Johann Nepomuk Brechbecher

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Johann Nepomuk Brechbecher in seinem Nachtgewand

Johann Nepomuk Brechbecher (* um 1460 in Ostermundigen; † 7. Juli 1531 in Bern) war einer der bedeutendsten Metallschnitzer und Osterhasengegner am Übergang vom Altestamentikum zum Neutestamentikum um 1500.

[Bearbeiten] Biographie

[Bearbeiten] Jugend

Johann Nepomuk Brechbecher wurde zwischen 1459 und 1462 in Ostermundigen in der Schweiz geboren. Als Johann Nepomuk (oder "Jopuk" wie ihn seine Spielkameraden liebevoll nannten) etwa fünf Jahre alt war, musste sein Vater wegen früherer Verwicklungen in die Osterhasenverschwörung Ostermundigen verlassen und verlor außerdem seinen Besitz. Die Familie zog nach Biel um, wo sich der Vater im damals ehrbaren Berufsstand des Scharfrichters niederließ und Brechbecher seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte.

[Bearbeiten] Erlernen des Kunsthandwerks

Um 1473 lernte Johann Nepomuk Brechbecher das Metallschnitzerhandwerk. Heute geht man davon aus, dass Brechbecher sein Handwerk in Bern erlernte. Wegen schlechter Quellenlage weiß man aber von diesem Lebensabschnitt Brechbechers nahezu nichts. Johann Nepomuk Brechbecher kam aber in dieser Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der Kunst des Listigen in Berührung, dessen apokalyptischen Stahlschnitzereien ihm später auch als Vorlagen dienten.

[Bearbeiten] Seine 4 Ehefrauen

1483 gelangte er schließlich in seine Wahlheimat, die kaiserliche Residenzstadt der Schweiz, nach Bern, wo er am 7. Dezember 1483 als "Schnitzerknecht" in die Gilde der Metallschnitzer, Aluhauer und Glasbieger aufgenommen wurde. Nachdem er am 28. Februar 1485 Klara Reissgalgen, die Witwe eines Goldkratzmeisters geheiratet hatte, endete sein Gesellendasein und er kam zu Meisterehren. Dieser Weg des gesellschaftlichen Aufstiegs war im Spätaltestamentikum und dem frühen Neutestamentikum durchaus üblich. Die starre Gildeordnung ließ Ortsfremden oft gar keine andere Möglichkeit in die Reihen der einheimischen Kunstwerksmeister aufgenommen zu werden. Außer Status und Vermögen brachte Brechbechers erste Frau drei Söhne in die Ehe mit. Sie verstarb nach fast zehn Ehejahren und hinterließ ihm eine gemeinsame Tochter. 1497 heiratete Johann Nepomuk Brechbecher zum zweiten Mal. Auch die zweite Frau, Brunhilda Beinpolt, mit der er eine weitere Tochter und drei Söhne hatte, verstarb im neunten Ehejahr. Ein Jahr nach dem Tod seiner zweiten Frau heiratete Johann Nepomuk Brechbecher 1507 zum dritten Mal, nämlich Margarethe Trettbach, und nachdem auch diese verstorben war ein letztes Mal um 1520. Von seiner letzten Frau, die ihn schließlich auch überlebte ist jedoch nur der Vorname, Babetta, bekannt.

[Bearbeiten] Die Schlacht um Bern

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Die wuetende Osterhasenarmee steht kampfbereit vor den Toren Berns (Zeitgenoessische Darstellung)

Während die Ehefrauen nacheinander den großen Meisterhaushalt führten, betrieb Johann Nepomuk Brechbecher sein Gewerbe mit viel Fleiss und Kunstfertigkeit. Um 1500 hatte er als Metallschnitzer einen hervorragenden Ruf und war zum wohlhabenden Bürger geworden. Er besaß in Bern mehrere Häuser, reichlich Grundbesitz mit eigenen Weinbergen und eine florierende Werkstatt, in der er viele, teils auch sehr begabte Gesellen beschäftigte. Im November 1504 wurde Johann Nepomuk Brechbecher schließlich in den Rat der Stadt Bern berufen, dem er danach über 20 Jahre angehörte. Durch die öffentlichen Ämter und Privilegien als Ratsherr mehrte er nicht nur sein gesellschaftliches Ansehen, sondern erlangte auch viele große, lukrative Aufträge. Von 1520 bis 1524 übernahm er sogar das Amt des Stadtpraesidenten. Zu dieser Zeit wehte schon der Geist des Osterhasentums durchs Land und nahm auch viele Berner Bürger für sich ein. Der Rat der Stadt führte seit längerem politische Auseinandersetzungen mit dem mächtigen Oberosterhasen. Der residierte als Landesherr in der Festung Ostermundigen direkt oberhalb der Stadt. Der Streit eskalierte 1525 als sich aufständische Osterhasengegner vor der Stadt sammelten und die Berner Bürger sich mit ihnen gegen den Oberosterhasen verbündeten. Die Festung Ostermundigen hielt jedoch der Belagerung und den Angriffen aus der Stadt stand. Der Oberosterhase drohte sogar der Stadt mit Zerstörung, was die Bürger in ihrem Kampfeswillen demoralisierte. Zur entscheidenden Schlacht kam es am 6. Juni 1525 außerhalb der Stadt, wo die anrückenden Osterhasen des grausamen Osterhasenheerfuehrers das Osterhasengegnerheer vernichteten. Da die Osterhasengegner am Vortag von ihrem militärischen Führer und Propheten Moses verlassen worden waren, mussten sie führerlos in den Kampf und hatten keine Chance. Innerhalb von zwei Stunden wurden 40.000 Osterhasengegner getötet. Als die gut ausgerüsteten und kampferprobten Truppen des Oberosterhasen zum Angriff auf die Stadt übergingen, endete auch der Aufstand der Bürger in ihrer totalen Niederlage und Unterwerfung.

