Ingenieur

Aus Uncyclopedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Ingenieur gehört der intelligentesten Form aller Lebewesen, seinem Chef. Der Chef hat ihn eingekauft, um den Bestand seiner menschlichen Ressourcen um etwa 1 ppm aufzustocken.

[Bearbeiten] Charakter

Seinen in der Jugend entwickelten Spieltrieb und Erfindungsgeist behält der Ingenieur sich bis ins hohe Alter bei. Dies macht ihn bei seinem Chef außerordentlich beliebt, weil es seinen Chef in den Stand versetzt, ihm seinen Spieltrieb wie eine Wurst vor seine Schnauze zu halten, um ihn zu allerlei Kunststückchen zu bewegen.

Eines seiner beliebten Kunststückchen ist das Nachbabbeln der Fachvokabeln von BWLern und Kaufleuten, wie etwa Produktlebenszyklus oder Fehlermöglichkeitseinflussanalyse. Zwei der beliebtesten und volkswirtschaftlich wichtigsten Felder, an denen er seinen Spieltrieb abreagieren darf, sind Handyattrappen und Luxuslimousinen.

[Bearbeiten] Rangordnung

Ingenieure werden in sechs Danränge kategorisiert.

  • 1.Dan: Der Vertriebsingenieur.
  • 2.Dan: Weiß wie es geht.
  • 3.Dan: Weiß, wie es nicht geht.
  • 4.Dan: Weiß, warum es an sich nicht funktioniert.
  • 5.Dan: Weiß, warum es in sich funktioniert.
  • 6.Dan: Kann es dem BWL'er erklären.

[Bearbeiten] Rollenverhalten

Der Ingenieur fügt sich perfekt in das Wechselspiel der Kräfte in einem produzierenden Unternehmen ein. Er glaubt, es ginge darum, gute Produkte zu fertigen, aber dieses Steckenpferd lassen ihm die BWL'er und Kaufleute gerne zu. Seine Naivität ist ein perfekter Angriffspunkt für diverse Manipulationstechniken. So kann etwa seine Neigung, andere durch technokratisches Fachwissen verblüffen zu wollen, außerordentlich gut dazu genutzt werden, um ihm neue Direktiven angedeihen zu lassen.

Dazu müssen ihm lediglich im Kollektiv wiederholt geheimnisvolle Wörter präsentiert werden, die er nicht versteht, und schon wird er dieselben bei nächster Gelegenheit Jedermann entgegensprudeln, ohne sie auch nur im Mindesten hinterfragt zu haben. So hat er es gelernt. Die von ihm belaberten Rezipienten denken sich "na der wird es schon wissen", und geben in Folge dessen den administrativen Stimulus an alle nachfolgenden Hierarchieebenen mit hohem Wirkungsgrad weiter.

[Bearbeiten] Wunschtraum

Jeder Ingenieur träumt davon, einmal ein eigenes Ingenieurbüro zu leiten. Das kumulierte Wissen ließe sich bequem und profitabel abschöpfen und das schnelle Auto mit den vier Ringen darüberhinaus mit Leasingraten finanzieren. Meist müssen jedoch die Softwarelizenzen auf Raten gekauft werden und wenn der Kunde keine Anschlußaufträge bucht, ist die Zahlungsunfähigkeit schneller da, als es die Tabellenkalkulation vorgegaukelt hatte. Schließlich ist das Auto mit den vier Ringen schneller weg, als der Ingenieur jemals zu hoffen wagte, und der Ingenieur hat fortan Ringe unter den Augen.

[Bearbeiten] Feinde

Die Feinde des Ingenieurs sind eben die BWL'er und Kaufleute. Trotzdem sie ihm das Ausleben seines hypokritischen Spieltriebes ermöglichen, hat er das dumpfe Gefühl, von ihnen ausgenutzt zu werden, ohne dass er einen rationalen Grund dafür angeben könnte, da er ihnen ja de facto intellektuell überlegen ist. Diese Fehleinschätzung seiner Feinde führt dazu, dass er oft aus dem Hinterhalt angegriffen wird - just nach dem Motto "Zuckerbrot und Peitsche", und sich dann nicht anders zu helfen weiß, als seine Feinde mit seinem Wissen entwaffnen zu wollen.

Der Ingenieur ist ein sehr geselliges Wesen, welches sich gern und ausschließlich mit Seinesgleichen umgibt. Individuen seiner Art halten zudem fest zusammen und unterstützen einander, außer natürlich in Teambesprechungen, bei denen zufällig der Abteilungsleiter anwesend ist.

Diese Eigenschaften haben im Laufe der Entwicklung zu einer starken Symbiose mit seinem marktwirtschaftlich orientierten Umfeld geführt.

[Bearbeiten] Bedeutende Ingenieure

Spezialprojekte
projects