Henkersmahlzeit

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Die letzte Mahlzeit eines Hingerichteten wird Henkersmahlzeit genannt. Sie wird vom Scharfrichter persönlich nach den Wünschen des Verurteilten zubereitet, wobei der Scharfrichter angehalten ist, jeden Wunsch zu berücksichtigen. Häufig stellt die Henkersmahlzeit den kulinarischen Höhepunkt im Leben des Todeskandidaten dar. Aufgrund der meist aufwändigen Zubereitung und den sehr teuren bis unbezahlbaren Zutaten sind nur noch wenige Länder imstande, Henkersmahlzeiten zubereiten zu lassen, dies erklärt auch, wieso die Todesstrafe in den meisten Ländern abgeschafft wurde. Einige Länder wie z.B. Amerika oder China haben die katastrophalen wirtschaftlichen Folgen der Henkersmahlzeit noch nicht ganz begriffen und verurteilen munter weiter Menschen zum Tode.

[Bearbeiten] Berühmte Henkersmahlzeiten

  • Zehn halb durchgebratene antarktische Kaiserpinguine an einer Kolibriblutsauce, 3 Kilo Trüffel, dazu ein grosses Fass Wein, gekühlt mit Eis vom Mt. Everest. (Jesus von Nazareth, die Hinrichtung musste um drei Tage verschoben werden, da Jesus von der Mahlzeit so schwer war, dass das Kreuz beim ersten Versuch durchbrach)
  • Der letzte Dodo, dazu eine Tube Senf und eine Wurst aus Mammutfleisch. (Ludwig XVI, König von Frankreich)
  • Drei mit Blattgold ueberzogene Blauwale, leicht fritiert, mit einer Fuellung aus caramelisierten Affenohren, an einer exquisiten Sauce aus dreissigjaehrigem Spinnenblut. (Unbekannter, Atlantis. Durch das aufwaendige Menue verschuldete sich Atlantis so sehr, dass es unterging. Laut Ueberlieferung aß der Delinquent die Mahlzeit nicht)
  • "Den dämlichen Paladin, der mich eingelocht hat" auf Rahmspinat an Fenchelsoufleé (Gnuth der Fette, Oger, verurteilt für die Ermordung eines polnischen Herzogs samt Familie.)
  • Einen Becher Eigenurin, dazu noch das frisch Erbrochene von Eva Braun, körperwarm, garniert mit einem Bund Schäferhundhaaren (Adolf Hitler, kurz vor der Hinrichtung durch Blondi)
  • Zigeunerschnitzel nach Art der Schönen Zigeunerin (Engelbert Dollfuß, das Supper fand auf Faversham Manor statt, ob jedoch das Schnitzel, die Zigeunerin, oder aber das Wasser effektiv tödlich waren ist nicht überliefert)
  • Jägerschnitzel nach Empfehlung der Schönzigeunerin (Albinisi, in Wien im Gasthaus „Zum freudvollen Meyer“, hierbei war es todsicher das Schnitzel, die Schönzigeunerin hat ihm darauf sogar eine Garantie mit Brief und Siegel gegeben, Albinisi ging es dabei nur um die Garantiesumme, als Albinisi am nächsten Tag wiederkam, war die Schönzigeunerin jedoch bankrott und musste obendrein noch den toten Corpus nach Albinisis detaillierten Anweisungen auf einem Dachboden in Diepholz hin- und herrichten)
  • Ein Gläschen Absinth. (Hercule Poirot, WÄHREND der Hinrichtung durch sich selbst)
  • 3 Millionen Euro in kleinen unmarkierten Scheinen (Adolf Spetzger, schizophrener Kidnapper)


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