Margot Honecker

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Margot Honecker (2011)

Margot Honecker (geb. Feist; * 17. April 1927 in Halle (Saale)) ist eine deutsche Rentnerin. Sie lebt in einem gutbürgerlichen Vorort von Santiago de Chile im Zustand geistiger Umnachtung. In Büchern und Interviews fantasiert sie regelmäßig von einem besseren Deutschland namens DDR, geprägt von Provinzialismus, Industrieabgasen und Klopapiermangel. Insbesondere will sie dort rund 26 Jahre lang polytechnische Schönheitskönigin („Miss Bildung“) gewesen sein. Jedoch sind bis auf 1500 Euro monatliche Rente vom deutschen Steuerzahler bislang keine nennenswerten Einwirkungen Honeckers auf kulturelle oder historische Ereignisse in Deutschland nachweisbar.

[Bearbeiten] Leben

Margot Feist wurde 1927 als Tochter eines Schuhmachers und einer Fabrikarbeiterin geboren. Neben ihrer Herkunft sorgte vor allem die absolvierte Volksschule und ihre spätere Tätigkeit als Frollein vom Amt für die notwendige Beschränkung ihres geistigen Horizonts, die sie für eine Karriere in kommunistischen Partei- und Massenorganisationen prädestinierte. Unterstützt durch ihre siebenjährige Mitgliedschaft beim Bund Deutscher Mädel (BDM) entwickelte sich zudem eine gewisse Vorliebe für zentral organisierte Aufmärsche und Fahnenappelle.

Nach dem Krieg verschwand Feist irgendwo in Ostberlin und tauchte erst 1989 wieder auf. Ihr weiterer Weg führte sie über Lobetal, Beelitz und Moskau schließlich nach Santiago de Chile. Wahrscheinlich war sie mit dem Fahrplanangebot der damals neu geschaffenen Deutschen Bahn etwas überfordert.

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Das Privatleben Margot Honeckers wurde durch zahlreiche Affären ihres Mannes mit anderen Politikern getrübt.

Honecker war nach eigenen Angaben lange Zeit mit einem großen deutschen Staatsmann verheiratet, der sich vor allem durch Weitsicht, rhetorisches Talent und eine Vorliebe für topfartige Hüte ausgezeichnet haben soll und dem überdies ein warmbrüderliches Verhältnis zu einem gewissen Leonid aus Moskau nachgesagt wird. Bei der Wahl ihres Wohnorts scheint sie zudem von hohen Mauern und Stacheldraht besonders angetan zu sein.

[Bearbeiten] Werke

Bekannt ist Honecker vor allem für ihre vielbeachteten Essays über moderne Schulbildung. So sollten Schüler im Rahmen des von ihr entworfenen Staatsbürgerkunde-Unterrichts durch beständige Rotlichtbestrahlung zu staats- bzw. parteitreuen Bürgern geformt werden, um alltäglichen Warenmangel, die langen Wartezeiten bei der Pkw-Bestellung, staatliche Bevormundung oder propagandistische Schönfärberei überhaupt als klares Zeichen für den Endsieg Fortschritt erkennen und interpretieren zu können. Zu den Themen des Unterrichts gehören dabei unter anderem der starr-komplexe Staatsaufbau im Sozialismus, die Tonnenideologie des Marxismus-Leninismus und die Rechte und Pflichten des DDR-Bürgers. Zur Lehre gehört auch, dass in der sozialistischen Gesellschaft jegliche Ausbeutung von Menschen beseitigt sei, weil sich alle Produktivmittel im Eigentum des Volkes befänden, welches wiederum immer daran zu erkennen sei, dass es Volvo fährt.

Ebenso gehört es nach Ansicht Honeckers zur Schulbildung einfach dazu, Kinder in Wehrlagern den Handgranatenwurf üben zu lassen und den Umgang mit Kleinkalibergewehren zu trainieren. Dies sei keine Militarisierung der Gesellschaft, sondern Teil der „Erziehung zu aktiven Mitstreitern und Gestaltern“ und wegen der bösen Nachbarn aus dem Westen einfach geboten. Auch könne man Kindern mit dem Schultaschenrechner SR1 die Überlegenheit der sozialistischen Produktion und den gesetzmäßigen Sieg des Sozialismus über den Kapitalismus eindrucksvoll vorführen, bei einem Abgabepreis von 123 Mark pro Stück bei Herstellungskosten von über 600 Mark.

