Hypochondrie

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"Ich war Hypochonder, bevor ich wirklich krank wurde."

~ Geheilter Hypochonder über Hypochondrie


Hypochondrie ist das Wissen, dass man nicht gesund sei, sondern vom Arzt nur falsch untersucht wurde. Das rührt daher, dass Ärzte nicht nach Zeitaufwand pro Patient bezahlt werden, auch wenn manche laut Krankenkassenabrechnung einen Arbeitstag von 28 bis 36 Stunden an acht Tagen in der Woche haben, was aber völlig normal ist, sondern mit einem festen Pauschalbetrag pro Kopf und Patient, unabhängig des Leidens.

Da der Hypochonder von Natur aus ein sehr interessierter, lernbegieriger und wissensdurstiger Mensch ist, wünscht er eine ausgiebige Untersuchung und ärztliche Beratung. Den dem ökono hippokratischem Eid folgendem Arzt aber hält das davon ab weitere Patienten behandeln zu können, bzw. ihre Beiträge und zehn Euro Praxisgebühr weswegen er den Kranken möglichst schnell abwimmeln muss um weitere Fälle behandeln zu können, die womöglich dringlicher sind, etwa abgebrochene Fingernägel prominenter Patienten.

Dies ist zwar systembedingt zwar nicht anders zu lösen, doch für den Hypochonder fatal. Selbst wenn man davon ausgehen würde, dass er nur kerngesund und fit genug zwei Marathone hintereinander zu laufen und nur leicht oder gar eingebildet krank sei - die derzeitige ärztliche Behandlung grenzt an Missachtung und Verstoß gegen die Menschenwürde. Dies führt bei Hypochondern sehr häufig zu schweren Depressionen, da ihr Seelenleben im Gegensatz zu den nutzlosen Primitivlingen der Unterschicht einer Gesellschaft so zart wie das einer Blüte im Wind ist. Es ist seitens der Ärzte schlicht und ergreifend einfach nur grausam, wenn ein Pfleger in das Stationszimmer stürzt, "der Hypochonder auf Zimmer 13 stirbt!" schreit und der Arzt mit einem lapidaren "na, jetzt übertreibt er aber." kommentiert.

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