Hella von Sinnen

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"Ich bin wieder voll im Saft" (Drohung ans deutsche Volk)


Hella von Sinnen (* 2. Februar 1959 in Gummersbach; eigentlich Hella Plemplemper) ist die teutonische Femme Fatale vom Dienst, das Michelinmännchen auf Ecstasy. Wassermann, Aszendent Skorpion. Volle Deckung!

[Bearbeiten] Hella kommt über Deutschland

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Deutschlands Miss Piggy macht in der Chillout Lounge einen auf coole Sau und legt das Eisbein hoch.

Die extrovertierte von Sinnen ging mit dem WDR-Moderator Jürgen Domian in eine Schule und konnte somit immer über ihre Probleme reden. Ganz offen und unverkrampft.
Hella mochte zum Beispiel keine Puppen ("Klimpernde Puppenaugen – davon bekomme ich AAAlbträume"). Bären und andere Stofftiere gerne, aber keine Puppen. Domian hörte aufmerksam zu und zeigte Verständnis, träumte insgeheim sogar davon, ihren Bären mal zu waschen (Abgründe!).

Bergisches Land, Domian, das ließ schon früh nichts Gutes ahnen. Nach Ablehnungen durch diverse Schauspielschulen ("Schleich dich von hinnen, von Sinnen") studierte sie kurz Germanistik und Theaterwissenschaften, wurde da aber trotz einiger Inspirationen auch nicht recht glücklich. Obwohl man sie sich eigentlich gut als Vorzeigestudentin vorstellen kann, strebsam, immer aufmerksam in der frühmorgendlichen Vorlesung, tüchtig bei den Hausaufgaben, sachlich im Kolloquium... Nee, nicht wirklich, oder? Eine Kommilitonin erinnerte sich Jahre später an das Aufsehen, dass von Sinnen erzeugt hatte als sie "zu einem Uni-Seminar über Karl May in Old-Shatterhand-Klamotten und mit Silberbüchse" kam, aber dank ihres damaligen Pegels ist von Sinnens Erinnerung an das Ereignis verschwommen.

Mit dem auch leicht überkandidelten Kugelblitz Dirk Bach lebte sie damals in einer Wollustgemeinschaft, WG. Es wäre natürlich schön gewesen, wenn alle Pflichten von den Bewohnern gemeinsam bewältigt worden wären, aber wenn eine Frau dabei ist, bleibt der ganze Haushaltskram ja meist an ihr hängen. Egal, Dirk hat das mit dem Putzen und Kochen ganz gut hingekriegt, dabei wimmerte er traurig den Schlager-Va-pensero "Das bisschen Haushalt.." von Johanna von Koczian.
Hella fläzte derweil feist Rillo paffend im Schaukelstuhl oder Sofa ("Die Position, in der ich mich konserviere, ist die liegende Position"), immer ein kühles Blondes in Griffweite, äugte ab und zu kritisch über den Rand ihrer Emmeline-Pankhurst-Biografie und wies die Fummeltrine an "Da hinten muss noch n bisschen." Bach war ihr Partner bei der Theatergruppe mit dem entlarvenden Namen "Die Stinkmäuse", dabei hat sie eine ausgewachsene Sauberkeitsneurose! Eines ihrer Stücke war das dadaistische Meisterwerk "Ein Feuerwerk der guten Laune", in dem Hella häkelte, eine Freundin aus ihrem Tagebuch vorlas und Bach immer wieder "Has, Has, Osterhas, du mit deinen bunten Eiern" krähte. Beim Publikum wollte sich die gute Laune nur bedingt einstellen und Bach sprang irgendwann ab. Zu der Zeit war Madame daher arbeitslose Schauspielerin, man sah sie nur als "Putzfrau Schmitz" in de Bütt, nebenbei verdingte sich für ein paar Piepen als Barschlampe.

Zur Frustaufarbeitung setzte sie auf Franken-Wellness, dem Schwulensportverein Bayreuth Ring der lieben Jungen wurde die Aufgabe zuteil, den Beckmessern den Wind aus den Segeln zu nehmen und die Walküre mal ordentlich in Form zu bringen, was mittels einer Mischung aus härtesten Leibesübungen (z.Bsp. Hufeisen verbiegen) und FDH/Müslifresserei zum erheblichen Teil auch gelang, auch wenn sie auf die Frage, wer die ganzen Haribos im Vereinshaus verputzt habe, trotzig "Nie sollst du mich befraaagen" aus dem Lohengrin anstimmte.