Außerdem vertritt Honecker die Ansicht, dass der Zugang eines Kindes zu Hochschulbildung keinesfalls wie in kapitalistischen Ländern üblich vom Geldbeutel oder vom Bildungsstand der Eltern abhängen dürfe, sondern ausschließlich von deren politischer Meinung und dem richtigen Parteibuch. Außerdem sollten an öffentlichen Universitäten keine nutzlosen Ingenieure und Ökonomen ausgebildet werden, die überhaupt nichts zur produktiven Arbeit beitragen. Es sei stattdessen viel sinnvoller, eben diese Leute an Parteihochschulen zu besserwisserischen Funktionären mit sächsischem Dialekt heranzuzüchten, mit deren Hilfe der Verwaltungsapparat derart aufgeblasen werden kann, dass die gesamte Volkswirtschaft getriebeseitig schon im Leerlauf blockiert wird.

Honecker hält das Patent auf den JugendwerkhofTM, einer Einrichtung, in der Jugendliche wie Schwerkriminelle behandelt werden, wodurch sie die Vorzüge eines Lebens in einer sozialistischen Gesellschaft hautnah erleben können.

[Bearbeiten] Ruhestand

Heute lebt Honecker im sozialistischen Bruderstaat Chile und verfolgt von dort die politische Entwicklung in Deutschland mit großem Interesse weiter. Vielen deutschen Politikern steht sie auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Annette Schavan weiterhin keinen Handschlag für die deutsche Bildung getan kriegt, ist eine Rückkehr Margot Honeckers als deutsche Bundesbildungsministerin nicht ausgeschlossen, um die Bildungsmisere endlich in den Griff zu bekommen.

[Bearbeiten] Literatur

  • Honecker, M. und Schwanitz, D.: Volksbildung. Alles, was man wissen muss. (Broschüre, 32 Seiten), Berlin, Hauptdorf der DDR 1988, ISBN 6-0484-3139-9
  • Lindenberg, U.: Sonderzug nach Wandlitz. Eisenbahnromantik im Raum Berlin-Brandenburg., Hamburg 1988, ISBN 6-0484-3139-9
  • Merkel, A.: Für eine bessere Zukunft. Über eine sozialistische Lebensweise., Heiligendamm 1988, ISBN 6-0484-3139-9



Deutsche Politiker

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Kanzlerin der Gläubigenr: Angela Merkel | Präsident des Deutschen Kirchturmbundes: Joachim Gauck
Muttis Energieriegel: Sigmar Gabriel

Out-Minister: Frank-Walter Steinmeier | In-Minister: Thomas de Maizière | Just-tease-Minister: Heiko Maas
Kanzlerin Mutter: Manuela Schwesig | Penunzminister: Wolfgang Schäuble
Frühverrentungsministerin: Andrea Nahles | Miss Bildung II: Johanna Wanka
Bauernfrühstücksdirektor: Christian Schmidt | Soldatenkönigin: Ursula von der Leyen
"Pille:" Herrmann Gröhe | Staumelder: Alexander Dobrindt
Ministerin für Umwelt und Traktorschmutz: Barbara Hendricks | Minister ohne besondere Fähigkeiten: Peter Altmaier

Oppositionsminister: Gregor Gysi | Penetranzminister: Horst Seehofer | Insolvenzminister: Klaus Wowereit

Weinkönigin: Rainer Brüderle | Buchmacher: Thilo Sarrazin | Bankpferd: Peer Steinbrück
Prototyp: Peter Trompetter | Retrograd: Margot Honecker
Hoffnungsloser Nachwuchs: Jorgo Chatzimarkakis | Gregor Gysi | Gabriele Pauli | Ronald Barnabas Schill | Markus Söder
Legenden: Konrad Adenauer | Willy Brandt | Horst Köhler | Oskar Lafontaine | Helmut Schmidt | Franz Josef Strauß
Clowns ohne Ressort: Daniel Cohn-Bendit | Joschka Fischer | Helmut Kohl | Claudia Roth | Ulla Schmidt

Abgewrackt: Yndrea Asylanti | Michael Glos | Roland Koch | Franz Müntefering | Jürgen Rüttgers | Edmund Stoiber
Abgeworben: Gerhard Schröder | Abgeschoben: Günther Oettinger | Abgehauen: Erich Honecker
Abgeschrieben: Glücksritter a.D. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg | Abgetreten: Kurt Beck
Abgezockt: Christian Wulff | Abgewertet: Annette Schavan | Sicherheitshalber abgeschaltet: Stefan Mappus

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