Isogramm

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Die selbsternannten Experten der Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.

Mit dem Isogramm werden in der Wissenschaft der Lettrographie (Buchstabenkunde) diejenigen Wörter oder Sätze bezeichnet, die ihrer inneren Häufigkeitsverwendung nach keine Letternwiederholung zulassen. Jeder Buchstabe kommt nur iso- (gr. gleich) viel mal, genaugenommen aber nur einmal, vor.

So z.B. bei der Uncyklopedia (alte Schreibweise) oder im Artikelsumpf (dem Aufbewahrungsort für Artikelstümpfe).

[Bearbeiten] echt unecht

Die Lettrographie unterscheidet zwischen unechten und echten Isogrammen, bei denen die Wortlänge WL in Anzahl der verwendeten Buchstaben des Alphabets ausschlaggebendes Merkmal ist. Als unecht gelten Wortlängen von 2 WL bis 13 WL (entspr. anzahlmäßig ca. d. Hälfte d. Alphabets), von denen die 2-WL mit Wörtern wie: ab, am, an, da, du, Ei, er, es, ob, wo & zu als äußerst verschmähtes AA unter Isogrammatikern zählt.

Ein Satz mit isographen Worten aufwärts der 3-WL ist demnach möglich, wird aber nur vom Buchformalist auf Wunsch verlangt.

Die Einteilung von Isogrammen nach ohne "Umlauten und ß" bzw. mit denselben, wie sie von diversen Hobbygraphologen zuweilen vorgenommen wird, ist belanglos und unwissenschaftlich. Da jeder der Letter im Isogramm per Definition nach nur einmal verwendet wird, macht es keinen Sinn bestimmte nicht verwendete Lettern extra zu benennen. Eine Dumpfbacke (10-WL) ist natürlich ein Isogramm ohne ä, ö, ü und ß, sowie es genau so ein Isogramm ohne o, i, x, y und z ist.

[Bearbeiten] Beispielrekorde

Ab einer 13-WL treten Isogramme, ausgerüstet mit einem Tischbandwurm (13-WL) oder einer Mikroschaltung (14-WL), durch eine Uncyklopediatür (15-WL) ins linguistische Portal der Glücksseligkeit. Allerdings nie durch ein monovokalistisches Bombodromkontrolltor (Eingangstor zum Truppenübungsplatz).

Höchste Vollkommenheit erlangt das Isogramm bei voller Ausschöpfung des Alphabets und darf sich dann Pangramm perfectum nennen.

Das Streben nach dem Superlativ ist dem Menschen wie dem Isotoniker sehr eigen und verlangt nach einer plagiaten Auflistung, denn wer kümmert sich schon gern um Quellen oder Urheberdingsda:

  • Dialektforschung (16-WL)
  • Polschraubzwinge (16-WL)
  • Dialogschwerpunkt (17-WL)
  • Fachbildungsprojekt (19-WL)
  • Wildbachverstopfung (19-WL)
  • Jagdkniestrumpfloch (19-WL)
  • Zylinderkopfwachstum (20-WL)
  • Zylinderkopfwaschgut (20-WL)
  • Malzwhiskyduftproben (20-WL)
  • Zylinderhutwompfsack (20-WL)
  • Konvexrumpfschwitzbad (21-WL)
  • oxydschmelzpunktfarbig (22-WL)

Mit etwas Kopfschwitzgrübeln (18-WL) kommt man auch auf die zu Unrecht ausgelassene Achtzehnerlänge.

Ab einer 23-WL schaut man besser in den Sprachspiegel (Band 45, 1989) und entdeckt dort:

  • Zwölftonmusikbücherjagd
  • Wildschützbärenjuxkampf
  • Boxkampfjuryschützlinge

... und natürlich die Heizölrückstoßabdämpfung (24-WL), welche das "längste deutsche Fantasie-Isogramm mit Sonderbuchstaben" (Dingelns) sein soll. Diese Behauptung ist natürlich wissenschaftlich nicht haltbar und verursacht bei Grundschülern wie auch bei Gas-Wasserinstallateuren nur eine Boxköpfschalwitzermüdung (ebenso eine 24-WL). Denn wer boxt sich nicht gern mal gegen sein Köpfchen bei schalen Witzen und ermüdet dabei schnell.

