Karl-Heinz Funke

Aus Uncyclopedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Karl-Heinz Funke ist ein sprechendes Fleischderivat mit ungesunder Gesichtsfarbe, das es in das Guiness Buch der Rekorde schaffte, weil es pro Tag mehr Fleisch verzehren kann, als es selber wiegt.

[Bearbeiten] Leben

Karl-Heinz-Funke.jpg

Das sprechende Fleischderivat Karl-Heinz Funke auf einem Polizeifoto, nachdem er eine Herde Rinder überfallen und verköstigt hat.

Der kleine Fleischkloß Karl-Heinz fiel am 29. April 1946 aus einer Gebärmutter bei Varel. Schon mit sechs Monaten ernährte er sich von ganzen, unzerteilten Schweinen und kiloweise Jägerwurst, die er in rauhen Mengen verdrückte. Der Metzger in seinem Heimatort Dangast stellte ihn im Vorschulalter als Lehrling ein, schmiss ihn aber schon nach einer Woche wieder raus, weil Karl-Heinz sämtliche Fleischbestände aus der Kühlkammer inhaliert hatte. Eine Jagdwursttherapie half dem dicken, nun nicht mehr so kleinen Karl-Heinz vorübergehend, seinen Fleischkonsum auf 6000 Kalorien täglich zu drosseln, doch nach dem Abitur, das Funke über den sechsten Buldungsweg nachholte, brachen alle Dämme. Funke fraß sich durch die deutsche Provinz und vernichtete dabei mehrere dutzend Schweine- und Gänsezuchten sowie ganze Rinderherden mitsamt Elektrozäunen.
Irgendwann wurde der sozialdemokratische Landesverband in Niedersachsen auf das Vielfraß aufmerksam und ernannte ihn 1990 zum Minister für Volksverfettung und Kadaverwesen. Dieses Amt übte er bis 1998 aus, dann stieg er auf zum Bundesminister für Ernährung und Bluthochdruck. Der damalige Kanzler Gerhard Schröder hielt viel auf sein Dickerchen und betitelte ihn mehrmals öffentlich als „lupenreinen Vegetarier“, die links orientierte Presse und der Dachverband deutscher Vegetarier waren empört und starteten umgehend eine Hetzkampagne gegen den Liebling der deutschen Fleischlobby.
Nach dem Niedergang der SPD schied der Fleischklops aus der Politik aus und wurde Vorsitzender des Oldenburgisch-Ostfriesischen Frikasseeverbands. Heute sieht man ihn noch gelegentlich in TV-Talkshows, in denen er vehement gegen Vegetarier agitiert, die unartgerechte, antibioatikagestützte Massenzucht von Tieren mit Hilfe von Bibelzitaten und einem Gedicht von Homer rechtfertigt, und seine persönlichen Erfolge bei der Fleischvernichtung hervorstellt. Viele Fernsehzuschauer treten bei Funkes Auftauchen auf dem Fernsehschirm gegen ihre Flachbildschirme, da sie ob seiner ungesunden Gesichstfarbe vermuten, das Gerät sei kaputt.

[Bearbeiten] Gesundheit

Karl-Heinz Funkes Blutdruck liegt seit seinem zweiten Lebensjahr bei dem diastolischen Wert von 658 kPa. Bei dem systolisch-arteriellen Druck lag Funke zeitlebens zwar nur bei 549 kPa, doch er hat sich für seinen Lebensabend vorgenommen, hart an diesem Wert zu arbeiten. Sein Cholesterinspiegel lag bei seinem Ausscheiden als Bundesminister bei 2100 mg/dl, seitdem hat sich dieser täglich verdoppelt, was sich ungünstig auf seine Gesichtsfarbe auswirkte. Der Anteil an Harnsäure in Funkes Körper ist so hoch, dass alle Messgeräte sofort implodieren, es wird aber vermutet, dass Funke mehr Harnsäure im Körper trägt, als Wasser und Blut zusammen. Die ungewöhnliche Konsistenz von Funkes Körpersäften resultiert in einer starken Emission von Methan- und anderen Gasen. Nähert sich Funke einer Tierherde, wittern die Tiere diese Ausdünstungen und verfallen in sofortige Panik, was für Funke früher ein berufliches Problem darstellte, besonders wenn er vor laufenden Fernsehkameras die Vorzüge der Massentierhaltung propagierte und hinter ihm ein wild quiekender Haufen panischer Schweine durchs Bild flog. Diese imageschädliche Panikreaktion musste unterdrückt werden, also trat Funke gegen Ende seiner Politikerkarriere nur noch im geruchsneutralen, neoprenummantelten Ganzkörperanzug vor seine Opfer.
Um seine Magenwände elastisch zu halten für die Aufnahme der riesigen Mengen an rohem und gekochtem Fleisch, die täglich durch die Speiseröhre in den Magen fluten, verschluckt das Fleischderivat unter ärztlicher Aufsicht dreimal wöchentlich mehrere Medizinbälle und würgt sie wieder hoch. Durch dieses Training kann Funke inzwischen sogar ganze Kälber am Stück hinunterwürgen, ohne dass er dabei zerplatzen würde.

