Lobbyismus

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Mit dem Begriff Lobbyismus bezeichnet man die Benutzung des kleinen Dienstweges. Er ist ein effektives Mittel, um die langsamen Mühlen der Bürokratie zu umgehen, und um die Interessen weniger, aber dafür wichtigerer Personen oder Organisationen durchzusetzen. Dieses Vorgehen ist am Besten mit dem Vordrängeln am Fahrkartenschalter zu vergleichen, wobei man sich mit einem Trinkgeld die Aufmerksamkeit des Schalterbeamten sichert. Da sich mittlerweile alle großen Unternehmen und Verbände auf diese Weise "seitlich" anstellen, bewegt sich die eigentliche Schlange, in welcher der einfache Wähler steht, überhaupt nicht mehr. Aus diesem Grund ist auch für etliche der Zug bereits abgefahren.

[Bearbeiten] Vorraussetzungen

[Bearbeiten] Demokratie

„Demokratie ist die schlechteste Staatsform, aber die Beste, die wir haben.“

~ Oscar Wilde über Demokratie


Demokratie ist dem Namen nach die Herrschaft des Volkes. (So steht es jedenfalls im Sozialkundelehrbuch, und dann muss es ja stimmen!) Da das Volk in der Regel aber keine Lust hat, sich mit langweiligen Aufgaben wie Verwaltung, Steuergesetzverkomplizierung, Totalüberwachung und dergleichen zu beschäftigen und sich lieber der Befriedigung der drei Grundbedürfnisse Fressen, Bumsen, Schlafen hingibt, ist das Volk dazu übergegangen, jene widrigen Aufgaben an gewählte Vertreter abzuschieben und deren Arbeit fortan an Stammtischen objektiv zu beurteilen.

Diese gewählten Vertreter zeichnen sich in der Regel durch Besserwissertum und Geltungsbedürftigkeit aus und sind die meiste Zeit damit beschäftigt, sich nach vorne zu drängeln bzw. nicht zurückgetreten zu werden.

Achtung Kindersprache!

Quietsche ente komprimiert

Der Autor ist beim Verfassen dieses Artikels in kindliche Sprachmuster zurückgefallen. Das soll so sein und hat didaktische Gründe. Zumindest behauptet der Autor das.


[Bearbeiten] Inkompetenz der gewählten Vertreter

Hat es ein Vertreter endlich geschafft sich nach oben auf einen Ministerposten zu strampeln, stellt er alsbald fest, dass er von seinen neuen Aufgaben eigentlich keinen blassen Dunst hat. Wie denn auch, wenn man BWL studiert hat und nun im Gesundheitsministerium sitzt. Aber: In der Schule hat man ja vor allem eins gelernt: Bescheißen! Damit es also keiner merkt, dass man keine Ahnung hat, muss ein Fachmann her: der sogenannte externe Mitarbeiter. Der wird es schon richten. Der hat Ahnung. Schließlich arbeitet er hauptberuflich für die Pharmaindustrie!

[Bearbeiten] Der externe Mitarbeiter

Der kommt gerne mal vorbei und hilft mit gutem Rat aus. Er bekommt ja auch ein Beraterhonorar aus dem Staatssäckel dafür. Seine Firma ist so nett, ihm für diese Zeit bezahlten Urlaub zu geben, schließlich müssen doch alle mit anpacken, wenn das Vaterland ruft. Bevor er sich mit dem Problem befassen kann, muß er erstmal sämtliche Unterlagen und Gesetzentwürfe kopieren und mitnehmen. Die zeigt er dann seinem Chef, ob der die geplanten Gesetze gutfindet und zusammen verbessern sie die neuen Gesetze so, dass sie nachher dem Ministerium und der Firma gefallen. Das fertige Gesetz kommt dann in den Bundestag und wird dort von anderen ahnungslosen Leuten durchgewunken wie ein Lada voller Heizöl an der polniszen Grenze. Das Gesetz tritt in Kraft und verursacht beim Volk sogleich heftige Bauchschmerzen vom ständigem Gürtel-immer-enger-schnallen, dass es zum Arzt rennt und sich die tollen Pillen verschreiben lässt, die von der Firma hergestellt werden, die so fleißig beim Gesetzentwerfen mitgeholfen hat. So schließt sich der Kreis und allen ist geholfen. Toll, nicht?
Und weil das alles viel schneller geht als in einer richtigen Demokratie, wo immer nur endlos palavert wird, nennt man das auch richtigerweise konstitutionelle Demokratie.

[Bearbeiten] Siehe auch

Bouncywikilogo
Die selbsternannten Experten der Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.

[Bearbeiten] Literatur

  • Gerhard Schröder: Eine Hand wäscht die Andere - Tipps zur privaten Rentenvorsorge. Verlag Druschba ('Freundschaft'), ISBN 2-0754-2222-3
  • Otto Schily: Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden - Ein Lebensratgeber. Augenwischer Verlag 2006, ISBN 1-7816-6252-5

[Bearbeiten] Weblinks

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