Lübbenau

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Lübbenau ist ein Kaff im Landkreis OSL (Oberspreewald Lausitz) gelegen.

[Bearbeiten] Allgemeines

Die ehemalige Ackerbürgerstadt Lübbenau gilt in der Lausitz als die Heimat der Gurken und des überlaufenden Tourismus. Ersteres brachten holländische Siedler mit, zweiteres haben wir dem Pionierreiseleiter Paul Fahlisch zu verdanken.
Für die städtische Jugend gibt es gleich vier beliebte, städtisch gesponserte Begegnungszentren: Drei Bahnübergänge und ein Arbeitsamt. Die Haupteinnahmequelle der Stadt war das mit alten Eisenbahnschwellen betriebene Kraftwerk. Eine Umstellung auf elektrochemischen Betrieb mittels Gurken scheiterte. Nach der Wende erfolgte die Stilllegung der Anlage und man entdeckte den Menschenhandel (Laien sagen "Tourismus" dazu) als neue Haupteinnahmequelle. Dieser wird nach Jahrhundertealter Tradition am großen Hafen abgewickelt, wo der als Busfahrer getarnte Dealer seine Opfer nach einen Gewaltmarsch durch die Altstadt in sogenannte Standartkähne presst. Das sind kiellose Flachboote, welche früher zum Transport von Rindern und Schwarzmarktgütern dienten. Darin sitzen die Leute so eng aneinandergepresst, dass kein Fluchtversuch mehr möglich ist. Sobald der Kahn ablegt, dauert es mindestens eine Stunde, bis das nächste gebührenpflichtige Klo im Rahmen eines Gaststättenstops erreicht ist. Unterwegs werden die Gäste mit überlieferten Anekdoten über das frühere Leben im Spreewald gelangweilt.
Mit der Gründung vieler kleiner Kahnfährhafen wurde das Monopol des Großen Hafens gebrochen, welches heftige Straßen- und Seeschlachten nach sich zog. Um für Ordnung zu sorgen, wurde die allseits unbeliebte Wasserschutzpolizei gegründet, welche den ganzen Tag über in ihrem Playmobil-Kabinenboot umherpatroulliert und damit beschäftigt ist, nach dem Weg zu fragen.

[Bearbeiten] Geschichte

Früher war Lübbenau eine Acker- und Fischersiedlung inmitten der sumpfigen Niederlausitz, welche vorwiegend von Sorben und Sklaven dominiert wurde. Die ersten deutschen Touristen waren vom primitiven Charme der kleinen Siedlung dermaßen angetan, dass sie sofort das gesamte Gebiet unterwarfen. Was der mäßig bekannte Eroberer Graf zu Lynar mit einer kleinen Holzhüttensiedlung inmitten einer sumpfigen, schwer kultivierbaren Landschaft voller Heiden eigentlich wollte, ist nicht überliefert, vermutlich überstiegen weiter entwickelte Gebiete die eroberungsspezifischen Kompetenzen seiner Armee. Was ihn nicht davon abhielt, zunächst peinliche Niederlagen durch die einheimischn Minderheiten zu kassieren. Während er schließlich die letzten sorbischen Fürsten durch den gezielten Einsatz von Alkohol besiegte, wurde Lübbenau deutsches Herrschaftsgebiet. Bis zum 18.Jahrhundert war Lübbenau sächsisch. Zu dieser Zeit siedelten sich die ersten Holländer hier an, welche die Gurke als künftiges Exportgemüse mitbrachten. Nach altem Rezepft werden die berühmten Spreewaldgurken fünf Monate in Batteriesäure eingelegt, danach in PVC-Eimer verfüllt und an allen regionalen Tankstellen verkauft.Die echte Spreewaldgurke kommt von einer billigen rumänischen Gurkenplantage, wird von dort aus nach Japan zur Kontaminierung mit Geschmacksstoffen verschifft und per Luftpost über der städtischen Gemüsemanufaktur Rabe abgeworfen. Übrigens darf man die regionalen Gemüsemanufakturen nicht Gurkenbude nennen, sonst wird man mit einem extra großen Gratiseimer Gruken bestraft.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Apothekengasse

Ein Muss für alle Archäölogiefans. Hier oder in der Nähe gibt es fast immer eine Baustelle, in deren Grube man alte Uferbefestigungen, Weltkriegsmunition und vergrabene Parteibücher findet.

