Josef Ackermann

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„Reich muss sein der Ackermann,
der essen gut, schlecht ackern kann.“

~ Heinz Ehrhardt über Josef Ackermann


„50 Millionen Mark Handwerkerrechnungen? Das sind doch Peanuts!?“

~ Josef Ackermann über Hülsenfrüchte


Josef Ackermann (*1948 in der Weltsteueroase Nr .1[1]) – unter Freunden dä Sepp, int'l auch Joe – z.Z. in der Weltsteueroase Nr. 9[1] tätig, ist der einzige Wirtschaftler, der sowohl den Preis als Staatsfreund Nr. 1 als auch den des Volksfeinds Nr. 1 in Deutschland erhalten konnte (vgl. Dieter Nuhr). Außerdem ist er als Pionier des Kapitalismus einer der ranghöchsten sogenannten Manager in Deutschland, ab und zu seine Elite führend (auch an der Nase, siehe u.v.a. auch Merkel und sein Schäuble).

[Bearbeiten] Frühe und späte Karriere

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Die Du bist Ackermann-Kampagne der Bildzeitung machte zahlreiche Bundesbürger über Nacht zu Multimillionären.

Ackermann wurde 1948 im Superschmarotzerland oder, wie es poltically correctly heißt, im schönsten Land auf Erden geboren. Schon im Alter von drei Jahren tätigte er im Kindergarten erfolgreich Leerverkäufe und handelte in der Grundschule unter der Hand mit Finanzderivaten, wodurch sich seine Eigenkapitalrendite im Alter von 10 Jahren schon auf 78 % erhöht hatte. Nach seinem Studium an einer Eliteuniversität in Abu Dhabi im Hauptfach Erfolgreich in die Kamera grinsen und der Promotion Über das Victoryzeichen im Finanzwesen, die er mit Auszeichnung absolvierte, stieg er schnell in die Swiss Credit Group, einem seriösen Unternehmen IHRES Vertrauens, ein und wartete dann zunächst einmal, wie es für Schweizer üblich ist. Nach einer Meinungsverschiedenheit mit seinem Boss (er hatte ihn bei einem Golfturnier in Lausanne geschlagen) schickte dieser Ackermann ins Exil nach Deutschland.

Hier begann der Kampf des Josef Ackermann: Gedemütigt von seinen einstigen Mistreitern, abgeschoben ins Reich der sicheren Rente und sozialer Absicherung, fasste er den wahnwitzigen Plan, den Neoliberalismus in Deutschland nicht nur durchzusetzen, sondern dieses kleine Land zum Vorreiter dessen in der Welt zu machen. Seit seinem Amtsantritt bei der Deutschen Bank 2002 hat er schon weite Fortschritte gemacht und spätestens 2013 soll er verwirklicht sein. Hier eine Chronologie der Ereignisse:

2002

Amtsantritt als Deutsche-Bank-Manager. Die Presse feiert ihn frenetisch (so auch Sibylle Z.: ...die Bodenhaftung ... kein Schausteller ... schafft Vertrauen mit Offenheit und Aufrichtigkeit ... neuer Vorstandssprecher der Deutschen Bank ...)[2]

2003

Ackermann gerät zum ersten Mal in die Kritik, nachdem die Deutsche Bank verkünden muss, dass das überflüssige Geld für dieses Jahr 1,4 statt 0,4 Mrd. Euro beträgt. Trotzdem bleibt der Lotse auf Kurs.

2004

Mannesmann-Prozess: Joe weigert sich, seine Freunde Klaus & Klaus zu denunzieren; wieder wird er vom Volk gefeiert - genau 10.000 feiern ihn in Düsseldorf, als er das StaSi-Gericht als Sieger verlässt. Bei dieser Gelegenheit macht Joe seine berühmte Victory-Geste (wie beim Papst, nur gespreizt), die später verachtenswerterweise von Winston Churchill kopiert wird.

2005
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Szene aus dem Thriller „Das Kreischen der Lämmer“, in dem Josef Ackermann von revolutionären Mittelschichtlern bei lebendigem Leibe verbrannt wird. Der Film wurde 2006 verboten wegen gewaltverherrlichender Szenen gesperrt.