[Bearbeiten] Der Schock für Fernsehdeutschland

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Das Training hat sich ausgezahlt

Nach dieser Tortur war sie körperlich gestählt und mental gerüstet, um im Fernsehen Angst und Schrecken zu verbreiten. Was hätte sie auch sonst machen sollen, wo hätte sie arbeiten können, vielleicht als Werbetexterin, dumm rumtexten kann das Weib ja ohne Ende. Der arme Walter Bockmayer wurde gezwungen, sie fürs Fernsehen zu "entdecken", sie besann sich auf ihr Vorbild Calamity Jane, packte den hilflosen Wicht am Schlafittchen und hob ihn hoch: "Ssssoo, Sie entdecken mich jetzt."

Bekannt wurde sie 1988 durch Jacky Drekslers RTL-Fernseh"unterhaltungs"sendung Alles nichts oder?!, die sie zusammen mit Hugo Egon Balder, der sich auch für keinen Scheiß zu schade ist, moderierte. Sie konnte sich mit den abgedrehtesten Kostümen, die man im deutschen TV je zu Gesicht bekam, selbst verwirklichen. In der Sendung ging es um.., es ging um... ach, wen kümmert's. Überschäumende Lebensfreude.

Die erste schicksalshafte Begegnung des "schrecklichen Mädchens" mit Titten-Hugo war laut ihrer Erinnerung in etwa so abgelaufen "Ich kam rein und sagte: „Ich bin Hella von Sinnen und ich bin lesbisch.“ Worauf Hugo antwortete: „Ich stehe auch auf Frauen, kein Thema.“ "
An der Seite des völlig meschuggenen Bernhard Hoëcker ist sie mittlerweile zur allgemeinen Überraschung zum Superstar bei Balders Genial daneben (der Titel wurde von Freundin Cornelia kreiert) mutiert und kriegt den Sabbel nun gar nicht mehr zu. Plüsch und Plum schwadronieren absurdeste Erklärungen für die eingesandten Suchbegriffe, Balder nickt, sinniert pseudonachdenklich, pflichtet bei "Sehr interessant...", macht eine Pause und fügt tonlos hinzu "aber völlig falsch", was das menschliche Nebelhorn wiederum zu genervtem "Herr Baldeeeeer"-Geplärre animiert.

Bei Schmidt

Aber auch ihre größten Fans hätten ihr ihre blitzgescheiten, originellen Assoziationen wohl kaum zugetraut, sie ist vorläufig auf dem Höhepunkt ihres Ruhms angelangt, man traut sich schon gar nicht mehr, über ihre potthässlichen knallbunten Overalls (sie unterscheidet zwischen ihren 15 "normalen" und 40 "Showoveralls") zu lästern.

Außerhalb der Medien engagiert sie sich selbstlos in der LPGD für die Belange der Genossinnen und Genossen der ehemaligen Landwirtschaftlichen Produktionsbetriebe der DDR.

Mit ihrer eigenen Firma Komikzentrum gibt sie indessen wenig glaubwürdig vor, "Ideen für das Fernsehen" zu entwickeln. Mal die Glotze angemacht in letzter Zeit? Ist ja noch nicht so richtig viel dabei rübergekommen, gnädige Frau.

[Bearbeiten] Warum sie an Telepathie glaubt

"Ingo Wolter bestellt in der Pommesbude "Einmal Fritten bitte" und denkt sich: Könntest du eigentlich mit Majo bestellen. Und in dem Augenblick sagt die Frittenverkäuferin "Mit Majo?" Na, wenn das keine Telepathie ist!"

[Bearbeiten] Preise

  • Klopfer (1990)
  • Beste deutsche Komikerin (2006; Grund: Einzige deutsche Komikerin)

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Zitate über sie

"Wie "Karlsson vom Dach"...frech und verfressen, hat einen Propeller auf dem Rücken und immer Sahnebonbons in der Tasche."(Bettina Flitner)

Spezialprojekte
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