[Bearbeiten] Bahnübergang Dammstraße

An diesem Ort trifft man alte Bekannte, die man zehn Jahre nicht gesehen hat, trifft sich zum Kartenspielen oder Güterwagenzählen. Hier werden auch völlig neue Bekanntschaften geschlossen, da die Kontakthemschwelle nach dem 3. Gegenzug stark sinkt. Hinter dem Bahnübergang befindet sich ein großer Krempelberg, bestehend aus drei Brennholzbalken, etwas Maschendraht und Sperrholzverschnitt. Das ist kein vergessener Haufen Schrott, sondern aus Steuermitteln finanzierte Kunst, welche Gerüchten zu Folge den Wassermann darstellen soll.

[Bearbeiten] Gleis 3

Lange stand man am Bahnhof und sah nur die Bahnsteige der Gleise 1,2 & 4. Nach nun mehr als 20 Jahren Wiedervereinigung der Alt- und Neustadt von Lübbenau wurde endlich das verlorengeglaubte Gleis 3 am Portalkran des Bahnhofes wiedergefunden. Es dient nun dazu den abgeschobenen Schausteller des Sachsendryers, welche auch manchmal nur ein Sachenzwyer sind, in einem stadttheaterähnlichen Bühne Asyl zu bieten und gemeinsam mit dem Bürgermeister das Geld der Stadt in wöchentlichen Premierenpartys zu verprassen. Aber auch im Gebäude neben geben sich abgehalfterte und noch an Erfolg glaubende Musiker die Klinke in die Hand. Meist sind im Kulturhof an den Konzerten mehr Leute auf der Bühne, als davor und diese sind noch die selbst mitgebrachten Fans, welche danach mit ins Backstage genommen werden. Um das Chaos nach draußen zu koordinieren wurde neuerdings extra eine Koordinierungsstelle eingerichtet, um als Auffanglager für zwei stadtbekannte Gesichter zu dienen. Deren Ideen sind so innovativ, wie das Arbeitsamt in Argentur für Arbeit umzubennen. Es bleibt nur zu offen, dass das Gleis 3 kein Endlager wird.

[Bearbeiten] Jugenförderverein Lübbenau e.V.

Ein Überbleibsel aus der sozialistischen Diktatur. Hier versuchen eine Hand voll Jugendlicher und Betreuer, das Rad der Geschichte zurückzudrehen und der städtischen Jugend eine Lern- und Freizeitmöglichkeit zu geben. Das Vereinsgebäude wird übrigens bald abgerissen, um Platz zu schaffen für Mietbungalows.

[Bearbeiten] Lübbenauer Kanuten 1960 e.V.

Ein Überbleibsel an der Spree, wo sich schon immer die einzigsten Spreewaldkanuten getroffen haben, um ein oder zwei oder mehr Bierchen zu trinken und zu schauen, ob das Wasser immer noch nass ist. Da der Verein sich von der großen Kraftwerkseinheitssportgruppe TSG gelösst hat, um die besten Kahnablegeplätze vom Grafen zu Lynar zu belegen, versucht man immernoch vergebens von innen und außen einen der besten Kahnfährhafen einzurichten, doch da die ca 30 Mitglieder aktiv durch Rasenmähen und Kompostieren dagegenhalten, ist alles immer noch wie im 20. Jahrhundert. Die Zukunft wird noch rosiger werden. Noch zu erwähnen ist die Lübbenauer-Spreewaldrundfahrt zu Pfingsten, wo zirka 160 Kanuten aus allen Teilen Deutschlands zusammenfinden, um richtig frei zu drehen und zu beweisen das Wasser nass ist und das Männer paddeln, atmen und biertrinken gleichzeitg können. Wer noch nie da war, hat wirklich was verpasst. Einzigartig. Der starke Arm der Demokratie hat gesiegt!

[Bearbeiten] Spreeweltenbad

Hier kann man unter anderem echten Pinguinen dabei zusehen, wie sie ihr Becken vollscheißen.

[Bearbeiten] Spreewalddorf Lehde

Früher war Lehde ein primitives Hüttendorf, in dem lediglich ein paar weltfremde Kühe und Bauern gelebt haben. Das ist heute immer noch so. Am bequemsten erreicht man Lehde mit dem Kleinst-U-Boot Typ Bieber II, da sich an der Oberfläche Kähne und Paddelboote beständig wilde Vorfahrtsgefechte liefern.

[Bearbeiten] Siehe auch



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