Gelenkte Demokratie

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Gelenkte Demokratie ist nicht eine Erfindung von Wladimir Putin. Die Namensähnlichkeit des Erfinders ist aber verblüffend: Waldemar Pudding. Schon in jungen Jahren wollte er die Demokratie als Drahtzieher des originalen Pudding-Attentats verändern, welches 1967 dilettantisch von der Kommune 1 nachgeahmt wurde. Zu einem Festbankett 1966 mit Ludwig Erhard ließ er den Kellner gegen ein kleines Bestechungsgeld die große Puddingschüssel in Reichweite des Kanzlers servieren. Nicht rein zufällig handelte es sich bei dem Haselnusspudding nicht nur um Erhards Leibnachspeise, sondern auch sein Vizekanzler Mende fand ihn lecker. Nur verwechselte Erhard die große Schüssel mit seinem eigenen Puddingschüsselchen, und schwupp war alle Süßspeise im Bundesbauch des Wohlstandfürallekanzlers. Als dieser dann auch noch zufrieden rülpste, stand Mende, der bezüglich Pudding leer ausging, auf und verließ demonstrativ den Saal und am nächsten Morgen die Koalition. Waldemar Puddings Pudding-Attentat war geglückt, der Kanzler gestürzt.

Dann kam die 68er-Revolte. Alles was sich Intellekt einbildete stürzte sich in Theoriegebilde der Vergangenheit von Mao, Marx, Engels, Lenin, Stalin und Steiner. Nur Waldemar Pudding befleißigte sich, eine neue Theorie aufzustellen: Die der gelenkten Demokratie. Er blieb weitgehend unbeachtet, außer in der von der Geschichtsschreibung unbeachtet gebliebenen Kommune 3. Mit dabei ein junger Russe, der ein berühmter Sowjet-Spion in der DDR werden sollte: Wladimir Putin. Der KGB hatte das Talent als Spionage-Praktikant dort reingeschmuggelt, damit er sein Deutsch perfektioniere.

Nichtsdestotrotz blieb die Theorie zunächst eine deutsche Entwicklung. Die Zeit war noch nicht reif. Erst mit der Wiedervereinigung begann das Interesse. Waldemar Pudding warf inzwischen seine Kopfgrütze zusammen mit anderen, im Think Tank der Konrad Adenauer-Stiftung in Bonn. Schon bei ihrem ersten Besuch dort klopfte Angela Merkel bei Pudding an und wurde seine fleißigste Schülerin. Auch Putin traf sich wieder konspirativ mit Pudding, um auf dem neuesten Stand der Theorie seine eigenen Machtambitionen in Russland umzusetzen. Putin stand aber damals unter Alkoholeinfluss, da unter Jelzin im gesamten russischen Staatsapparat soviel gesoffen wurde wie nie zuvor, weshalb er nichts bedeutendes zur Theorie beitrug, außer dass er sie öffentlich beim Namen nannte, als er nach dem Tod Präsident Jelzins zum ersten mal wieder nüchtern war und prompt selber Präsident. Auch Merkels Machtappetit wuchs mit jedem Löffelchen Pudding-Theorie, den sie löffeln durfte bei Meister Pudding höchstselbst. Sie bekam spitz, dass auch Putin sich mit Puddings Theorie rüstete zur Machtergreifung. Merkel wurde eifersüchtig auf Putin, was der Pudding'schen Theorie von der gelenkten Demokratie in der Praxis die entscheidende Wende gab: "Die gelenkte Demokratie hat offiziell immer der böse Nachbarstaat in Europa, und wir zeigen mit dem Finger drauf, aber wir lenken hier die eigene Demokratie um so effizienter." So der einzige überlieferte Merkelsatz zum Thema.

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