Hommingberger Gepardenforelle

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Die Hommingberger Gepardenforelle (lat. Acinosalmus hommingbergis) ist ein vor rund zehn Millionen Jahren Jahren ausgestorbener Schmetterling, dessen bisher einziges bekanntes fossiles Exemplar im Jahr 1927 von Gerhard Hommingberger auf dem Mount Everest gefunden wurde. Bei der Hommingberger Gepardenforelle handelt es sich um die bisher einzige bekannte Art der Gattung Acinosalmus (Gepardenforellen). Man vermutet jedoch, dass es mindestens zweihundert Arten dieser Gattung gab.

[Bearbeiten] Namensgebung

Als Gerhard Hommingberger das Fossil einer chemischen Analyse unterzog, entdeckte er, dass der Schmetterling einst ein auffälliges, an Geparden erinnerndes Muster aufwies. Deshalb schlug er in einen Brief an seinen Kollegen Hans Legaste-Nicker den Namen "Gepardenfalter" vor. Legaste-Nicker konnte jedoch Hommingbergers Schrift nicht richtig lesen und machte daraus die Gepardenforelle. Als sich herausstellte, dass es sich um ein Exemplar einer völlig unbekannten Gattung handelte, beschloss man, den Namen Gepardenforelle für die Gattung zu verwenden, und die Art zu Ehren des Entdeckers Hommingberger Gepardenforelle zu nennen.

[Bearbeiten] Vorkommen

Die Hommingberger Gepardenforelle war vermutlich in ganz Asien verbreitet. Genauere Angaben lassen sich aufgrund der geringen Anzahl der Funde von genau einem Exemplar leider nicht machen.

[Bearbeiten] Aktueller Forschungsstand

Nachdem die Entdeckung der Hommingberger Gepardenforelle im renommierten Journal Unbedeutende Entdeckungen im Bereich der Biologie veröffentlicht wurde, gab es einige Kritiker, die die Echtheit des Fossils bezweifelten. Hauptargument war die Tatsache, dass kein zweites Fossil gefunden wurde, trotz der angeblich großen Verbreitung. Dieser Disput konnte bis heute nicht aufgeklärt werden, was vor allem daran liegt, dass das Thema schnell in Vergessenheit geriet: 1929 hatten die Leute andere Sorgen, als sich um ausgestorbene Schmetterlinge zu kümmern. Heute gibt es kaum noch Menschen, die überhaupt von der Existenz der Hommingberger Geparden gehört haben.

[Bearbeiten] Moderne Irrtümer

Trotz ihrer weitgehenden Unbekanntheit hat der Begriff "Hommingberger Gepardenforelle" im Jahr 2005 große Aufmerksamkeit erlangt, als die c't ihn für einen Suchmaschinen-Optimierungswettbewerb verwendete. Ein c't-Redakteur hatte den Namen irgendwo gehört, und aus Interesse danach im Internet gesucht. Aufgrund der weitgehenden Unbekanntheit dieser Art konnte der Begriff im Internet jedoch nicht gefunden werden (in der Tat fehlt die Hommingberger Gepardenforelle ja sogar in den meisten Fachbüchern). Da nun für einen c't-Redakteur etwas, das man nicht im Internet findet, auch nicht existiert, beschloss er, diesen Begriff für einen Suchmaschinen-Optimierungswettbewerb zu verwenden. Der ungewöhnliche Name "Gepardenforelle" führte dabei zum Fehlschluss, es müsse sich um eine Forelle handeln, oder gar um eine Kreuzung von Gepard und Forelle. Dass diese Schlussfolgerung selbstverständlich nicht stichhaltig ist, sieht man ja schon daran, dass die Meerkatze keine Katze, das Seepferdchen kein Pferdchen und das Silberfischchen kein Fischchen ist. Aus dem Vorsatz "Hommingberger" wurde auf einen Ort Hommingberg geschlossen, den es aber auch nicht gibt.[1] Leider führte die große Zahl der Seiten über die angebliche Forelle dazu, dass heute Seiten über die echte Hommingberger Gepardenforelle, also den Schmetterling, kaum gefunden werden können.

[Bearbeiten] Referenzen

  1. Auch der Nachname von Gerhard Hommingberger weist nicht, wie man vermuten könnte, auf die Herkunft aus einem Ort namens Hommingberg hin, sondern auf seine Vorfahren, die eine Imkerei auf einem Hügel betrieben, der von der Dorfbevölkerung aus diesem Grund "Honigberg" genannt wurde. Die Imkerfamilie war daher allgemein als "die Honigberger" bekannt, was sich dann im Laufe der Zeit zu "Hommingberger" verschliff.
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