Heizpilz

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Junger Heizpilz in botanischem Garten

Der gemeine Heizpilz (Fungus propanus profanus) ist eine mutierte Form des Sibirischen Taschenwärmers, die sich in den letzten Jahren insbesondere im städtischen Raum rasant ausgebreitet hat.

[Bearbeiten] Anatomie

Ein Heizpilz besteht im unteren Teil aus einem Hohlkörper, der bei geschlechtsreifen Exemplaren vollständig mit Gas gefüllt ist. Im Mittelteil ist ein unterschiedlich langer Stiel vorzufinden, durch den das Gas nach oben geführt wird. Der obere Teil des Heizpilzes, der sogenannte Fruchtkörper, enthält eine blütenähnliche Schwellung, die bei Erregung erglüht und das körpereigene Gas in Hitze verwandelt. Hierdurch sollen Artgenossen angelockt werden, so vermutet jedenfalls die Wissenschaft. Tatsächlich lockt die Wärme jedoch insbesondere Menschen und andere Parasiten an.

[Bearbeiten] Fortpflanzung

Für die Fortpflanzung ist der Heizpilz auf einen Wirt angewiesen. Hierfür kommen insbesondere Gastwirte in Frage. Immer mehr Gastwirte werden von Heizpilzen befallen, in manchen Städten ist eine Durchseuchungsrate von über 75% festzustellen. Daher sehen sich die Heizpilze auch nach anderen Trägerorganismen um. Weihnachtsmärkte, Public-Viewing-Events und andere Menschenansammlungen im Freien bieten ihnen ideale Vermehrungsperspektiven.

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Wild gewachsene Heizpilze

[Bearbeiten] Vorkommen

Der typische Heizpilz liebt die Kälte. In kälteren Regionen tritt er gehäuft auf, und in der kalten Jahreszeit hat er Saison.

Die Wissenschaft hat außerdem einen bisher nicht erklärten Zusammenhang von Heizpilzen zum Nichtraucherschutz feststellen können. In den deutschen Bundesländern, in denen bereits ein Rauchverbot in Gaststätten in Kraft ist, treten Heizpilze deutlich häufiger auf als in den übrigen. Sie sind dann insbesondere vor den Türen von kleinen Kneipen und Einraumlokalen anzutreffen, die nicht über einen separaten Raucherraum verfügen. Vor den Türen sammeln sich die Raucher und treten in eine Art Symbiose mit den Heizpilzen ein. Man vermutet derzeit, dass die Zigarettenkippen einen idealen Bodendünger für den Heizpilz bilden.

[Bearbeiten] Ökologische Bewertung

Heizpilze gelten als Klimaschädlinge und werden daher von Umweltschützern bekämpft. Amerikanische Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass Heizpilze im Endeffekt klimaneutral sind: sie tragen zwar zunächst zu einer deutlichen Erderwärmung bei, aber wenn die Erde erst einmal erwärmt ist, dann ist sie voraussichtlich zu warm für Heizpilze und diese werden wieder verschwinden. Die Forscher haben daher Entwarnung gegeben. Gegen einen flächendeckenden Anbau von Heizpilzen ist aus wissenschaftlicher Sicht nichts einzuwenden.

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