Kohlepfennig

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Der Kohlepfennig ist die offizielle Währung des Saarlandes. Er wurde in den 80er Jahren von der CDU eingeführt, um den dortigen Naturalienhandel abzulösen.

Im Gegensatz zu anderen Währungen wird der Kohlepfenning nicht aus Metall, sondern aus saarländischer Kohle geprägt und wird deshalb nicht zu den harten Währungen gezählt. Durch seine besondere Materialeigenschaft besitzt der Kohlepfennig einerseits neben seinem Nominal- auch einen Heizwert, ist andererseits aber von einem permanenten Wertverlust betroffen und wird nach einiger Zeit völlig wertlos. Dieser Effekt ist erwünscht und notwendig, weil ansonsten im Saarland, welches von Deutschland aus permanent mit Subventionen zur Kohleförderung versorgt wird, eine galoppierende Inflation durch Überflutung des Geldmarktes zu erwarten wäre. Da aber die Subvention im vorliegenden Fall sich selbst subventioniert (Produktion von Kohlepfennigen aus Kohle), ist ein einwandfreier ökonomischer Kreislauf entstanden. Der Kohlepfennig in dieser Form ist ein zentrales Element der Kohlschen Verprassungspolitik.

Bei der Einführung des Kohlepfennigs wurde auch über einen Umlauf der Währung in Nordrhein-Westfalen nachgedacht. Die Einführung in diesem weiteren Bundesland scheiterte daran, dass eine Prägung der erforderlichen Menge an Kohlepfennigen die Welt-Kohlereserven übersteigen würde, so dass hier ein Fall von Übersubventionierung eingetreten wäre. Daher entschied man sich hier für die Beibehaltung der Currywurst als Währung.

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