Josef Ackermann gewinnt überragend die Bundestagswahlen. Er verzichtet jedoch auf das Amt des Bundeskanzlers, das seitdem vakant ist (stattdessen haben wir nun eine Bundeskanzlerin); er begnügt sich stattdessen mit 11 Mio. Euro Jahreseinkommen. Im gleichen Jahr verkündet er gleichzeitig einen Rekordgewinn der Deutschen Bank und den Abbau (der schönste Euphemismus seit langem) von 6.000 Arbeitsstellen. Die Bank sei trotz allem im Gefahr und könne anders im internationalen Vergleich nicht mithalten, war die Begründung. Experten wie Rumpelstilzchen geben Ackermann recht. Undankbare und ungebildete Schmarotzer wie Otto Normalverbraucher geben ihm nicht recht.

2005/2006

Journalisten spekulieren über einen eventuellen Rücktritt Ackermanns. Warum, weiß keiner. Ackermann bleibt im Amt. Warum, weiß keiner.[3]

2007

Forscher haben inzwischen herausgefunden, dass die Deutschen im Schnitt immer älter werden. Das kann man schön an der Demenzentwicklung sehen: Nach zwei Jahren ist jeglicher Zorn auf den Deutsche-Bank-Chef vergessen, als dieser zugibt, seine Bank habe Fehler gemacht. Was viele nicht wissen: Josef Ackerman meinte damit, dass man in der Vergangenheit zu wenig Menschen gefeuert habe und es jetzt höchste Zeit sei, noch weiter abzubauen. Mit der damals noch sog. Subprime-Krise hat seine Äußerung jedenfalls nichts zu tun.

2008

Josef Ackermann ist inzwischen deutsch und alt genug, um selbst in die Demenz zu fallen: Im August stellt er den Anfang vom Ende der nunmehr sogenannten Finanzkrise fest, einen Monat später ruft er wegen der sich ausweitenden Krise nach Verstaatlichung der Banken - der anderen Banken, versteht sich. Trotz seiner offenbaren gesundheitlichen Probleme tritt der tapfere Josef natürlich nicht zurück.

2012

Joe A. soll sich im Mai aus den Vorstandsetagen zurückziehen, offensichtlicher Grund: es ist ihm doch nicht gelungen, die Deutsche Bank, mit ihrem Umland als Steueroase Nr. 1 aufzubauen, 2011 lag sie, abgeschlagen, auf Platz. 9, noch hinter USA und Hongkong.[1][4] Neidgenossen behaupten, er hätte im Hinter- und/oder Untergrund immer noch für sein Heimatland gearbeitet und muss als Staatsverräter gehen.

[Bearbeiten] Privatleben

Josef Ackermann ist mit einer finnischen Sauna - Modell Pirrko - verheiratet. Wenn er sich auf die Erhöhung der Rendite konzentrieren will, zieht er sich gerne in seine Privatsauna zurück und schwitzt seine genialen kapitalistischen Strategien förmlich aus sich heraus. Ansonsten wird Ackermann als Einzelkämpfer beschrieben, der kompromisslos über Leichen geht und beim Golfen gerne auch mal schummelt, indem er seine Mitspieler mit Referaten über Hedge-Fonds derart zutextet, dass diese die Fehlschläge des Ackermanns gar nicht bemerken.

[Bearbeiten] Interview

Audio-input-microphone.svg Unterview 
exklusiv und ungekürzt!
Weitere Unterviews

Am 20.10.2008 war es einem Wirtschaftsreporter der Uncyclopedia möglich, ein Interview mit dem ansonsten eher auskunftsunfreudigen Josef Ackermann zu führen:

