiten] Moralische Aspekte

Mensaessen ist ethisch gesehen nicht immer ohne Bedenken, da dadurch vielfach menschliche Abfälle, Laborfleisch und Mordopfer entsorgt werden. Der tiefe Preis und die kleinen Mengen machen diesen Nachteil jedoch mehr als wett.

[Bearbeiten] Einige gebräuchliche Mensa-Menues

Brot.jpg

Eine typische Beilage zu Suppe: Mensabrot

Menumithirn.jpg

Eine der leckersten Mensaspeisen: Zerdrücktes Eselhirn mit Spiegelei vom Graukauz

Da Mensaessen gewöhnlich durch ehemalige Scharfrichter oder Folterknechte zubereitet wird, ist die Kost ebenso herzhaft wie abwechslungsreich, und die Menues sind oft äußerst kreative Kompositionen:

  • Soupe de Jour - Tagessuppe bestehend aus Haferschleim, verdünnt mit Dihydrogenmonoxid
  • Eine mit allerlei Schlachtabfällen gefüllte Wurst, dazu einen mikroskopisch kleinen Klecks Senf und eine Beilage (siehe Flora)
  • Forellen-Cordon-Bleu (wird gewöhnlich nach schweren Tankerunglücken serviert, besteht aus zwei Hälften Forelle, die reich an Spurenelementen und Schwermetallen sind, dazwischen zu Käse vergärte Schweinemilch und Spinat)
  • Panierte Pouletkügeli gefüllt mit Kartonschleim mit Curryaroma (ein Meisterwerk der Kochkunst, kann nur von ausgewiesenen Spezialisten zubereitet werden, wurde vor allem mit dem Aufkommen der Vogelgrippe sehr populär)
  • Als Chicken Nuggets getarnte Frittierte Kutteln (ein wenig Spass erlaubt sich auch der ernsteste Mensakoch)
  • Zunge oder Zungenwurst oder Zungensalat (Mensabetriebe beziehen ihre Zungen aus Zungesien)
  • Gesprengtes Rind, zäh, mit Spülwasserspätzle. Eine der deftigsten Créationen der Bas-Cuisine, erfreut sich das dank der Seuche BSE überaus preiswerte zu habende Rind in Billigküchen zunehmender Beliebtheit.
  • Drei- bis viermal in der Woche Resteverwertung, zum Beispiel ein mit Reis und Feta gefülltes Hackplätzchen
  • Metzgerteller (Der Mensakoch bedient sich zur Zubereitung dieses exquisiten Gerichtes des Bachmannschen Schnittes)
  • Besondere Kreativität zeigt der gemeine Mensakoch bei vegetarischen Gerichten, reicht doch die Palette von Gemüseschnitzel über die oft zu dritt vorkommenden Gemüsestäbchen bis hin zur Gemüsefrikadelle!

[Bearbeiten] Kurioses

Der heilige Prophet des Nudeltums lehnt den Verzehr von Mensaessen aus religiösen und historischen Gründen strikt ab.

Größtenteils unbekannt ist die Tatsache, dass die meisten Mensagerichte im Ruhrgebiet sich aus frittierten Abfällen des Kantinenessens der Deutschen Bahn zusammensetzt. Diese gängige Praxis wird im Branchenjargon auch als Qualitätspakt bezeichnet.

[Bearbeiten] Zitate

  • Ein echter Gourmet, der in meiner Mensa einen Metzgerteller verspeist hat, kann sagen, auf welcher Seite der Koch zu schlafen pflegte, bevor er zum Bachmannschen Schnitt ansetzte.Paul Bocuse
  • Der Student geht solange zur Mensa bis er bricht.Volksweisheit
  • Was können Sie heute empfehlen? – Dasselbe wie jeden Tag: Das China-Restaurant nebenan. – Unterhaltung an der Essensausgabe
  • Bigger. Better. Burger King. – Der Burger King kann sich nur in einer Mensa aufgehalten haben, als ihm der Einfall zu diesem Werbeslogan kam, denn in keinem anderen Etablissement wäre diese Aussage wahr.

[Bearbeiten] Literatur

  • Prof. Dr. Dr. rer. pol. oec. Zeke „Eggwin“ Wolf: Borstenvieh und Schweinespeck – Garanten für eine volksgesunde Ernährung. Aus der Reihe: Der Metzger empfiehlt. Lukullus, ISBN 4-5244-9202-3
  • Helga Goebbels: Einfach glücklich. Warum mir die Broiche auch ohne Fou Grass schmeckt. Tsiervogel & Tuxedo Publ., ISBN 8-5062-7139-0
  • Helga Goebbels: Alete macht die Knete – Hipp auffe eig'ne Schripp' — Krisenküche für Betriebswirte. VEB Regenbogen, ISBN 4-2148-2201-0
  • Akheem Albinisi: Universalverschneckung durch Mikrobionalkatalyse. Privatverlag Dr. rer. nutr. Honigtau Bunsenbrenner, ISBN 0-9680-3166-9
  • Dr. mult. Thérèse Reig-Niese: Wein und Allerlei aus Leipzig wie aus Scheveningen mögen Söhne und Töchter mir beschwingen – Praktischer Leitfaden für die studentische Versorgung an creditablen Collegien. Verlagskontor Dr. A.M.M. Oxenfort, ISBN 5-7496-3043-1

[Bearbeiten] Siehe besser auch


Stiftung Satiretest.svg
04.2008
Gut
Spezialprojekte
projects