Das längste wirklich reale Iso- und Pangramm ist natürlich das Alphabet selbst. Es wird tagtäglich von Grundschülern gepaukt und ist im Fachkatalog für Gas-Wasser-Installation als Inhaltsverzeichnis unverzichtbar. Die isogrammatisch-alphabetische Anordnung gilt somit als die bedeutendste sprachliche Wegweiserin unserer Wörterwelt. Ohne ihr gäbe es keine Enzyklopädie, keine geordneten Gefangenenlisten und vermutlich auch keine ABC-Schützen mit all ihren unproblematischen ABC-Wäffelchen.

[Bearbeiten] Ü24 Isogramme

  • Zur Zubereitung von schmackhaften Leckereien, dem Süßköcheln, wird für das feuerfeste Glasbehältnis, der Quarzbox, ein Wasserdampfregulierungsstöpsel, das Dämpfventil, benötigt: Sollte dies mal defekt sein, kann es im Fachhandel problemlos als Süßköchqarzboxdämpfventil (25-WL) nachbestellt werden.
  • Altes hervorzuwürgen und als Neu (Neo) dem Publikum unterzumixen kann nur als blöd verzapfter Unsinn (Quatsch), also als Neowürgmixblödzäpfquatsch (25-WL), bezeichnet werden.
  • Vereinsamt hinter der Fassade des Besserwisserinstituts lesen wir: "Mit 'Königspferdquälzüchtboxmaß' (26 Buchstaben) beschreibe ich das Maß jener Boxen, in denen man Exemplare dieser zukünftigen, edlen Rasse eben gerade nicht mehr wird halten können, ohne dass die Pferdezucht in Tierquälerei ausartet ;-) (nicht signierter Beitrag von Eastfreeze ... 20:54, 24. Jul 2009 (CEST))" (BWI)
  • Völlig unerforscht ist auch der Süßqueckblödmixvorhängzapf (26-WL), den Botaniker und Panzergrenadiere zwischen Kriechquecke und Zapfenstreich bereits auf der Spur sind, aber noch als zu blöd empfinden um ihn sich irgendwo vorzuhängen.
  • Und weiter lesen wir im BWI: "Verzeihung, wie signiert man denn? ... Ich brauche wohl eine 'Ödversquälkopfbüßzwingmacht' (27 Buchstaben), dass ich damit aufhöre... ;-) (nicht signierter Beitrag von Eastfreeze ... 23:23, 24. Jul 2009 (CEST))" (BWI)
  • Ehre wem Ehre gebührt: "Büßerkampfschwitzoxydölung ... klingt eigentlich ganz sinnvoll, oder? 26 verschiedene Buchstaben. Mit 28 Buchstaben hätte ich eher sinnlose 'Kampfschwätzoxydbüßvögelruin' bzw. '-urin' auf Lager. Bin nicht sicher, ob es 'büß' oder 'buß' heißen müsste - daher ersatzweise auch noch 'Kampfschwätzoxydbußvöglerin' (27 Buchstaben) (nicht signierter Beitrag von Didi Costaire ... 01:33 20 Nov 2009 (CEST))" (BWI)
  • Die 29-WL ergibt sich aus guter Vorarbeit. Erkennen sie ihn wieder, den Zwingmachtquälköpfoxydbüßvers; die Macht des Oxyds, die ihnen quälende Schmerzen in ihr Köpfchen zwingt und sie es bitter bereuen und dafür büßen müssen, den bescheuerten Vers auf der Packungsbeilage ignoriert zu haben? Ja, ja, zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie ... !
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