Lanz kocht

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Man muss Markus Lanz zugute halten, dass Kerner das Studio in einem ziemlich verwahrlosten Zustand hinterlassen hat.

„Jo mei, so eine Vanillestange können Sie bis zu 80 mal wiederverwenden“

~ Alfons Schuhbeck über die Wiederverwertbarkeit von Vanillestangen


Lanz kocht ist eine wöchentlich am Freitagabend ausgestrahlte Dauerwerbesendung im ZDF, in welcher in wechselnder Besetzung 5-6 Kochattrappen, ein Schnurrbart sowie ein Normalsterblicher diverse Zutaten ineinanderschütten, um sie daraufhin vor laufender Kamera zu degustieren, beurteilen und sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen.

[Bearbeiten] Das Team

Obwohl die Sendung Lanz kocht heißt, kocht der nur durch die Abdankung des Gutfried-Deppen Johannes B. Kerner zu Ehren gekommene Markus Lanz nicht mit, sondern steht nur dumm in der Gegend rum und stellt den Kochattrappen dämliche Fragen zur Zusammensetzung und Zubereitung des jeweiligen kulinarischen Meisterwerks. Um die Frauen-Quote im ZDF zu gewährleisten, darf auch immer eine Alibi-Köchin mitbruzzeln, die von den männlichen Kollegen mit anzügigen Männerwitzen und chauvinistischen Bemerkungen bedacht wird. Die in der Sendung getätigten Bemerkungen zur potenzsteigernden Wirkung bestimmter Zutaten nehmen reziprok zur Attraktivität der Alibi-Köchin ab. Besonders der Edelkoch Alfons Schuhbeck kennt sich in diesem Gebiet sehr gut aus, und jeder seiner Potenz-Kommentare zu Sellerie oder Kardamon werden von den männlichen Kollegen mit dem typischen, unausstehlichen Chauvi-Gelächter kommentiert.

Am untalentiertesten und ungenießbarsten in dem Kochattrappenteam ist der wandelnde Schnurrbart Horst Lichter, sein Talent am Herd ist überschaubar und seine flachen Witzchen sind in der Regel so dümmlich, dass dem Zuschauer nach fünf Sendeminuten bereits das blutige Hirn aus Ohr und Nase läuft.

[Bearbeiten] Ablauf

Der Ablauf der Sendung ist jede Woche gleich: Jede Kochattrappe muss sich um eines der fünf Gerichte kümmern, die Redaktion bestimmt, welcher Depp welche Speise veredeln darf und wie hoch die Ausgaben für die Zutaten sein dürfen. Nach einem gladiatorgleichen Auftritt im überhitzten Fernsehstudio legen die Meisterkochattrappen los und schnipseln, bruzzeln, köcheln und reduzieren, was die bereitgestellten Küchenwerkzeuge hergeben. Nach ca. 15 Minuten ist der erste Gang bereit, alle Deppen kommen zusammen und verköstigen unter mehr oder weniger freundlichen Kommentaren die zusammengebruzzelte Speise. In der Regel werden bereits jetzt erste Schultern geklopft, Huldigungen ausgesprochen und nur in Ausnahmefällen wird das Gericht von Johann Lafer als ungenießbar abqualifiziert und der verantwortliche Koch ein wenig vom Kochkollektiv weggemobbt. Zwischendurch dilettiert sich Markus Lanz an den Kochtöpfen vorbei von einer Attrappe zur nächsten und versucht dieser auch mal einen Kommentar zum Weltgeschehen im Allgemeinen zu entlocken, was aber nur selten gelingt, da sich die Köche in den vielen Dekaden der Ausübung ihrer Profession sämtliche, nicht kochimmanenten Gehirnsynapsen weggebruzzelt, bzw. weggesoffen haben.
Immer wieder während der einstündigen Veranstaltung brilliert der Schnurrbart durch anzügliche Witzchen und die Zurschaustellung seines Unvermögens und animiert das vor der Sendung instruierte Publikum zu Lachsalven und spontanem Applaus. Wenn es zur Verköstigung seines ungenießbaren, butterdurchtränkten Werks kommt, hört man für kurze Zeit ein mitleidiges Raunen im Studio und der Schnurrbart darf in Nahaufnahme mit seinem Dilettantismus kokettieren und sich dabei am Barthaar zwirbeln, was ihm viele Bonuspunkte sowohl beim Publikum, als auch bei den Kollegen einbringt.

So zieht sich die Sendung ewig in die Länge, Gericht für Gericht wird verköstigt und kommentiert, bis man endlich am Dessert angekommen ist, dessen Begutachtung zum Glück eher kurz ausfällt, da die Sendezeit bereits wieder erheblich überschritten wurde. Am Ende winken dann alle Kochattrappen wie Karnevalsprinzen in die Kameras und das ausgehungerte Publikum fällt aus dem Zuschauerraum über die noch nicht verzehrten Speisen her, was aber für den Fernsehzuschauer aus Gründen der Pietät unsichtbar bleibt.

[Bearbeiten] Beispiele

Hier sind einige Kostproben aus den bisherigen Sendungen von Lanz kocht:

[Bearbeiten] Der Schnurrbart über die Zubereitung seiner Lammlachse mit Möhrchen und Kartöffelchen:

Also, isch habe mein ähhh, die Möhrchen jeschält, höhöhöhö undann hannisch die karamelisiert, wie dat meine Mama immer jemacht hat. Mit enem Pfund Butter natürlisch. Dann hannisch die Lammlachse in die Pfanne jehaun und total scharf anjebraten, so dat nix mehr davon übrisch jeblieven is, dat schmeckt man auch, wa - höhöhöhöhöhö. Dann hannisch dat verbrannte Tier noch mit Knovlauch un Petersilie verfeinert un die Kartöffelschen hannisch einfach mit Lorbeerblättschen un eenem Fünf-Liter-Kännschen Sahne inne Kasserolle jelescht, bisse einijermaßen dursch waren. Zum Schluss enoch ein paar Fettaugen zum Garnieren. Dabei musste isch die janze Zeit an meine Omma denken und han en Mordsständer dabei jekrischt - höhöhöhöhö. Jetz brauchisch erstma en Schnäppschen - schwupp, boaaaahh is dat geil, isch bin ja total besoffen - höhöhöhöhö...

[Bearbeiten] Der Potenzprophet Alfons Schuhbeck über dies und das, nur nicht über die von ihm verbrochene Hauptspeise

Ja, also wissens, ich tue da nun ein selbstgemachtes Curry rein, da ist auch Curcuma drin, Curcuma fördert die Bildung von rechtsdrehender Magensäure und regt den Stoffwechsel an, wenn sie das bei Vollmond in ein Lammcurry geben, klappts auch wieder im Bett, da kriegen sie eine schöne Selleriestange (im Hintergrund ein gelalltes höhöhöhö vom Schnurrbart). Das kann man noch mit Ingwer kombinieren, das neutralisiert dann die Bildung der Omega-3-Fettsäuren, fördert aber die Bildung zähflüssiger Körpersäfte, aber nur, wenn sie vorher den Sellerie dreimal ums Haus getragen haben. Das ist zwar etwas teurer, als das handelsübliche Curry, aber gebts halt mal was für eure Gesundheit aus, ihr fernsehsüchtigen Volldeppen und fresst nicht immer nur so einen Dreck in euch rein. Was hast Du mich gerade gefragt Markus?


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