Holzschnitt

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Ein beliebtes Thema für Holzschnitte waren die Hoffeste des Adels.

Ein Holzschnitt ist eine früher angewandte Art eine Druckvorlage herzustellen. Dabei wird irgendein beliebiges Stück Holz genommen und kräftig darin herumgestochert. Dann kommt Druckerschwärze rauf und der Holzschnitt wird auf ein Blatt Papier, oder auch mehrere gedrückt. Dann sieht man, ob die Arbeit gut war, oder nicht so gut. Denn beim Holzschnitt muss man darauf achten, daß die Vorlage spiegelverkehrt angefertigt wird. Nur dann kann man die bedruckte Seite auch ohne Spiegel lesen. Zu diesem Zweck werden nicht Buchstaben des Alphabets benutzt, sondern die des Analphabets, da diese bereits korrekt ausgerichtet sind.

Wichtig ist auch, daß man die richtigen Stellen ausschnitzt. Denn wenn man ein Gesicht in das Holz arbeitet, kommt im fertigen Druck meist nur ein schwarzer Fleck dabei raus. Sinnvoller ist es, das Gesicht nicht ins, sondern aus dem Holz heraus zu schneiden. Hier muss aber das Kosten-Leistungs-Verhältnis stimmen, da es zum einen eine Schweinearbeit ist, 3-D-Effekte aber beispielsweise nicht wirklich zur Geltung kommen.

Interessant am Holzschnitt ist, daß die Künstler weder Geld noch Anerkennung bekommen. Nachvollziehbar, ein durchschnittlicher Holzschnitt ist nicht die Decke des Petersdoms. Dafür werden die Künstler aber krank, da sie den giftigen Holzstaub einatmen müssen.

[Bearbeiten] Siehe auch

Spezialprojekte
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