Kafffee

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Die Kafffee ['kaf'fe][1] (auch Dorfschönheit, Dorfelfe oder Landpomeranze genannt) steht als Synonym für eine weibliche Person mit parapsychologischer Ausstrahlungskraft, welche ausschließlich in infrastrukturell schwach ausgebauten ländlichen Regionen (Kaff, Dorf oder letztes Nest) beheimatet ist.

Lange Zeit glaubte die Wissenschaft, dass diese Feenart ausgestorben sei. Erst im Zuge der von Otto Graf Fischen initiierten orthographischen Reformbewegung der letzten Jahrtausendwende, tauchte sie wieder irgendwo zwischen Schifffahrt und Pufffliege[2] auf.

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links "Latte macchiato" und rechts "Lotte Machiavelli"). Schon mancher überraschte Gast hat von Lotte eine Latte bekommen.

Bevorzugt im Gastronomiesektor kommt es immer wieder zu Verwechslungen zwischen der Kafffee (s. Bild r.) und dem herkömmlichen Heißgetränk eines Kaffees (s. Bild l.).


[Bearbeiten] Kafffeemagie

Ländliche Abgeschiedenheit und ein Bezug zur Idylle der Natur gaben seit vielen Jahrhunderten der Kafffee den geistigen Freiraum über sich und die Welt in Einsamkeit und Träumerei zu philosophieren. So verwundert es nicht, dass ihr nicht nur ein bezauberndes Aussehen nachgesagt wurde, sondern auch eine magische Intelligenz anhaftet.[3] Aus sicherer Distanz zu urbaner Ansiedlung versuchte sie seit Urzeiten die Dichter und Denker des männlichen Geschlechts dieser Welt telepathisch zu beeinflussen, um sich so in deren geistigen Werken zu verewigen.


[Bearbeiten] berühmte Kafffeen

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Effi von Briest um 1897

Von Hildegard von Bingen über Charlotte von Stein bis zu Arwen Undómiel lassen sich zahlreiche Kafffeen finden, die unser tagtägliches Leben begleiten. Weniger rezipierte Vertreterinnen sind u.a.:

  • Effi Briest aus Hinterpommern betörte 1895 mit ihrer zarten Gestalt sowie grandiosem Intellekt den weit entfernten und in Brandenburg rastlos reisenden Vielschreiberling Theodor Fontane. Dieser hielt sie zunächst in seinem Roman gewaltsam fest, bearbeitete sie kräftig und ließ sie dann am Ende mit nur 29 Jahren an einem gebrochenem Herzen sterben.
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(1966) Eleanor Rigby völlig erschöpft nach dem sie ca. 20.000 Reiskörner in der Kirche von Bristol aufgesammelt hat.

  • Der sirenenhafte Gesang der Eleanor Rigby aus einem Kaff zwischen Bristol und Liverpool stieß 1966 bei vier Minnesängern in London leidvoll auf Gehör (all the lonely people). Paul, Johannes, Georg und Ringbert widmeten ihr ein Lied und vermarkteten dieses äußerst lukrativ auf dem Erdball. Aus Rache am Gewinn nicht beteiligt worden zu sein, brachte Eleanor zwei von ihnen um.
  • Ein kleines Mädchen namens Heidi aus den Bergen ließ sich von japanischen Mangavirtuosen ab den 1970er Jahren medienwirksam als TV-Serie zeichnen, um so auf ihr desaströses Leid aufmerksam zu machen, welches sie Tag täglich zwischen ihrem pädophilen Großvater und einem geistig umnachteten Ziegenhirten ertragen musste.
  • Die Kafffee von Zitzewitz (eigtl Felicitas Didi Luise Gisela von und zu Zitzewitz) eroberte 1967 mit einem Krug Holsten im gottverlassenen Holsteiner Land die Kameralinse eines Modelfotografen. Nach mehreren regionalen und nationalen MISS-Geschicken in Sachen äußerliche Ablichtung starb sie begleitet von Drogen und anderen Problemen in irgendeinem Kaff in Süddeutschland.


[Bearbeiten] Kafffeeentwicklung im 3.Jahrtausend

Globalisierung, urbane Verdummung und schlechte PISA-Ergebnisse zwangen die Kafffee Anfang des 3. Jahrtausends ihr ländliches Dasein aufzugeben und in die Metropolen dieser Welt auszuwandern, um dem Untergang der westlichen Zivilisation entgegenzuwirken. Messbare Erfolge durch diese Zuwanderung konnten bis heute kaum nachgewiesen werden. Die noch junge Wissenschaft der Kafffeeethnologie tut sich schwer Café, Kaffee, Coffee, Kafffee, Kofi A. usw. auseinander zu halten. Fakt ist, so neueste Untersuchungen, dass nicht jede vermeintliche Schönheit mit kaffeebraunen Augen bei Balzac und Starbucks als zugezogene Landelfe einzuordnen ist.


[Bearbeiten] Literatur

  • Beatles: Revolver to Elenor Rygby. Shot Her 1980. (Medienkombination Buch, CD + Revolver) ISBN 0-7848-7420-7
  • Fontane, T.: Wanderungen durch die Kaffs von Brandenburg. 1862-88 ISBN 0-7848-7420-7
  • Fontane, T.: Effi Briest. Die Leiden einer Kafffee. 1895 ISBN 0-7848-7420-7
  • Fontane, T.: Die Kafffee von Ribbeck im Kafffeeland. 1898 ISBN 0-7848-7420-7
  • X., Heidi: Familäre Gewalt in ländlichen Regionen. Fallstudie einer Betroffenen. 1979 ISBN 0-7848-7420-7
  • Zitzewitz, F.D.L.G.: Mein Leben vor der Linse. 1999 ISBN 0-7848-7420-7

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Sprich "Kaff-Fee" und merke: "trenne nie 'Kafffee', denn es tut ihr weh!"
  2. Sprich "Puff-Fliege"; gehört zur Familie der Doppelpaarflügler und ist häufig im Rotlichtmileu anzutreffen
  3. ... vielleicht auch anders herum.


Dieser Artikel ist Artikel der Woche 09/2010
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