[Bearbeiten] Freizeit und Privatleben

In seiner Freizeit verkleidet sich Funke gerne als Jäger und schießt Rehe, Wildschweine, Tauben, Gänse, Fasane, Elefanten und verspeist diese Tiere noch waidwarm im Unterholz. Desweiteren sieht man ihn oft auf Konzerten der Wildecker Herzbuben, mit denen ihn eine innige Freundschaft verbindet. Er ist mit einer provinziellen Mettwurst verheiratet, die ihm drei Würste gebar, konfessionslos allesamt.

[Bearbeiten] Karma

Esoterische Forscher fanden heraus, dass sich Funkes Karmawerte bei -23.000 Spiribytes eingependelt haben. Bei einer eventuellen Wiedergeburt wird die arme Seele infolgedessen noch auf dem Kindsbett von einem Artgenossen bei lebendigem Leibe verzehrt werden. Es gibt nichts, was das Fleischderivat in diesem Leben noch dagegen tun kann.

[Bearbeiten] Literatur

  • Karl-Heinz Funke: Die Asche meiner Mettwurst. Glitsch-Verlag, ISBN 6-9990-3205-6
  • Karl-Heinz Funke: Die Heilkraft des Koteletts. Deutsche Apotheker-Zeitung, ISBN 1-2726-3889-6

[Bearbeiten] Interview

Zwischen einem oppulenten Sonntagsbrunch und dem nachmittäglichen Jagdausflug gelang es einem Reporter der Uncyclopedia am Sonntag dem 19.12.2010 ein kurzes Gespräch mit dem Fleischderivat zu führen:

  • U: Guten Tag Herr Funke, ich freue mich, dass Sie so spontan zu einem Gespräch bereit waren.
  • F: *Rülps* - Ich habe heute morgen einen ganzen Schwarzwälder Schinken verdrückt, köstlich, und so zart. In der artgerechten Geflügelzucht ist das Salmonellenrisiko viel höher und in der Bibel steht...
  • U: Halt! Stop! Lassen Sie mich doch erst mal meine vorbereiteten Fragen stellen, bevor Sie wieder Ihre stereotypen Fleischvorträge ausbreiten. Also, was halten Sie von artgerechter Geflügelzucht?
  • F: Geflügelzucht interessiert mich eigentlich gar nicht, nur schwache Menschen und Frauen essen Geflügel. Kerle wie ich bevorzugen Fleisch vom Schwein, Innereien, WIldbret und viel Rind! Rind ist so gut, Rind ist einfach herrlich, Rind, Rind, Rind, Rind aaaahhhhhhrrrrrggg Schwein, Rind, Rind, Wurst, Wurrrrrrrrst, rrrrrst, Wwwwwwwwaaaaaaaaurrrrst, oaaaaaaaahhhhhh...
  • U: Es ist nicht so schön, zu beobachten, wie Sie vor meinen Augen einen Fleischgasmus kriegen und wohlmöglich gleich noch in einen kannibalistischen Blutrausch verfallen. Haben Sie als kleiner Bub nicht mal eine Jagdwursttherapie gemacht? Sollte diese eventuell aufgefrischt werden? Sie machen keinen gesunden Eindruck.
  • F: Papperlapapp, Therapie. Im Gegenteil, ich werde meinen Fleischkonsum noch erhöhen müssen, da es immer mehr Vegetarier, und noch schlimmer, Veganer da draußen gibt. Diese Menschen leben gegen das Wort der Bibel, dieses Verhalten wird zu einer Überproduktion an Fleisch führen, da muss ich einschreiten und die Kühlhausbestände in Deutschland eben allein vernichten. Dienst am Volk sozusagen, Dienst an der Allgemeinheit, Dienst am Schwein und Dienst am Rrrrrriiiind, Rinnnnd, Raaaaarrriiinnnnnd, ndddd, Riiiiiraaaariiiiiinnnndddd, oahhhhhhhhhhh....
  • U: Es hat so keinen Sinn, das ist abstoßend, jetzt haben Sie meinen ganzen Blackberry vollgespeichelt, das ist doch widerlich, beenden wir das Gespräch. Großen Undank Herr Funke, Sie haben sich gerade selbst entlarvt, das ist doch Wasser auf die Mühlen der Fleischgegner in diesem Lande.
  • F: Gott seis gedankt, wenn Sie mögen können Sie morgen ein Kamerateam vorbeischicken. Auf einer Weide bei Oldenburg plane ich die komplette Vernichtung einer Schafherde, roh und ungeschoren, das wird ein Fest!
Spezialprojekte
projects