Memoiren eines alten Arschlochs

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"Dies ist kein Roman, dies ist eine Autobiographie. Das wird bereits im Titel deutlich."

~ Oscar Wilde über Memoiren eines alten Arschlochs


Memoiren eines alten Arschlochs ist ein Roman von Günter GraSS. Nachdem der ex-SS-Mann bei Wikipedia die Liste der dauerhaft gesperrten Lemmata in der deutschen Wikipedia durchgesehen hatte und sich bei den Einträgen Memoiren eines alten Arschlochs und Kategorie:Rechtsextremist spontan angesprochen fühlte, wollte er diesen beiden ihm sypmathischen Begriffen eine reale Chance geben, sie durch die Wikipedia-Administratoren freizuschalten, und beschloss ein Buch zu schreiben.

[Bearbeiten] Inhalt

Im Roman selbst geht es um das Schicksal der Hauptperson Gunther Gross. Er ist ein junger Jungspund, der gerne liest, ab und zu dichtet und sich des Lebens erfreut. Er traktiert die Ausländer in seinem Viertel so wie es sich für einen Deutschstämmigen gehört, aber dann bricht plötzlich der Krieg aus und alles wird anders. Gunther schließt sich sofort und fanatisch dem Widerstand an. Da Polen den Sender Gleiwitz angegriffen hat, muss sich die Wehrmacht umgehend zur Wehr setzen und Gunther Gross will das nicht hinnehmen. Zunächst wegen seines Alters nur als Flakhelfer, Rohrpolierer und Truppenhure, die sich Aale zur Befriedigung in die Körperöffnungen schieben lässt (ein Motiv, welches schon im Roman Blechtrommel auftauchte), wurde er zwei Jahre später der Waffen-SS zugeteilt. Als mittlerweile grosser Literat schrieb er zum Gefallen seiner Kameraden Wir fahren nach Polen um die Hakennasen zu versohlen an den Truppenzug Richtung Ostfront.

Da die Wehrmacht den Krieg verlor und Gunther wegen SS-untypischer Feigheit und Fahnenflucht nicht für Führer, Volk und Vaterland gefallen war, war er bei Kriegsende noch am Leben. Da die Siegermächte Nazis jagten, warf er Uniform und Dokumente weg und gab sich als Opfer aus. Russische Truppen befragten ihn nach dem Verbleib der Nazis, aber er log und trog dass sich der Balken bog und gleichzeitig verliebte sich die Übersetzerin Natascha in ihn. Sie war Russin und Jüdin und vor dem Krieg hätte Gunter sowas aus ideologischen Gründen nicht angefasst, aber jetzt dachte er sich, wenn er das Licht ausmachte, ginge das schon in Ordnung.

Nachdem Gunther sich mehrmals bei ihr abreagiert hatte, warf er sie weg und zog nach Berlin, wo er Schriftsteller wurde. Er veröffentlichte viele schlechte Bücher und riss stets ungefragt sein Maul auf, wenn sich in der Öffentlichkeit die Gelegenheit bot und schimpfte über die Nazis, auch wenn er die Zeit bei jenen als seine schönsten Jahre empfand. Dann bekam er für ein banales, profanes, geschmackloses und schlicht schlechtes Buch einen Literaturnobelpreis und fristet seine Tage bis dahin. Da der Verkauf seiner Schundliteratur stagniert, entschliesst sich Gross einen verkaufsträchtigen Marketing-Skandal um seine SS-Vergangenheit zu starten um die Verkäufe anzukurbeln.

[Bearbeiten] Kritiken

  • Abgesehen vom minderwertigen Inhalt schreibt Grass mit Vorliebe so unanständige Dinge, über die nicht einmal Eheleute miteinander sprechen. - Kurzrezension Elke Heidenreichs im Modemagazin COSMOPOLITAN
  • Das ist ein Roman? Bei uns nennt man das Grillanzünder. - Kurt Tucholsky
  • Ich kann gar nicht soviel Lesen, wie ich kotzen möchte. - Max Liebermann
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