MVG

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Die Münchner Verarschungs-Gesellschaft (MVG) ist eine gemeingefährliche Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH), welche - so hört man - von Autofahrern gegründet wurde, um sich über andere Leute lustig zu machen.

[Bearbeiten] Gründung und Konzept

Nachdem in zwei Münchner Originalen, Sepp und Michi, 1924 der dringende Wunsch entstanden war, jegliche Leute, die das Autofahren verweigern, aufs Allerböseste zu verarschen, wurde aktiv zur Tat geschritten. Man beschloss, baldmöglichst einen runden Tisch einzuberufen. Da dieses Konzept jedoch die Intelligenz der beiden überstieg, nahm man schließlich 1925 mit einem hakenkreuzförmigen Tisch im Bürgerbräukeller Vorlieb. Dies gab der MVG die Inspiration, endgültig zur "really really most evil company of the world" (Winston Churchill) zu werden. Es wurde die zielgruppenorientierte Idee eines äußerlich bahnähnlichen Unternehmens entwickelt, um die Infrastruktur für die heftigsten Verarschungen der Geschichte bereitzustellen.

[Bearbeiten] Interne Streitigkeiten und Bauverzögerung

Nachdem Sepp, Michi und ihr Anhang es 1936 geschafft hatten, ihren Rausch auszuschlafen, kauften sie beim Altlokhändler ein paar grattlige Loks und Wagen. Aufgrund der Fahrzeugbeschaffenheit wurde vom damaligen Ministerium für völkische Sicherheit entschieden, die Höchstgeschwindigkeit des Verkehrsbetriebes auf 8km/h zu beschränken. Jedoch setzte sich Adolf H. vehement dafür ein, dass alle weiteren Pläne von Sepp und Michi durchgesetzt wurden. Insbesondere so genannte "unterirdische Röhren". Deren Zweck war zwar unklar, aber man kann dort ja auch schnell mal eine Waffenfabrik - sicher vor Bombardements - einrichten. Es erfolgte der erste Spatenstich am 22. Mai 1938.

[Bearbeiten] Wunderwaffen-Affaire und Nachkrieg

Als 1945 die sowjetischen Truppen vor der Tür von Adolf's Bunker standen, berief dieser eilig den "AK Wunderwaffe", bestehend aus Sepp und Michi, ein. Da diese jedoch beim Rausch ausschlafen in ihrem Tunnel lagen, konnte die Wunderwaffe nicht gebaut werden (Wunderwaffen-Affaire).

Aufgrund dieses Verhaltens wurden Sepp und Michi nach dem Krieg als Widerstandskämpfer missverstanden. Sie wurden mit Persilscheinen zugeschüttet, aber die Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit wurde selbstverständlich nicht aufgehoben. Michi reagierte hierauf mit Drogenkonsum; Sepp ging einen anderen Weg. Er missbilligte das resignierende Verhalten von Michi und gründete die sogenannte S-Bahn (Sepp-Bahn) München, welche tatsächlich das Ziel hat, Leute zu Ihrer Zufriedenheit zu transportieren, dies jedoch aufgrund stümperhafter Arbeit niemals erreicht. Aufgrund des Auseinanderbrechens der Saufbruderschaft von Sepp und Michi brachte Michi bis 1972 nichts weiteres zustande.

[Bearbeiten] Aufstieg zur Blütezeit

1972 konnte Michi dann endlich den Betrieb aufnehmen, und bereits die ersten Gäste der Welt-Doping-Spiele desselben Jahres wurden zünftig angearscht. Ein Wermutstropfen war sicherlich die Erhöhung der Höchstgeschwindigeit auf 80km/h, als fatale Folge eines stümperhaften Schreibfehlers. Während das für heutige Verhältnisse echt arschlahm ist, war es damals einfach zu schnell, um so richtig asslig zu sein. Dieses Defizit ist mittlerweile aber eh eliminiert: Durch die Einrichtung von genügend Haltestellen kommt jedes Fahrrad schneller weiter.

Da die Sepp-Bahn sich als extrem gute - wenn auch ungewollte - Fahrgastverarschung herausstellte, suchte Michi schlussendlich wieder die Nähe von Sepp und gründete mit ihm Michi's Verarschungs-Verein (MVV). Während Sepp die Benennung und den Sinn des Vereins aufgrund einer Demenz nicht mehr verstand, kam der MVG fortan die Eliterolle im Verein zu.

Nun wurden auch in den Aussenbezirken extrem viele Löcher für Haltestellen gegraben und mit Rolltreppen versehen. Damit werden seitdem viele Leute eingefangen, die eigentlich nur ihren Frieden haben und ebenerdig geradeaus gehen wollen.

