Marktwirtschaft

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„Hast du ma' 'ne Marktwirtschaft?“

~ Kapitalismusverlierer [Obdachloser] über Marktwirtschaft


„Vertraut den Amerikanern! Ist ja nicht so, als hätten sie zwei Weltwirtschaftskrisen heraufbeschworen!“

~ Wirtschaftsweise Sinn(los) im Jahr 2007 über Marktwirtschaft


„Ein im Grunde revanchistisches System. Für Rechnungen, die man bekommt, revanchiert man sich so schnell wie möglich mit Rechnungen, die man schreibt.“

~ Erwin Koch über Marktwirtschaft


„Marktwirtschaft? Was würdet ihr tun ohne FREIe Marktwirtschaft?“

~ William Wallace über Marktwirtschaft

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Der freie Markt bündelt bis zur Perfektion die eigenen Kräfte.

Die Marktwirtschaft (früher auch Verkehrswirtschaft[1]) bezeichnet eine arbeitsteilig organisierte Wirtschaftsordnung, die auf Ausbeutung des Proletariats beruht, in der die Koordination von Produktion und Konsum über das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage auf Märkten erfolgt. Für diese Art der Wirtschaftsorganisation wird ein Eigentumsrecht, Vertragsfreiheit, eine funktionierende Wettbewerbsordnung, ein Bankwesen, welches den Geldfluss regelt, Finanzpolitik, öffentliche Sicherheit und die Menschheit benötigt. Des Weiteren auch das "Meeting-Up-With-The-Johnsons"-Syndrom, das Leben und Materie. Man sieht also, dass eine Marktwirtschaft niemals wirklich frei sein kann, da sie dafür zu abhängig ist. Die Marktwirtschaft ist so effektiv, dass sie überall auf der Welt funktioniert. Außer natürlich in Afrika. Und Lateinamerika haperts auch ganz schön. Und in Teilen Asiens. Und wenn wir ehrlich sind, dann ist's in Süd- und Osteuropa auch im argen...

Vorgänger der Marktwirtschaft war die Subsistenzwirtschaft, d.h. die Eigenversorgung. Jeder Mensch wirtschaftete für sich selbst und betrieb meist Tauschhandel. Beispielsweise züchtete ein Bauer Kühe, schlachtete sie und stellte sich aus dem Fell Kleidung her. Recht primitiv. Dank der Marktwirtschaft kann ein heutiger Agrarwirt seine Kuh verkaufen und sich im nächsten Textilbekleidungsgeschäft eine Lederjacke erstehen. Erfunden wurde die Marktwirtschaft - wie die gesamte Wirtschaftswissenschaft - von Theodor Mommsen, welcher aber aus Bescheidenheit seine Erkenntnisse unter den Pseudonymen "Keynes" und "Salow" verbreitete.

[Bearbeiten] Verschiedene Arten von Marktwirtschaft

Die Geschichte zeigte viele Arten von Marktwirtschaft. Die beiden Spielarten, welche einem Deutschen jedoch am präsentesten sind, ist zum einen die Freie Marktwirtschaft und zum anderen die Soziale Marktwirtschaft. Erstere wurde von Charles Darwin erfunden und gilt somit für einen guten Christenmenschen als objektiv unwahr. Alle anderen [2] machen jedoch sehr viel Geld damit. Die Soziale Marktwirtschaft wurde dahingegen von Karl Marx erfunden. Dieses System ist aber insbesondere in Deutschland in angeblichemGebrauch.

[Bearbeiten] Selbstregulation der Marktwirtschaft

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Unter dem Elektronenmikroskop deutlich zu sehen: Kleinste Angebots- und Nachfrageteilchen.

