Johannes Heesters

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„Er wird noch tausend Jahre alt...“

~ Adolf Armleuchtermast über Johannes Heesters


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Der ewige Johannes im Jahre 2006 kurz vor einem Auftritt bei einer Kriegsveteranengala in Wiehl.

Johannes Heesters (*5. Dezember 1903 in Amersfoort, Niederlande † 24.12.2011 in Starnberg) ist eines der sieben Naturwunder der Erde. Unverwüstlich singt und schauspielert er sich seit 1921 durch die Unterhaltungslandschaft und nimmt dabei keine Rücksicht auf ästhetische Verluste. Allein fünf Bambis wurden ihm im Laufe seiner ewig währenden Karriere verliehen, darunter der Bambi für die beste Zahnprothese, den er im Jahre 2003 verliehen bekam.

[Bearbeiten] Werdegang

1924 spielte der ewige Johannes eine Nebenrolle in dem Stummfilm Cirque Hollandais. Leider wurde bald darauf der Tonfilm erfunden und nun konnte jedermann die knödeligen Tonfolgen des forschen Holländers auch hören, was bei zahlreichen Zuschauern zu Blumenkohlohren und Depressionen führte. Von den Nazis wurde Heesters als Folterinstrument eingesetzt und während eines Auftritts im KZ Buchenwald im Jahre 1941 verstarben 2000 Häftlinge an akutem Tinnitus in Kombination mit akustischer Schockstarre.
Nach dem Krieg konnte er sich erfolgreich einer Entnazifizierung entziehen und setzte seinen künstlerischen Raubzug ungehindert fort. 1953 spielte er in dem Hollywood-Schinken „Die Jungfrau unterm Dach“ das Dach und in mehreren Nebenrollen auch die Dachpfannen, was ihm fast einen Oscar eingebracht hätte. Während der Wirtschaftswunderzeit in Deutschland trat Heesters dann in zahlreichen TV-Shows gegen die Kamera und dilettierte in diversen Film- und Schauspielrollen.

1992 heiratete er aus Mitleid die 46 Jahre jüngere Prothesenspezialistin Simone Rethel und wäre in der Hochzeitsnacht fast an einem Herzinfarkt verstorben, konnte aber von seiner Simone leider durch die sofortige intravenöse Gabe selbstgebrannten Knoblauchschnapses vor einem frühzeitigen Ableben bewahrt werden, was viele Juristen damals als unterlassene Hilfeleistung an der Gesellschaft empfanden. Aus der freudlosen Ehe gingen bis heute 5 unbrauchbare Lieder sowie einige Kisten ungenießbarer Knoblauchschnaps hervor.
Probeweise ließ er sich im Jahr 2001 für Werbeaufnahmen eines Bestattungsunternehmens mit einer jungen Schauspielerin filmen. Daraufhin soll seine eifersüchtige Frau Simone wutentbrannt gesagt haben: "Wehe Dir, wenn Du mit dieser Zwanzigjährigen durchbrennst!..."

Bis zum 24.12.2011 lebte er erblindet und fast taub in Starnberg und quälte die dortigen Milchkühe allmorgendlich mit seinen knödeligen Gesangsübungen, die er splitternackt vor offenem Fenster ausführte, was ihm etliche Anzeigen wegen Tierquälerei und Erregung öffentlichen Ärgernisses einbrachte. Am Heiligabend des Jahres 2011 schlug dann noch einmal Heesters große Stunde: Mit einem seiner größten Hits auf den Lippen („Eine Frau so wie Du“) verstarb er im Klinikum Starnberg an den Folgen eines zu intensiven Schlagzeugsolos, das er im Kuhstall eines benachbarten Landwirtes aufgeführt hatte. Das niederländische Königshaus ordnete daraufhin eine 3-tägige Staatstrauer an, in allen anderen Ländern und besonders in Deutschland jubelte das Volk erleichtert.

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