Kacktivia

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Ohne Kacktivia: Verstopfung ist kein Spaß. Zum Glück sind Männer nur selten betroffen.

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Mit Kacktivia: Die Verkrampfung im Darm löst sich und man kann sich jederzeit explosionsartig erleichtern. Das Mobiliar sollte allerdings auch dafür ausgelegt sein.

Kacktivia™ ist ein von analfixierten Food-Designern entwickeltes proidiotisches Joghurt, das gegen Verstopfung helfen soll und durch die damit verbundene massive Werbebeschallung sogar flächendeckenden Brechdurchfall auslöst.

[Bearbeiten] Das Problem Verstopfung

Verstopfung ist heute ein weitverbreitetes Phänomen, das vor allem viele Frauen betrifft. Schuld daran sind ihre Ernährungsgewohnheiten: Statt sich einen gesunden, ballaststoffreichen Döner einzupfeifen, greifen Frauen oft lieber zu einem ekligen Molke-Drink, antiseptischen Diätprodukten oder blutarmem Vegetarierzeugs, bei dessen Anblick sich der Arsch schon von allein zukneift. Dazu kommt ein grundsätzlich verkrampftes Verhältnis zu allem, was sich im Körper unterhalb der Gürtellinie abspielt. Eine Frau, deren Hemmungen es nicht zulassen, wenigstens einmal am Tag einen gepflegten Furz in die Welt zu setzen, entwickelt naturgemäß eine dauerhafte Darmstarre und darf sich über den Totalstillstand ihrer Verdauungsorgane eigentlich nicht wundern.

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Die Firma Kanone hat sich darauf spezialisiert, Produkte für leichtgläubige Verbraucher zu entwickeln, sogenannte Proidiotika.

[Bearbeiten] Die Lösung: Kacktivia

Da so viele Verbraucherinnen an Verstopfung leiden, gibt es einen breiten Markt für Produkte mit fragwürdigen großsprecherischen Werbeaussagen. Das Unternehmen Kanone entdeckte als erstes das sogenannte Debilium Extensis-Bakterium, das bei Verbrauchern die Kritikfähigkeit herabsetzt und die Kaufbereitschaft steigert, wenn man es in labberige Milchprodukte mischt und ordentlich Zucker und Fruchtstückchensurrogatersatz hinzufügt.

[Bearbeiten] Wirkprinzip

Auf dieser Basis wurde Kacktivia™ entwickelt. Erst später entdeckte man, dass die Zusammensetzung des Produkts fast komplett irrelevant ist: Wichtig ist eigentlich nur, dass wirklich massig Zucker reinkommt, damit die Frauen das Zeug auch fressen. Die eigentlich wirksame Zutat ist jedoch die Werbung, insbesondere die Fernsehwerbung. Beim Anblick eines joghurtlöffelnden Frauchens in Kostüm oder Hausanzug, das irgendwas von Blähbauch faselt, kehrt sich die Verdauung des Durchschnittszuschauers von allein nach außen und entleert sich spontan in alle Richtungen. Leider ist es noch nicht gelungen, vor der Ausstrahlung eines Kacktivia-Spots einen entsprechenden Warnhinweis anzubringen, so dass man sich rechtzeitig auf die nächste Toilette zurückziehen könnte, wenn die Wirkung einsetzt.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Gräfe und Unzer, Obst und Obstipation, Darmstadt 2001, ISBN 9-2519-9603-0
  • Hildegard v. Bingen, Spiritus Rectum, Bingen 1171, ISBN 5-6269-8178-4
Dieser Artikel ist Artikel der Woche 15/2011
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