Alles lässt sich in Angeboten und Nachfragen ausdrücken. Schiffsbrüchige haben beispielsweise eine hohe Nachfrage an Festland und Sauerstoff, kombiniert mit einem Überangebot an natriumchlorid angereichertem H2O. Durch ein sehr hohes Angebot an diesem ist der Wert davon jedoch sehr gering, weshalb Schiffsbrüchige selten wirtschaftliche Aktivposten sind, obgleich sie sehr konsumfreundlich und auch ansonsten sehr aktiv sind - insbesondere wenn sich das Angebot an Haien erhöht. Man unterscheidet verschiedene Arten von Gütern:

  • Die inferioren Güter(Ge- und Verbrauchsgüter): Je höher die Nachfrage um so höher der Preis. Ein höherer Preis erhöht den Angebotsdruck. Es kommt zu vermehrten Angeboten. Die Nachfrage wird entweder gedeckt oder sinkt im Verhältnis zu den Angeboten. Der Preis sinkt. Beispiel: Kühlschrankmagneten.
  • Die superioren Güter(Luxusgüter): Je niedriger die Nachfrage, desto höher der Preis. Ein höherer Preis erhöht den Angebotsdruck. Es kommt zu vermehrten Angeboten. Da die Nachfrage sowieso bloße Prahlerei war verschwindet sie entweder angewiedert ("Trend"), verwandelt das Produkt in ein Gebrauchsgut ("Französische Revolution") oder sorgt dafür, dass der Preis weiter steigt. Beispiel: Kreuzfahrten in mit Blattgold ausgelegten 15-Sterne-Zeppelinen nach Somalia und wieder zurück.
  • Die stupiden Güter(Präacquierationsgüter): Bei den stupiden Gütern existiert niemals eine Nachfrage ("Marktlücke"). Die Inhaber des Produktionskapitals glaubten jedoch daran, dass jemand unbedingt eine echte Maus als Eingabegerät für den PC oder einen flüssigkeitsabweisenden Löffel haben will. Die Funktion der Güter ist es, den Finanzmarkt frisch zu halten. Beispiel: Musikalben von DSDS-Gewinnern.
  • Die psychologischen Güter (Orangenmarmeladenartige Güter): Psychologische Güter haben ein konstantes Angebot und eine konstante Nachfrage. Die Nachfrage ist dabei meist minimal über dem absoluten Nullpunkt. Konsumenten erwerben diese Güter meist mit Initiationsriten wie der Aussprache eines Satzes wie "Ach! Das es das noch immer gibt! Wer kauft denn so einen Mist?". Die Orangenmarmeladenartigen Güter haben dabei zwei wichtige Funktionen: Sie sollen zum einem dem Konsumenten das Gefühl geben, dass die Welt noch in Ordnung ist, dass diese ganzen Globalisierungsgegner Unrecht haben mit ihrem Fortschrittsgelaber und dass es dem Staate gut genug geht um selbst so nutzlose Güter massenweise zu produzieren. [3] Zum Anderen sollen die Orangenmarmeladenartigen Güter dem Menschen zeigen wie gut es ihnen geht, dass die auf so etwas nicht angewiesen sind. Das namensgebende Beispiel Orangenmarmelade ist hierbei besonders zu nennen: Wenn der Konsument Hunger verspürt aber nur Orangenmarmelade bei sich hat, so stellt er vor dem Konsumakt fest, dass er doch nicht so viel Hunger hat, wie er eigentlich annahm. (Psychologisches Nahrungsmittel) [4]

Um die Nachfrage ebenso zu steuern wie das Angebot haben Wirtschaftsunternehmen die Werbung erfunden und benutzen seit dem diese in ihrer unterschwelligen wie überschwelligen Variante. [5] Bei größeren Problemen in der Marktwirtschaft, wie beispielsweise einer Bevölkerungseinstellung die Konsumablehnung fordert oder gar Fairtrade-Produkte, helfen staatliche Kampagnen oder amerikanische Bomberstaffeln durchaus weiter.

[Bearbeiten] Markwirtschaftliche Problemanalyse

Da die Theorie der Marktwirtschaft von Theodor Mommsen erdacht wurde, ist sie makellos, fehlerfrei, perfekt. Es kann eigentlich kein Problem geben, qed. A priori kann somit ein Versagen nur von seiten des Staates, der Gewerkschaft oder anderen neo-kommunistischer Seite ausgehen. Da sich die freie Marktwirtschaft, im Gegensatz zu anderen ideologischen Absolutismen, gerne kritisieren lässt, werden an Universitäten stets eine Reihe von Kommunisten gezüchtet. In Universitäten sind diese am ungefährlichsten, da sie sich außerhalb der Realität befinden. Auch hier wird alles durch Angebot und Nachfrage geregelt: Sollten sich zu viele Kommunisten an einer Universität befinden, setzt die freie Marktwirtschaft durch Lobbyisten schleunigst Studiengebühren um, damit diese Studenten wieder nach Hause zu ihren in der Landwirtschaft und Industrie beschäftigten Eltern nach Hause gehen müssen.

