Krim-Krise

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Die Krim-Krise ist eine von TV-Sender n-tv lancierte, multilaterale politische Krise, der im Jahr 2014 sechzehn Krim-Tartaren und einige Migranten zum Opfer fielen.

[Bearbeiten] Strategie

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Einer der erschossenen Krim-Tartaren auf dem Sterbebett. Seine Frau heiratete später einen Juwelier aus Erfurt.

Bei einer guten Nase Koks und einem weniger guten Glas Barolo fiel dem leitenden n-tv Redakteur die Krim-Krise ein. Die Werbeeinnahmen des Unternehmens stagnierten, die Besucherzahlen auf der n-tv-Webseite waren stark rückläufig und auch sonst gingen bei dem Desinformationsunternehmen so langsam die Lichter aus. Also besann sich besagter Redakteur auf seine guten Kontakte zu Vladimir Putin, den er mal bei einem Pokalspiel des Schalke 04 auf der Stadiontoilette kennengelernt hatte, rief ihn an, und schlug ihm die Lancierung der Krim-Krise vor.

Da Putin mit seinen olympischen WInterspielen in Hatschi nicht so richtig bei der Weltöffentlichkeit hatte punkten können, willigte er ein, 2000 als grüne Tarn-Tännchen verkleidete Raufbolde auf die Krim zu schicken, die dort Unfrieden und Zwietracht unter der faulen, von der Schwarzmeer-Sonne verwöhnten Bevölkerung stiften sollten.

Der Plan ging auf, die Krim wurde binnen weniger Tage von Russland annektiert, 16 Tartaren erschossen und zu Hack verarbeitet, die in Ungnade gefallenen Ukrainer kurzerhand von der Halbinsel verbannt und auf der Webseite von n-tv schossen die Besucherzahlen aufgrund des Live-Tickers zur Krim-Krise in ungeahnte Höhen. Die Einschaltquoten des TV-Programms stiegen binnen weniger Tage um 0,7% in der primären Target-Group alleinstehender Ex-Manager mit einem Alkoholproblem und Haarausfall.

Der Koks-Dealer des Redakteurs sah dieses Treiben mit Freuden, erhöhte kurzerhand seine Kokainpreise um das Dreifache und nahm sich eine Woche Urlaub, den er mit seinem Hund Benno auf der Krim verbrachte. Das Hotel war unterirdisch, der Mann und sein Hund kriegten kurzerhand die Krim-Krise.

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Binnen weniger Tage beorderte Putin 2000 subversive Söldner auf die Krim.

[Bearbeiten] Spätfolgen

Die Spätfolgen der Krim-Krise zeigten sich schon wenige Tage nach dem erfolgreich gefälschten Referendums, bei dem 103,4 % der männlichen Bevölkerung für einen Beitritt der Krim zum russischen Zarenreich stimmten (Frauen waren bei der Wahl wegen Menstruationsbeschwerden nicht zugelassen). Nun wollten auch die betrunkenen Penner aus anderen Städten, vornehmlich in der Ost-Ukraine, billigen Vodka direkt vom Abnehmer beziehen, ohne den dafür fälligen ukrainischen Zoll-Aufschlag zu zahlen. Referendum um Referendum wurde abgehalten, alle gingen zu Gunsten einer russischen Annektion aus, und die Ukraine zerfiel in einen Flickenteppich aus autonomen Gebieten, anarchistischen Enklaven und russischen Exklaven, durchsetzt von Erotik-Centern, Spielhöllen und Schnapsläden. In fast jedem Dorf rief irgendein selbst ernannter „Bürgermeister“ eine 'Freie Republik Sonstwie' aus und nahm die erstbesten Kriegsgefangenen; alle „pro-russische Aktivisten“ machten auf ganz dicke Hose, endlich einmal Krieg spielen mit scharfen Waffen und echtem Blut.

Die NATO schaute dabei immer nur zu, hielt das Ganze auch nach Monaten noch immer für eine n-tv-Kampagne und entschied sich letztendlich dazu, einen schmucken Hubschrauber über Kiew fliegen zu lassen. Dieser Flug zeigte jedoch keinerlei einschüchternde Wirkung, also schickte man einen Kübelwagen in die Ost-Ukraine.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Die Spätfolgen für den Redakteur waren hingegen sehr erfreulich, man verlieh der Kampagne als „Bester Pitch“ den Grimme-Preis in der Kategorie Grimme-Preis und die Koksnase bekam zusätzlich einen Ehren-Bambi für sein Lebenswerk. Außerdem verdoppelte der Sender sein Gehalt, stellte seinen dreijährigen Sohn als Medienberater ein und finanzierte eine Umschulung seiner Frau zum Druckkochtopf.

[Bearbeiten] Kritik

Experten bemängelten an der Krim-Krise die mangelnde Opferzahl, die eine Zweitverwertung der TV-Bilder und Paparazzi-Fotos von der Krim uneinträglich machten. Nur mit viel Blut sei gut Geld zu machen, äußerten sich die Experten einhellig in unzähligen Talk-Shows zur Krim-Krise. Frank-Walter Steinmeier kritisierte außerdem, dass seine Umfragewerte im Zuge der Krise nicht in die Höhe schnellten, obwohl er 24/7 in alle in seine Nähe gehaltenen Mikrofone und um ihn herum aufgebauten Objektive sein diplomatisches Mantra sang.

[Bearbeiten] Trivia

Auf dem Höhepunkt der Krim-Krise eröffnete ein arbeitsloser, deutscher Juwelier aus Erfurt in einer Seitengasse Sewastopols einen Souvenirladen. Binnen weniger Stunden verkaufte er seine gesamte Kollektion an russischen Babuschkas, machte das Geschäft seines Lebens, heiratete eine der verwitweten Krim-Tartarinnen und genoss sein neues Dasein als assimilierter Krimfurter in vollen Zügen.

[Bearbeiten] Siehe auch:

Dieser Artikel ist Artikel der Woche 17/2014
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Dieser Artikel istArtikel des Monats  April 2014
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