Leidenschaft

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Leidenschaft ist, was Leiden schafft. Leidlich Leiden schafft etwa der Deutschen größte Leidenschaft, der Fußball: Niederlagen, Abstiege, Hooliganismus, Staus der Bayern-Fans, und verkaterte Fans aller anderen Vereine, wenn schon wieder Bayern München alles abräumt, was es in diesem Sport zu gewinnen gibt. Das Überlebensrezept der politischen Elite von Deutschland ist es deshalb, landauf landab riesige Sport-Arenen nach dem römischen Vorbild des Kolosseums zu bauen nach dem leichten Unterhaltungs-Patentrezept der Römer Brot und Spießer.

[Bearbeiten] Wie Jassen und Skat zu Jazz und Scat wurden

Gerade Leidenschaften aus dem deutschen Sprachraum haben aber auch schon Beiträge zur Welt-Kultur geliefert, so etwa die Leidenschaften Skat zu kloppen, und speziell im alemannischen Raum das Kartenspiel Jassen. Diese Kartenspiele gelangten auch nach New Orleans am Mississippi. Versehentlich wurden die Karten nicht in den Spielzeugladen der Stadt, sondern an das Musikgeschäft geliefert, welches aber kein Problem hatte, die Ware loszuschlagen, denn im amerikanischen Bürgerkrieg freigelassene ehemalige Sklaven wollten ihr erstes selbst verdientes Geld in Noten investieren, um Musik zu lernen. Sie folgten den Spielanleitungen und entwickelten eine Spielleidenschaft, die sich allerdings nur am Kartenspieltisch abspielte und vorrübergehend dem Pokern in der Stadt den Rang ablief. Nur wenige brachten zu den Skat- und Jassrunden noch ihr Musikinstrument mit, denn die meisten vergaßen über dem Kartenspiel, dass sie eigentlich Musik lernen wollten. Buddy Bolden etwa benutzte seine Trompete, um durch's Fenster des Deer-Saloon ein rund um den Lake Pochartrain hörbares Signal zu blasen, wenn noch ein Mitspieler fehlte für die Skatrunde, und stieß dabei so leidenschaftlich laut ins Horn, dass wohl klar ist, welches Leiden er damit schuf. Er endete im Irrenhaus, weil er sich die Seele aus dem Leib blies. Seelenverwandt war auch ein deutscher Einwanderer namens Bismarck Beiderbecke, ein Großneffe eines deutschen Kanzlers. Er entwickelte aus den Leidenschaften des Jassens eine dem vergleichbare Musikform, den Jazz. Dabei imitierte er mit seinem Trompetenspiel den variantenreichen Spielablauf beim Jassen und die dabei entfalteten Äußerungen von Leidenschaft. Louis Armstrong war ein Kohlenhändler in Storyville, dem beliebten Rotlichtviertel von New Orleans, und war auch ein Original, immer mit einem Lied auf den Lippen. Als er einmal in einem Etablissement Kohlen ablieferte, traute er seinen Augen nicht, als er Skatspieler sah, die vor lauter Skat-Leidenschaft die schönen Damen um sich herum völlig vergaßen. Vor Schreck vergaß auch Armstrong all die schönen Texte all der ihm bekannten Schlager, und als er den leeren Kohlensack durch die Bourbon Street nachhause trug, und wieder ein Lied anstimmen wollte, kamen ihm zwar alle Silben wieder in den Sinn, aber nicht mehr in der ursprünglichen Reihenfolge, sondern angepasst an den Rhythmus der auf den Spieltisch gekloppten Skatkarten. Er erkannte, dass er mit diesem intuitiv erfundenen Textsalat viel leidenschaftlicher singen konnte, ja sogleich begannen sich die Passanten auf der Bourbon Street nach ihm umzudrehen. Louis hatte gerade den Scat-Gesang erfunden, die Gesangsform zum Jazz, einem anerkannt wichtigen Beitrag der USA zur Musikgeschichte. Zum Höhepunkt der Jazzgeschichte gerieten denn auch die "Lyrik & Jazz"-Performances von Elnst Jandr. Aber es gab auch Tiefpunkte des Jazz, die musikalisch vielleicht keinen Pups wert waren, aber dafür eben umso mehr Leidenschaft die Leiden schafft. Es ist ist im Jazz eben wie im Fußball, wo es heißt: Es gibt nur ein'n Rudi Völler! So gab es eben auch nur einen Louis Armstrong. Alle Imitationen waren für's Dixiklo.

[Bearbeiten] Trivia

  • Leidenschaftliche Liebe ist das Gegenteil der Vernunftehe und auch meist von kürzerer Dauer.
  • Liebe und andere Leidenschaften schließen oft einander aus.
  • Leidenschaft geht über alle Vernunft.
  • Leidenschaft kommt von jedweder Art Spiel: Glücksspiel, Liebesspiel, Kartenspiel, Musikspiel, Fußballspiel, etc.
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