Klotwich der Hunnentöter

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Spangenhelm © 2005 David Monniaux.JPG

Während der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern verlor Klotwich die linke Spange seines Helms (rechts im Bild); angeblich schlug der hunnische Generalfeldmarschall Attila höchst persönlich zu.

Klo(d)twich der Hunnentöter (*12.3.627 - †13.8.763), auch als Klöterich von Osmanien oder Chlodwig der IV. bekannt, war ein hunnischer bzw. osmanischer Feldherr, Renegat, Künstler und frühmittelalterlicher Geschichtsfälscher.


[Bearbeiten] Leben und Werk

[Bearbeiten] Jugend

Über das Leben Klotwich des Hunnentöters vor seiner Ernennung zum Obersten Befehlshaber der hunnischen Infanterie ist nur wenig bekannt. Es liegen keinerlei gesicherte Kenntnisse über seinen Geburtsort vor. Als Faktum wird unter Historikern anerkannt, dass er im Alter von etwa acht Jahren seine Eltern ermordet haben muss. Was ihn zu dieser Tat veranlasst haben mag liegt im Dunkeln, vermutlich war ihm gerade danach.

[Bearbeiten] Ernennung zum Stabschef der Infanterie

Klotwich avancierte während seiner fast hundertjährigen Karriere zum obersten Stabschef der hunnischen Infanterie. Die Inauguration vollzog sich nach umstrittener Überlieferung scheinbar eher zufällig am 04.04.641, als seinem namentlich unbekannten Vorgänger auf dem Sterbebett im Feldlazarett die Rangabzeichen vom Mantel fielen und genau auf Klotwichs Rücken landeten, der zu jener Zeit als vierzehnjähriger Wachsoldat Putzdienst hatte. Dass es sich bei dem Vorgänger um Klotwich III. (auch Klotwich der Liebestöter) gehandelt haben könnte, ist ins Reich der Fiktion zu verweisen. Der gehörte dem Volk der Protobulgaren an.

[Bearbeiten] Künstlerisches Schaffen

Während der Großen Hunnenkriege 641 - 763 bat sich den äußeren Beobachtern aus aller Welt ein grausiges Bild. Von den Gipfeln der das Schlachtfeld umgebenden Zyclonien - Berge konnte man regelmäßig Mandelbrodt-Fraktale erkennen, die aus dem Blut der beteiligten Opfer entstanden. Um möglichst medienwirksam aufzutreten, begann Klöterich nach und nach ein verfeinertes Konzept der Blutmuster auszuarbeiten, die in aller Welt bekannt wurden, an die heutigen Kornkreise erinnern, und auf Postkarten

Klot MB.png

Überrest eines von Klotwich hinterlassenen Mandelbrot-Fraktals in den Zyklonien-Bergen

Mandelbrot.jpg

Und seine Rekonstruktion unter Zuhilfenahme des Prototypen des Quantenspeicherrechners des Kernforschungszentrum Jülich. Die Rekonstruktion hat fünf Jahre unter vollständiger Auslastung der Quantenprozessoren bei einer Flüssigheliumkühlung (~1K) in Anspruch genommen.

gedruckt worden sind. Mittels dieser Muster ließen sich komplexe Daten über Opferzahlen und den Grad der Mangelernährung der zu Tode gekommenen Soldaten verbreiten.
Klotwich gilt als Begründer der Graffiti-Szene, indem er aus nur drei Toten ein Mandelbrot-Blut-Theorem schaffen konnte, welches heutzutage nur mit ca. 120 Terrabytes Arbeitsspeicher in seiner Datenvielfalt wiedergegeben werden könnte. Die Liebe zu diesem Hobby steigerte den Ehrgeiz dahingehend, immer genügend Tote zu haben, so dass innerhalb der eigenen Armee immer mehr ungeklärte Todesfälle auftraten. Diese konnten zwar nicht nachweisbar auf Klotwich selbst zurückgeführt werden, trotzdem kam vermutlich während dieser Phase der (Schmäh)name Hunnentöter auf.

[Bearbeiten] Flucht nach Osmanien

Als die Wut seiner Soldaten auf Klotwich immer mehr anwuchs, entschloss er sich zur Flucht nach Osmanien. Während der Durchführung der nächtlichen Fluchtaktion wurde ihm vom wachhabenden Soldaten die Hose entrissen, ohne ihn jedoch an der Flucht selbst hindern zu können.
Dieses Ereignis prägte ihn zutiefst, so dass er immer wieder ohne Hosen in den Strassen Osmaniens gesehen wurde, was ihm den Ehrennamen Klöterich von Osmanien einbrachte.

[Bearbeiten] Rückkehr in Demut

Nach 72 Jahren im Exil kehrte Klotwich im Jahr 735 reumütig in seine Heimat zurück und gründete zum Zeichen seiner Läuterung ein Vertriebenenzentrum für alle Freunde der Hunnen. Innerlich wuchs jedoch ein Weltbild heran, welches sich gegen die Hunnen selbst richtete, so dass er sich nur zwei Wochen nach seiner Rückkehr erneut auf die Seite der Osmanen schlug und fortan gegen seine Landsleute kämpfte. Seine hunnische Abstammung verdrängte er dabei zusehends.

[Bearbeiten] Tod

Bis kurz vor seinem Tod hatte sich sein Hass auf die Hunnen in dem Maße gesteigert, dass es nur noch des von einem eingeschmuggelten hunnischen Brigadesoldaten verbreiteten Gerüchtes bedurfte, Klotwich sei selbst ein Hunne, ihn im Alter von 146 Jahren Selbstmord begehen zu lassen.

[Bearbeiten] Bekannte Zitate Klotwich des Hunnentöters

  • „Wer keine Freunde habet, dem sie auch nicht wegsterben können.“
  • „Nur ein toter Hunne ist ein guter Hunne!“
  • „Die Hose ist, ich sag' euch das, für alt' und graue Männchen
    drum lauf' ich nackend durch die Gass' und zeige euch mein Hähnchen!“
  • „Wer gut ist, der nicht auch noch Gutes tun müsset.“
  • „Habet ihr kein Mitgefühl mit einem armen kleinen Waisenjungen?“ (Während des Gnadenersuchens vor Gericht nach dem Mord an seinen eigenen Eltern)

[Bearbeiten] siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Eugen Ewig: Klotwich, die Merowinger und das Frankenreich. 3. überarbeitete und überaus erweiterte Auflage. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1993, ISBN 3-17-012557-5 (Urban-Taschenbücher 392).
  • Theodor Mommsen: Klotwich der Große, das Frankenreich und die Germanen: Dinge, die mir auf dem Klo eingefallen sind. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1879, ISBN 4-2855-2573-1.
  • Johann Becklinghausen: Zweihundert gute Sachen, die man in einer Edition herausbringen kann: Folge IV: Die Karolinger. Historische Quellenedition Marburgs, Marburg, 1967, ISBN 9-6759-0910-1.
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