Homogamie

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Die Homogamie bezeichnet eine partnerschaftliche Beziehung unter Gleichen, wobei sich die Gleichheit unter den Lebensabschnittspartnern in diesem Falle auf den gesellschaftlichen Stand oder das Bildungsniveau und nicht auf das Geschlecht bezieht. Der Trend zur zwischenmenschlichen Beziehung „auf Augenhöhe“ löst zunehmend die bisher weit verbreitete hierarchische Beziehung ab, bei der z.B. ein Unternehmenschef seine langjährige Sekretärin heiratete und diese in der Ehe genauso herablassend behandelte, wie im Büro.

[Bearbeiten] Vorteile der Homogamie

Die Vorteile der Homogamie liegen auf der Hand. Wenn sich zwei Menschen gleichen Bildungsstandards miteinander einlassen, ist zumindest ein Minimum an Kommunikationspotential während des täglichen Ehekrachs gewährleistet. Wenn früher ein Akademiker zu seiner aus der bildungsfernen Unterschicht stammenden Frau, die vor der Heirat seine Putzfrau war, sagte: „Dein inadäquates, ja asoziales Sozialverhalten verletzt mein Ansehen innerhalb der Sozialgemeinschaft und kränkt mich in meiner Professorenehre“ und die von diesem intellektuellen Geschwafel hoffnungslos überforderte und mit dem Wortteil „sozial“ nichts anfangen könnende Frau staunend antwortete: „Wat soll dat bedeuten, Du Arsch? Komm isch mach misch nackisch, dann is allet widder joot“ war ein baldiges Ende der ungleichen Beziehung vorprogrammiert. In einer homogamen Beziehung gibt es diese babylonische Verwirrung der Wörter und Gedanken nicht, denn in einer solchen antwortet die auf gleicher intellektueller Augenhöhe befindliche Ehefrau ihrem beleidigten Professor: „Mein lieber Wilfried, Du leidest an einer ausgeprägten Ich-Störung und ich empfehle Dir, umgehend zum Psychologen zu gehen, um deine seelischen Probleme in den Griff zu kriegen. Wenn Du möchtest, können wir jetzt zum Behufe der Versöhnung Geschlechtsverkehr im Wintergarten praktizieren.“ Diese verständnisvolle Antwort wird dem Professor die Augen öffnen und ihm sein anachronistisches Standesdenken mittelfristig austreiben.

Ein Vorteil der innerfamiliären Homogamie, wie sie im April 2008 im österreichischen Amstetten zu beobachten war, ist das blinde Verständnis, welches z.B. innerhalb einer inzestiösen Vater-Tochter-Beziehung herrscht. Durch die genetische Verwandschaft der Sexualpartner kann die Tochter dem Vater jeden Wunsch problemlos von den Lippen ablesen und ihre Emanzipationsbestrebungen an die Bedürfnisse des potenten Übervaters anpassen. Willig wird sie ihren eigenen Vater zum Opa ihrer Kinder machen, ohne sich dabei übermäßig gegen dessen sexuelle Übergriffe zu wehren oder gar aus dem heimischen Verlies ausbrechen zu wollen. Homogame Beziehungen innerhalb der Familie dürfen somit als der neueste Trend menschlichen Fortpflanzungsverhaltens bewertet werden.

Die Vorteile der Homogamie unter katholischen Priestern und Kardinälen überwiegen die wenigen Nachteile. Die Priester bleiben unter sich, müssen sich nicht nur an minderjährigen Ministranten vergehen und auch nicht das Gebot des Zölibats brechen, das sich nur auf heterosexuelle Kontakte bezieht.

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Homogame Fortflanzung unter Oberschichtlern führt zur schleichenden Verblödung der oberen Zehntausend.

[Bearbeiten] Nachteile der Homogamie

Die Homogamie hat allerdings auch Nachteile. Da die drei existierenden gesellschaftlichen Schichten sich nur noch untereinander paaren, bleibt die für die gesunde Entwicklung einer Gesellschaft notwendige Genfluktuation aus und es kommt zu einer gefährlichen Reduktion des globalen Genpools. Besonders unter den oberen Zehntausend führt die Homogamie zunehmend zur inzestiös bedingten Volksverblödung, wie treffend am Beispiel von Paris Hilton beobachtet werden kann. Um die Volksgesundheit in Deutschland langfristig zu erhalten, hat die Bundesgesundbeterin Ulla Schmidt einen Gesetzesentwurf zur Eindämmung der grassierenden Homogamie angeregt. Dieser sieht vor, dass Männer mit einem Jahreseinkommen von über 250.000€ und einem IQ von 100+ ihre Fortpflanzung nur noch mit Frauen ausüben dürfen, die höchstens 30.000€ verdienen und keinen akademischen Abschluss haben.

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Die Evolution hat es möglich gemacht, dass sich auch Menschen über 60 noch untereinander fortpflanzen können. Dieser verabscheuenswürdigen Praxis will die deutsche Gesundheitsministerin jetzt Einhalt gebieten.

Analog dazu, soll es einem Hartz IV-Empfänger künftig verboten sein, geschützten Verkehr mit einem Mittelschichtler zu haben, die Armutsgrenze zur Mittelschicht wurde dabei von der Ministerin auf ein Jahreseinkommen von 20.000€ Jahresverdienst festgesetzt, alles andere wäre bei der derzeitigen Einkommenssituation der Bundesbürger unrealistisch und würde den demographischen Wandel noch weiter beschleunigen. Der Gesetzesentwurf sieht auch die gezielte Förderung des nicht homogamen Sextourismus vor, da dieser die interkulturelle Verständigung fördert und eine aktive Form der Entwicklungshilfe darstellt. Der Sextourismus sorgt in den bevorzugten Reiseländern deutscher, dickbäuchiger Sozialwracks für Wirtschaftswachstum und fördert die Durchmischung des globalen Genpools.
Die Fortpflanzung unter Rentnern soll künftig unter Androhung drakonischer Strafen wie etwa die Zwangsentmannung oder die staatlich angeordnete Zunähung spezieller Körperöffnungen gänzlich verboten werden, um der zunehmenden Geriatrisierung unserer Gesellschaft und der Weitergabe defekter Chromosomenstränge einen Riegel vorzuschieben.

[Bearbeiten] Siehe auch

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