Halluzination

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Die Halluzination ist eine nicht real existierende Sinneswahrnehmung, die unterschiedlichste Ursachen haben kann.

[Bearbeiten] Ursache

[Bearbeiten] Religion

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Eine häufige Form der religiösen Halluzination ist das Busenwunder.

Halluzinationen entstehen besonders häufig durch religiösen Wahn. Der Halluzinierende steigert sich derart in seine Gläubigkeit hinein, dass er meint, Ikonen seiner Religion leibhaftig vor sich zu sehen und auch zu hören. Dies betrifft besonders häufig gläubige Katholiken, die sich auf Wallfahrten zu heiligen Orten wie z.B. Lourdes begeben und dort Marienerscheinungen und Busenwunder erleben.
Exzessive Meditation kann ebenso Halluzinationen erzeugen und dem Meditierenden suggerieren, er würde sich im Nirwana, Himmel oder sonst einem begehrenwerten, heiligen Ort befinden. Spätestens beim Tritt auf die Straßen seiner Großstadt wird der auf diese Weise Erleuchtete aber wieder auf den Boden der harten Realität zurückgeholt und aus Unachtsamkeit beizeiten von einem Sattelschlepper überfahren.

[Bearbeiten] Drogen

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Eine sehr unangehme und beängstigende Halluzination ist der Flaschengeist.

Durch den Konsum halluzinogener Drogen wie LSD, Magic Mushrooms, Meta-Amphetamin oder meskalinhaltige Kakteen (Peyote) werden starke Halluzinationen ausgelöst, die beängstigende Ausmaße annehmen können. Der Konsument sieht Dinge wie verzerrte Teufels- und Monsterfratzen - was besonders beim Blick in den Spiegel nicht ohne Wirkung bleibt - Käfer, Gewürm und allerlei anderes Getier, sowie phantastische Farbenspiele oder es öffnen sich Abgründe vor ihm, in die er sich unmittelbar hineinstürzen möchte und gelegentlich auch tut, was zu Nasenbeinbrüchen und anderen Gesichtsverletzungen beim Aufschlag auf den harten Asphalt oder Untergrund führen kann.
Drogeninduzierte Halluzinationen sind keinesfalls vorwiegend visueller Natur. Oft wird auch von akustischen Halluzinationen berichtet, etwa erklingen im Ohr des Betrachters Partituren nach Façon des Herrn Wolfgang Amadeus Mozart, oder derjenige vernimmt die grunzenden Stimmen des Urwalds oder der Unterwelt.
Auch Bedeutungshalluzinationen sind sehr häufig. Der Konsument glaubt dann etwa, dass die Welt um ihn herum nicht existiert, dass er Tiere verstehen könne, oder dass er und alle anderen Menschen in Wirklichkeit ein und dieselbe Person seien.
Säufer, die sich im Endstadium ihrer Krankheit befinden erleben weitaus weniger faszinierende Halluzinationen, wenn ihnen nachts der Flaschengeist begegnet und sie zur nächsten offenen Tankstelle treibt.

[Bearbeiten] Schlafentzug und Hunger

Menschen, die freiwillig oder aufgrund von an ihnen begangenen Folterungen wochenlang nicht schlafen oder essen, erleben ähnlich starke Halluzinationen wie Drogenuser mit dem Nachteil, dass diese Praxis sehr viel ungesünder ist, als der Drogenkonsum. Besonders in der vorösterlichen Fastenzeit betreiben katholische Möche das Wahnfasten, dass sie an den Rand eines Zusammenbruchs und in den Genuss spiritueller Halluzinationen bringt.

[Bearbeiten] Künstlerischer Wahn

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Nach Wochen in der Dunkelheit der Bühne, kann es zu dramatischen Halluzinationen kommen.

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Wenn der Regisseur diese Halluzination erblickt, sollte er umgehend das Freie aufsuchen und eine längere Pause machen.

Regisseure, die wochenlang auf dunklen Bühnen herumlungern, um ihre neue Inszenierung einzustudieren, verfallen ab einem gewissen Punkt der Probenarbeit meistens in einen halluzinatorischen Wahn. Die Reflektionen der Bühnenscheinwerfer auf dem metallenen Gestänge der Oberbühne lassen seltsame Gebilde im Kopf des Regisseurs enstehen und suggerieren ihm, Außerirdische würden ihm bei seiner Inszenierung beistehen. Leider haben diese Halluzinationen auch zur Folge, dass der Theaterschaffende an der Selbstüberschätzung erkrankt und absolut betriebsblind bei seiner Arbeit wird.
Die einzige Methode, dieser Halluzinationen Herr zu werden ist die unmittelbare Unterbrechung der Probenarbeit und der Aufenthalt an der frischen Luft für mindestens 3 Tage sowie die Konsultation des Dramaturgen zur Behebung der Betriebsblindheit, vorausgesetzt, dieser leidet nicht auch schon an der gefährlichen Bühnenkrankheit.

[Bearbeiten] Sonderformen

[Bearbeiten] Akustische Halluzinationen

Menschen, die nicht existierende Stimmen in ihrem Kopf hören, leiden an akustischen Halluzinationen. Die Halluzinierenden werden 24/7 lang von diesen Stimmen beschimpft und langsam aber sicher in den Wahnsinn getrieben. So manches Werk der zeitgenössischen Musik klingt, als ob der Komponist zum Zeitpunkt des Komponiervorgangs unter akustischen Halluzinationen gelitten und diese zu Papier gebracht hätte.

[Bearbeiten] Olfaktorische und gustatorische Halluzinationen

Geruchs- und Geschmackshalluzinationen treten besonders bei Menschen mit zwanghaften Vergiftungsängsten auf. Der Erkrankte meint, das Jägerschnitzel im hiesigen Wirtshaus schmecke plötzlich nach Arsen und die Räucherstäbchen, die er sich im Esotherikshop an der Ecke gekauft hat, würden nach senfgashaltigem Hundekot riechen.

[Bearbeiten] Siehe auch

Spezialprojekte
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