[Bearbeiten] Ungleichheiten führen zu Gewinnen

Wenn es allen Menschen gleich gut geht und jeder alles hat, was er braucht, gibt es keinen Markt. Daher müssen möglichst viele Menschen Dinge benötigen, die sie nicht besitzen und die sie natürlich auch nicht so einfach bekommen können. Genauer: Es muss ihnen richtig schlecht gehen.

Damit es Wenigen gut geht, muss es Vielen schlecht gehen. Je mehr Menschen es schlecht geht, desto weniger Menschen geht es gut. Denen, denen es gut geht, geht es immer besser, während es denen, denen es schlecht geht, immer schlechter geht. Davon lebt der Marx, Verzeihung, der Markt.

Eine Kritik lässt sich hiervon nicht ableiten, da ohne die freie Marktwirtschaft Stalin jeden einzelnen Menschen umgebracht hätte, sowie jeden welchen der werte Leser kennt, schätzt und lieb hat. Kritik zu äußern wäre nicht nur gotteslästerlicher Widerspruch an Theodor Mommsen, sondern gleichsam antiamerikanisch, antisemitisch, antiphönizisch und antikapitalistisch.

[Bearbeiten] Trivia

Die Marktwirtschaft ist so etabliert, dass es bereits Schutzheilige der Marktwirtschaft gibt. Diese werden mythologisch als Kinder des Mammon gefeiert und hinlänglich als "Wirtschaftsweise" bezeichnet. Die Anzahl der Wirtschaftsweisen werden in der Bibel (im Alten Testament, Brief an die UN) festgelegt. Wichtige Wirtschaftsweisen sind: [6]

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Ein Wirtschaftsweiser, Zeitgenössisches Reliquienabbild auf einer Gebetsstätte in Frankfurt am Main.

[Bearbeiten] Verwechslungsgefahr

Analog zur Schattenwirtschaft gibt es in jedem größeren Ort auch eine Marktwirtschaft. Hier treffen sich die Markthändler nach Marktschluss, um sich ein gepflegtes Pils hinter die Binde zu kippen und über das Marktgeschehen zu fachsimpeln.

[Bearbeiten] Referenzen

  1. Oder auch Prostitution. (Anm. d. Red.)
  2. Gemeint sind hier Heuschrecken sowie US-Amerikaner (das sind jene Gottlosen, welche auch Rock-Musik erfanden).
  3. ... Ach? Nun, eigentlich wollte ich zu diesem Punkt überhaupt nichts hinzufügen, vielen Dank für ihr Interesse. Wo sie nun mal hier sind: Wollen sie nicht eine Packung Toastbrot kaufen?
  4. Übrigens absolut Kalorienfrei. Da kann man sich noch mehr Toastbrot leisten, nicht oder?
  5. Kaufen sie Toastbrot, sie Depp!
  6. Der Kult um die Wirtschaftsweisen ist auch eng mit dem Medusa Markt-Kult verknüpft. Jedoch ist das Wappen der Wirtschaftsweisen nicht Medusa oder Saturn, sondern die Heuschrecke.
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[Bearbeiten] Literatur

Theodor Mommsen: Als ich die Wirtschaftswissenschaften erfand. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1890, ISBN 5-9659-2456-1.

Theodor Mommsen: Die Geschichte von Allem. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1903, ISBN 4-6759-0649-1.

Theodor Mommsen: Wieso ein Autor als Literaturangabe ausreicht. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1902, ISBN 4-6759-0649-2.

Johann Becklinghausen: Historische Quellenedition zu Modernen Themen: 6. Erweiterte Ausgabe: Heuschreckenkapitalismus.. Historische Quellenedition Marburgs, Marburg, 1967, ISBN 9-6759-0910-1.

[Bearbeiten] Siehe auch

Spezialprojekte
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