Hugo Egon Balder

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"Eeeeegon, ich hab ja nur aus Liebe zu dir, ja nur aus lauter Liebe zu dir, zuviel getruuunken, [chorus]" (Schlagerhit der ersten 53 seiner Ex-Ehefrauen)


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Hugo (links im Bild) wartet am Bahnhof auf Ehefrau #50.

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Nach weiteren 100 Tanten zieht RTL die moralische Notbremse: Hugo macht den Abflug.

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Auf dem Schnürboden des Schillertheaters veranstaltet Klein-Hugo mit zwei Gespielinnen S&M Experimente .

Hugo Egon Balder (* 22. März 1950 in Berlin-Schöneberg; eigentlich: Egon Hugo Balder) ist ein deutscher Fernsehmoderator, Produzent, Musiker, Schauspieler, Kabarettist, Macher, Mythos und Oberhoschi. Ohne ihn läuft in Funk und Fernsehen nichts. Nirgends.

[Bearbeiten] Kindheit

Balders Mutter Gerda war Jüdin, sein Vater Egon Sr. Nichtjude, sie waren wegen der Rassengesetze (noch) nicht verheiratet, der lebensfrohe alte Herr hatte während der Nazizeit die Leute immer mit "Heil Hitler, und für die Andersgläubigen: Guten Morgen" gegrüßt und behielt seine joviale Art nach dem Krieg bei, was auf Sohnemann Egon Hugo tüchtig abfärbte.
Mutter wäre beinahe nach Auschwitz deportiert worden, aber ihre Papiere waren zum Glück fehlerhaft und niemand anders als Adolf Eichmann selbst entschied wegen eines formalistischen Pippifaxes dagegen, weswegen Balder seine Existenz mit schwarzem Humor auf Eichmann zurück führt. Das Entscheidende, was sie zu Hugos Komikkarriere beitrug war die Erkenntnis:"Lache über die Dinge, dann hältst du sie aus."

Vaddern betrieb im Nachkriegsberlin ein Bekleidungsgeschäft und nahm bei den jungen Frauen persönlich Maß.
1950 erblickte unser Protagonist dann in Berlin das Licht der Welt und galt wegen seiner Strubbelfrisur als "Igelchen".
Es herrschte finsterster Kalter Krieg und Vater Balder, der sein vorlautes Mundwerk nicht halten konnte, handelte sich beträchtlichen Ärger ein, als er im Transit die Frage eines sächsischen Grenzers "Ham Se Jebäck?" mit "Nee, mir mochen uns nüscht aus Teigwaren." beantwortete.

Während seiner Jugend änderte Egon Hugo die Reihenfolge seiner Vornamen, warum, weiß er beim besten Willen nicht mehr, das wurde im Suff vorgenommen und am nächsten Morgen staunte er dann Bauklötze, als er in seinen Perso kuckte. Und wie dieser Elch in sein Bett kam, weiß auch nur der liebe Gott, Junge, watt ne Party.

Daddy legte ihm nah, zum Binden seiner Kräfte ein Hobby zu suchen, das sich auf "-impern" reimt. An was er da dachte, wollte Klein-Hugo wissen. "Auf dem Klavier klimpern" kam die Antwort.
Der Unterricht scheiterte, diesen Wurstfingern waren keine zarten Melodien zu entlocken, außer Don Giovanni und The Rake's Progress verbindet ihn bis heute nichts mit der Klassischen Musik.
Auch in der Mathenachhilfe waren die Lernerfolge des stinkfaulen Schülers begrenzt. Der Filius machte mit seiner Lehrerin das, was Doris Lessing mal als "Händedruck in der Horizontalen" umschrieb, zu wenig Algebra, zu viel Kurvendiskussion. Im ersten Anlauf blieb ihm daher das Abitur folgerichtig versagt.
Alsbald wollte er dann so richtig rocken (Überlegung: man kriegt geilere Bräute) und leierte seinen geplagten Erziehungsberechtigten ein Schlagzeug aus dem Kreuz. Seine Lordschaft spielte bei den Earls, einer der treibenden Kräfte einer aufmüpfigen Jugend, die ungestüm gegen die Generation ihrer Alten aufbegehrte, die partout nicht aufarbeiten wollte, auf welche Weise sie unlängst auf dem halben Globus Länderpunkte gesammelt hatte.

Ab 1968 war er Gründungsmitglied von Birth Control und erlebte einen Karrierehöhepunkt, als Sammy Davis Jr. sie als Begleitband für einen Gastauftritt in München anheuerte, als Sammy von seinen selbst für das Rat Pack unerhörten Liebeleien erfuhr, war er so beeindruckt, dass er ihm seinen Hit "The Candyman can" widmete.
Bald darauf musste er aber (auf Geheiß der Eltern) sein Engagement abbrechen, als er Dezember 1968 in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Er war mit der einen (Hugos Nutte) zugange, die andere (Hugenottin) erwischte ihn mit den Worten: "Birth Control, wie?" und zog ihm ihre Handtasche über die Rübe.
Rimshot.

