Lautrückverschiebung

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Die Lautrückverschiebung ist eine von der Gesellschaft für deutsche Sprache ins Leben gerufene Kampagne zur Vereinheitlichung der germanischen Sprachen.

[Bearbeiten] Anlass

Die Sprachen Deutsch, Bayrisch, Holländisch, Englisch, Dänisch, Schwedisch und Norwegisch werden von der Gesellschaft für deutsche Sprache als eine Sprachfamilie betrachtet, die im Rahmen der gesamteuropäischen Einigung wieder zusammengeführt werden muss. (Das Schweizerische wurde nach längeren Diskussionen wegen sprachlicher Inkompatibilität und wegen der Nichtmitgliedschaft in der EU aus der Familie der germanischen Sprachen ausgemustert. Norwegisch blieb aus Kulanzgründen in der Liste.)

Mit der Kampagne wird eine deutliche Reduzierung des EU-internen Übersetzungsaufwandes und eine starke Vereinfachung des Bildungswesens angestrebt.

[Bearbeiten] Vorgehensweise

Die sprachgeschichtliche Abteilung der Gesellschaft ermittelt durch retrospektive Etymologie die ursprünglichen Ausspracheformen und Schreibweisen der deutschen Worte. Wo immer möglich, sollen die ermittelten Worte und Namen dann europaweit einheitlich eingeführt werden.

Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde eine Voruntersuchung an Hand von britischen Ortsnamen durchgeführt. Die Forschungsgruppe fand heraus, dass für praktisch alle Ortsnamen in Großbritannien eine deutschsprachige Urform ermittelbar ist. Die mittelalterlichen, von den Angeln und Sachsen verwendeten Originalnamen konnten rekonstruiert und zugeordnet werden (siehe Karte).

Damit konnte der Beweis erbracht werden, dass das Projekt der gesamtsprachlichen Lautrückverschiebung grundsätzlich und mit vertretbarem Aufwand durchführbar ist.

Lautrückverschiebung GB.JPG

[Bearbeiten] Kritik

Als die Pläne zur Lautrückverschiebung im englischen Sprachraum erstmals bekannt wurden, meldeten sich Gegner des Projektes zu Wort. Sie argumentierten, dass es sich lediglich um eine Retourkutsche aus dem deutschen Sprachraum handele, um sich dafür zu revanchieren, dass deutsche Ortsnamen seit jeher im Englischen brutal verhunzt werden (z. B. Nuremberg, Munich, Cologne). Dieser Vorwurf wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache naturgemäß zurückgewiesen. Es gehe einzig und allein um Vereinfachungen und Kostenersparnis.

[Bearbeiten] Ausblick

Wenn das Projekt erfolgreich ist, planen die Initiatoren bereits eine Nachfolgekampagne zur Vereinheitlichung sämtlicher Weltsprachen. Es sei kein Problem nachzuweisen, dass in praktisch allen Sprachen der Welt deutsche Wurzeln stecken, die man nur freilegen müsse.

[Bearbeiten] Siehe auch

Spezialprojekte
projects