U: Grüezi, Herr Ackermann, wie fühlen Sie sich nach den Turbulenzen der letzten Wochen?
A: Welche Turbulenzen, ach Sie meinen die sogenannte Finanzkrise, tja, das ist ja ein Glück nicht mein Problem oder das der Deutschen Bank. Unser Aktienkurs hat zwar etwas gelitten, aber das gleichen wir schon bald wieder aus, die Devise lautet nun: 30% Bilanzplus im kommenden Jahr, wie man bei uns im Vorstand sagt. Ich habe da auch schon einen Plan, wie das zu erreichen ist: Wir lassen alle Chinesen zu 100 % von uns finanzierte Holzhäuser bauen und die faulen Kredite verkaufen wir dann an den deutschen Staat, das wird ein Fest, wie man bei uns beim Aprés Ski sagt!
U: Verleiht die Deutsche Bank noch Geld an andere Finanzinstitute?
A: Nein, die sollen sich ihre Liquidität beim Bund beschaffen. Ich finde das zwar sehr beschämend für das Bankwesen im Allgemeinen, dass wir nun de facto alle verstaatlicht werden sollen, aber wir halten unser Geld zusammen, leihen uns kein Geld beim Bund und können dadurch auch weiter unsere angemessenen Gehälter beziehen. Wo kämen wir denn dahin, wenn uns die Regierung vorschreiben könnte, wieviel wir verdienen dürften, ein Unding ist das! Und wer bitteschön soll mit 500.000 Euro im Jahr überleben können, das kostet alleine die Wartung meiner Sauna Pirrko!
U: Würden Sie momentan von einer Weltwirtschaftskrise sprechen?
A: Unsinn, alles Panikmache! Was wir zur Zeit erleben, ist eine kleine Korrektur an den Finanzmärkten, da wurde halt etwas zu riskant gewirtschaftet in den letzten Jahren, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt sagt man bei uns auf dem Golfplatz, so einfach ist das! Das Problem liegt viel eher in der Politik, besonders in Deutschland hat man den Investmentbankern durch eine viel zu strenge Bankenaufsicht das Leben schwer gemacht, mehr Freiheit schafft mehr Kapital, wie man bei uns in der Sauna sagt, so einfach ist das.
U: Merken Sie eigentlich, dass Sie sich ständig wiederholen?
A: Wer?
U: Sie!
A: Nein, aber das ist nicht so schlimm, wie man bei uns früher in Lausanne im Millionärsclub gesagt hat, und danach hat man immer einen Remy Martin getrunken, so einfach ist das!
U: Wissen Sie eigentlich noch, wie Sie heißen?
A: Ich bin der Ackermann, der Josef, der Mann mit dem härtesten Abschlag in der Finanzszene, der Mann mit dem lässigsten Lächeln, den besten Leerverkäufen, den besten Deals im Allgemeinen, Sie können mich Josef Ackermann nennen!
U: Wir danken Ihnen für dieses peinliche Interview, Herr Ackermann.

[Bearbeiten] Auszeichnungen und Preise

  • 1951: Der kleine Josef bekommt sein erstes Taschengeld: 1 Räppli (siehe auch Josefspfennig)
  • 2004: Ernennung zum Volksfeind Nr.1 (Deutschland)
  • 2005: Ernennung zum Staatsfreund Nr.1 ("Deutschland")
  • 2006: Friedensnobelpreis für die Rettung einer bedrohten Bank (urpsrünglich für einen gewissen Mr. Yunus, bis die UNA einwandte, weil der Mohammed mit Vornamen heißt)
  • 2007: „Bill-Gates-Gedächtnispreis“ für das beste Betriebssystem (Fire or fire)
  • 2008: Lenin-Orden für den Ruf nach Verstaatlichung deutscher Banken

[Bearbeiten] Zitate

„Was wollen Sie mir denn noch alles zumuten?! Geldkoffer alleine sind doch wohl schon gerade schwer genug...“

~ Josef Ackermann über das Tragen von Verantwortung


„Ackermännli“

~ die nach dem Allerletzten Grossen Bängg nach Josef A. bennante verbleibende Weltwährung, früher Pfennig-Rappen gennant, Cents dann schon über längere Crash-Crash-Zeiten vergessen gegangen. Banknoten? „No More Notes, Ever!“ so Josefs Erbe


„Als [Josef A.] vor zehn Jahren die Deutsche Bank AG als Chef übernahm, lag der Kurs der Frankfurter Bankaktie bei 72 Euro, heute bei 33 ... Für die Halbierung des Vermögens in Papier reicht jedem Stümper ein Streichholz, da braucht man keinen Großbanker.

~ Rudolf Walthe, Taz, 7.2.2012[5] über Josef A.


[Bearbeiten] In die Irre führende Links

  1. 1,0 1,1 1,2 Financial Secrecy Index (FSI): financialsecrecyindex.com, 2011 ranking: financialsecrecyindex.com/2011results.html
  2. Porträt: Low-Key-Joe, von Sibylle Zehle, Manager-Magazin, 21.5.2002
  3. Mach dich vom Acker, Mann!
  4. siehe auch Ackermännli oben
  5. Die Wahrheit: Niete Ackermann, von Rudolf Walthe, Taz, 7.2.2012
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