[Bearbeiten] Die frühen Jahre

Nach einem Kunst- und Grafikstudium (offiziell, eigentlich hat er sich nur zugedröhnt und rumgehurt; aber... machen das nicht alle Studenten?) besuchte Balder von 1973 bis 1976 die private Schauspielschule von Else Bongers in Berlin (die erste Silbe ihres Nachnamens sprach ihn an), wo er nur aufgenommen wurde, weil er zu faul gewesen war, sich fürs Vorsprechen richtig vorzubereiten, sein Gestümpere wurde dann prompt als "Kunst" missverstanden.
Anschließend gehörte er dem Ensemble des Berliner Schillertheaters an, ihn kotzte aber die Selbstverliebtheit der alten Säcke an und er tobte sich lieber als Stefan Wiggers Kabarettpartner aus.
Er wohnte um Laufwege zu sparen im ersten Stock seiner Lieblingskneipe "Diener", ließ aber die körperliche Ertüchtigung nicht schleifen (für Kettenraucher essentiell) und fungierte als Torwart der Kneipenmannschaft, eigenartigerweise gewann diese aber nie ein Spiel.
Später wurstelte er sich durch diverse mediale Loserjobs, er war sich weder zu schade bei Frank Elstners RTL-Verkehrsradio den Hugo zu machen und dafür ins brodelnde luxemburgische Szenedörfchen Waldbredimus zu ziehen noch Frank Zanders Hund Herr Feldmann zu spielen.

Viel mehr war beruflich nicht angesagt, doch privat war Igelchen reichlich am Pieksen. Hier war immer Party angesagt, immer High Life, Dorothy Parker hätte es so formuliert "I've been too fucking busy, and vice versa", und der Kaiser Franz der trinkenden Klasse ging durch mannigfache Hände, sein Running Gag war es, neue Bekanntschaften darauf hinzuweisen, dass Balder bei den Germanen der Gott der ehelichen Treue gewesen sei, was bei umstehenden Insidern immer zu großer Erheiterung führte, es war branchenweit bekannt, dass er weniger anbrennen ließ als Grisu, der kleine Drache (Frage von Vanity Fair 2008 : "Waren Sie schon mal mit einer Frau liiert, die komplett humorlos war?" - Balder: "Die hatten alle Humor – zumindest am Anfang."). Sein Lieblingszitat stammt von Henry Miller: "Der Unterschied zwischen Monogamie und Monotonie ist der, dass Monotonie interessanter ist."


[Bearbeiten] Fernsehen

Nach einem Gastspiel beim Düsseldorfer Kommödchen (mit Harald Schmidt) schockte er ab 1988 mit dem menschlichen Nebelhorn Hella von Sinnen in "Alles nichts, oder?" das nichtsahnende Fernsehpublikum, Balder verglich die Tortenwurfsendung mit "Kindergeburtstag spielen", Walter Kempowski notierte in sein Tagebuch den Untergang des Mediums Fernsehen.
Da sein Vater in der Textilbranche tätig gewesen war, zog es den trotzigen Sohnemann als Gegenreaktion zum Textillosen und er moderierte ab 1990 die luftige Sendung "Tutti Frutti", die lange sein Image prägte ("Eine Banane für die Kirsche"). Balder beschreibt die innerlich aufgewühlten Zuschauer seines Skandalerfolgs so: "die einen (schalteten ein) um sich zu empören, die anderen, um sich zu entspannen. Wobei der ein oder andere sich auch beim Empören entspannte." Nach vernichtenden Kritiken ("Herr der Möpse") wollte Balder schon hinschmeißen, aber die BILD-Schlagzeile "Balder hat eine Busen-Allergie" ließ ihn Tränen lachen und er machte weiter. Für Aufruhr sorgte Balders Scherz "Wir melden uns heute aus der Walter-Eschweiler-Halle in Euskirchen." , verzweifelte Fans suchten vergebens nach dem nichtexistenten Gebäude, doch aufgenommen wurde immer in Mailand. Balder strich erst 3.000, dann 5.000 Mark pro Sendung ein, seine Ex-Ehefrauen freuten sich über den warmen Regen. Regisseur Wolfgang Wewer heiratete übrigens die "Blaubeere".
Später wurde er Chef des Smash-Hits "RTL Samstag Nacht", 20 Catcher mussten ihn immer vor Sendebeginn von Esther Schweins runterzerren. Co-Produzent der Sendung wurde sein kongenialer Spezi Jacky Dreksler, der genau so crazy ist wie er, die beiden Knalltüten wollten sogar mal die Tonleiter und die musikalische Pause bei der GEMA anmelden. Das Gehalt für die Sendung hatte seine Freundin Natascha mit Marc Conrad ausgehandelt: "Marc, das machst du bitte mit mir. Ich bin für die Finanzen zuständig, das kann der Balder nicht. Ist viel zu doof dafür, der macht das am Ende noch umsonst." Nett, wenn man so respektiert wird! Aber sie handelte eine Million aus und er war dann plötzlich gar nicht beleidigt.

[Bearbeiten] Der Durchbruch

Mit "Genial daneben" (ft Bernhard Hoecker, Hella von Sinnen und Dieter Nuhr), einer Rateshow, bei der geklärt wird, warum Pandas im Handstand pinkeln, feierte er seinen endgültigen Durchbruch, daneben wurde er nach einem Blinddarmdurchbruch im August 2004 in Köln notoperiert, was er aber nicht feierte.

Es ist ihm noch nicht gelungen, seine Saufshow "Der Klügere kippt nach" im Fernsehen zu lancieren, was wohl daran liegt, dass seine Genialität nun hinreichend bekannt ist, daher sagten alle potenzielle Gäste ab, sie fürchten dann nur durstig rumzuhocken, während er ihnen "Wer ist denn hier der Schlauere, hä?" lallend die Doppelkornpulle entreißt, sich einen eingießt und ganz alleine volllaufen lässt, Scheißspiel!

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