[Bearbeiten] Heutige Ausprägung des Verarschungskonzeptes

Das heutige Verarschungskonzept der MVG ist ein vielkomponentiges System, das teils auf Zielgruppen zugeschnittene Angebote beinhaltet. Der mannigfaltigen Ausprägungen seien nur einige genannt:

  • Fahrplanverarschung: Die Züge sind immer um 1-3 Minuten zu spät. Dies trifft besonders dann zu, wenn der Fahrgast dringend fahren möchte. Um die Fahrplanverarschung zu fördern, wurden die Zugführer instruiert, am Startbahnhof noch kurz mit ihrem Gspusi zu telefonieren oder Zeitung zu lesen. Ein Effekt, den die MVG noch nie überrissen hat: Die Fahrplanverarschung funktioniert zum Streckenende einer Linie hin immer besser. Dennoch wird die Fahrplanverarschung immer mehr durch die kreativere stellwerksgesteuerte Verarschung ersetzt oder zumindest ergänzt:
  • Stellwerksgesteuerte Verarschung: Diese Form der Verarschung ist fernsteuerbar. Beliebt ist beispielsweise die "Weichenstörung", d.h. eine absichtlich falsch gestellte Weiche. Hier kann der Zug nicht mehr weiterfahren, weil er ansonsten gegen den Prellbock geleitet wird. Neuerdings lassen sich über das Stellwerk außerdem Fahrzeugteile wie z.B. die Motoren selektiv ausschalten, was im Fachjargon "Schadzug" heißt.
  • Umsteigeverarschung: Am zentralen Bahnhof Odeonsplatz wurde extra dafür gesorgt, dass die Ziel-U-Bahn eines jeden Umsteigenden genau abfährt, wenn dieser am anderen Bahnsteig ankommt. Durch Videokameras wird der Strom der Umsteigenden erfasst und die Abfahrtszeit der Züge entsprechend genau getimed. Treten hierbei noch Schwierigkeiten auf, können auch die Rolltreppen abgeschaltet werden. Der Effekt - man sieht noch die wunderbaren Rücklichter einer abfahrenden U-Bahn - wirkt äußerst inspirierend auf die Fahrgäste.
  • Personalisierte Verarschung: Aus Gründen der direkten Kundenorientiertheit wurden auch persönlich zugeschnittene Verarschungen entwickelt. Z.B. das scheinbare Angebot, aus den Bussen der MVG abends auf Anfrage zwischen Haltestellen auszusteigen. Gerne wird hiernach fragenden, bepackten Fahrgästen bei strömendem Regen ein geschmeidiges "des is ja a Witz, da kennan's doch zfuaß geh" kommuniziert.
  • Zielgruppenverarschung: Eine personalisierte Verarschung kann leider statistisch nur für 99% aller Fahrgäste angeboten werden. Der Rest der Leute wird daher mindestens einmal monatlich mit einer sog. Zielgruppenverarschung bedient. Besonders gut gelingt dieses bei der Zielgruppe der Studenten, die man öfters zu scheinbaren Verhandlungen über Semestertickets einlädt. Nach einigen Stunden greift sich dann immer der MVG-Verhandlungsführer an den Kopf, und sagt: "Warum eigenlich ein Semesterticket - die MVG verdient doch auch mit den bisherigen Tickets viel genug?!?".
  • Linienverarschung: Nach einer Fahrgastbefragung Ende 2011 stellte die MVG fest, dass die Fahrgäste viel zu selten umsteigen (siehe oben). Daher wurden sämtliche Verdruss-Tram-Linien umgestellt, sodass sich die Anzahl der Umstiege verdoppelte. Als profitabler Nebeneffekt werden die Fahrgäste für die nächsten Jahre mit den neuen Linien so verwirrt sein, dass viele zu spät oder gar nicht umsteigen, wenn sie sollten, und zurückfahren müssen, was meistens die Fahrtkosten erhöht. Ein paar Jahre zuvor geschah ebendies mit den Buslinien.
  • Preis- und Ticketverarschung: Jedes Jahr werden die Ticketpreise dem finanziellen Bedarf in der Chefetage angepasst (=erhöht), was zur Folge hat, dass sämtliche unverbrauchten Tickets ungültig werden und man neue kaufen muss. Auch hat die MVG dabei die Gelegenheit, Leuten mit alten Fahrkarten unter der Ausrede "Schwarzfahrer" richtig viel Geld legal zusätzlich aus der Tasche zu ziehen.

[Bearbeiten] Planung

Die MVG plant, immer mehr auf planlose Verarschung überzugehen, nach dem Motto "viel Verarschung mit wenig Aufwand". Hierzu werden andere Firmen zur Mitarbeit eingeladen, die für ihre besondere Planlosigkeit bekannt sind. Legendär sind z.B. die Synergieeffekte mit dem Stadionbau, oder auch dem Brückenbau im Bereich Freimann gewesen. Dies bemerken selbst diejenigen Kritiker anerkennend, die vor einem Niveauverfall beim Übergang zum völligen Chaos warnen.

[Bearbeiten] Einsatz von Geldmitteln

Seit einigen Jahren kam es immer wieder zu Gerüchten, die MVG verarsche nicht nur Autoverweigerer, sondern im Prinzip alle Münchner, indem sie städtische Zuschüsse sinnlos verschleudere. Dies wurde der MVG insbesondere übelgenommen, als der Vorwurf[1] aufkam, das Geld würde von den Chefs der MVG in Alkoholika investiert.

Um solche Gerüchte gar nicht erst wieder entstehen zu lassen, pflegt die MVG seitdem öffentlich sichtbaren Geldeinsatz. Es wird z.B. eine neue Corporate Identity mit einem neuen Font entworfen. Diese Lettern werden dann auf Schilder aufgebappt, vorzugsweise auf die, welche kurz später komplett ersetzt werden. Auch werden gerne einmal Bahnsteigteile mit Mosaikplatten der Größe 1mm2 gefliest.

[Bearbeiten] Quellen

  1. [Jahrbuch 1990, C&C Großmarkt Balanstr., 3.3: Aufschlüsselung Großverkäufe nach Kundennummern, 3.3.10: Wein- und Spirituosenabteilung.]


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