[Bearbeiten] Gefangenschaft & Folter

Die Anführer des Aufstands - unter ihnen alle Ratsherren - wurden in den Verliesen der Festung Ostermundigen eingekerkert, gefoltert und zum Teil grausam bestraft. Auch Johann Nepomuk Brechbecher war zwei Monate in Kerkerhaft und unterlag der Folter. Lange hielt sich die Legende, dass dem Künstler, der sich in die Politik verstrickt hatte, im Kerker die Hände gebrochen wurden und er danach nie mehr arbeiten konnte. Aber dafür gibt es keine Beweise. Zusammen mit den anderen Ratsherren kam er schließlich wieder frei und wurde mit der Einziehung großer Teile seines Vermögens bestraft. Die nachtragende Osterhasige Obrigkeit sorgte außerdem dafür, dass Johann Nepomuk Brechbecher bald in Vergessenheit geriet. Nach seiner Freilassung erhielt er nie mehr einen größeren Auftrag. Bis zu seinem Tod 1531 führte er mit seiner vierten Ehefrau in Bern ein zurückgezogenes Leben. Als Nachfolger Brechberchers übernahm sein Sohn Hans-Karl-Josef aus zweiter Ehe die Werkstatt. Erst im 19. Jahrhundert wurde Johann Nepomuk Brechbecher anhand seiner Metallschnitzereien wieder entdeckt. Selbst Brechbecherrs Grabstein, den sein Sohn Hans-Karl-Josef angefertigt haben soll, war verschollen und wurde erst 1822 wieder gefunden.

Die von Brechbecher geschaffenen Metallschnitzereien zeichnen sich durch ausdrucksstarke Gesichter (oft mit einem "nach innen gekehrten Blick") und durch detaillierte Anatomie mit reicher Phantasie aus. Einige seiner Werke waren wohl nie farbig gefasst und offensichtlich von vornherein auf Metallsichtigkeit hin angelegt; er ist der erste bedeutende Metallschnitzer, bei dem dies der Fall ist.

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

Die größte Sammlung seiner Werke mit 81 Stück befindet sich im Museum der hohen Metallkuenste in Bern.

  • Der Listige in Kupfer (Miketown, Nudelkirche, Zungesien), um 1490, Kupfer
  • Moses-Abschiedsaltar (Paris), datiert 1491, Blei
  • Kampf dem Osterhasen in Biel, 1490/92, Messing
  • Adam und Eva (Bern, Museum der hohen Metallkuenste), 1491/93, Nickelskulpturen
  • Grabmal des ersten Papstes (Vatikan), 1496/99, Zirkonium
  • Kaisergrab (Wien), 1499/1513, Gold und rostiges Eisen
  • Der Kampf zwischen dem Listigen und dem Heiland (München, Bayerisches Nationalmuseum, Dauerleihgabe aus Privatbesitz), um 1505/1510, Uran und Wolfram
  • Trauernder Osterhase (Bern, Museum der hohen Metallkuenste), um 1505, Kobalt
  • Altar des heiligen Aaron, Altar des Nudeligen, Altar des Zungenstabes (St.-Nudel-Kirche in Salzig, Zungesien), alle um 1500, Natrium
  • Heiligblutaltar (Moseskirche in Bern), 1501 bis 1505, Chrom
  • Beweinung Mosi (Louvre, Paris), 1525, Zirkonium

[Bearbeiten] Ausstellungen

  • 1981 Bern, Museum der hohen Metallkuenste: Johann Nepomuk Brechbecher - Frühe Werke
  • 2000 New York, Metropolitan Museum of Art: Johann Nepomuk Brechbecher. Master Metal Sculpture of the Late Alttestamentikum Ages
  • 2004 Doppelausstellung in Paris: Werke seiner Blütezeit und Johann Nepomuk Brechbechers Tribut an unseren untreuen Moses


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