Galileo Mystery

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„Informativ und anregend!“

~ Jemand, der gerade garantiert nicht Galileo Mystery sieht.

„Das ist ja voll langweilig! Wo bleibt der Fettsack mit seinen überdimensionalen Lebensmitteln!?“

~ Jemand, der den Unterschied zischen Galileo und Galileo Mystery noch nicht ganz verinnerlicht hat.

„Es waren die Illuminaten. Die Illuminaten - und Paul die Krake...!?“

~ Jemand, der zu oft Galileo Mystery gesehen hat

„Galileo Mystery?! Ohne meinen Anwalt sage ich gar nichts.“

~ Erich Mielke über seine aktuelle Beschäftigung


Galileo Mystery ist eine bizarre Kreuzung aus lausigem deutschen Mystery-Film und lausig recherchierter Dokumentation. Moderiert wird sie von Aiman Abdallah, der in der Seriositäts-Liste deutscher Moderatoren noch vor allen Tagesschausprechern rangiert.

[Bearbeiten] Inhalt

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Ein Schatten der Dummdreistigkeit verdunkelt die Sonne des Niveaus der deutschen Fernsehunterhaltung


Galileo Mystery beschäftigt sich mit Fragen, die die Welt bewegen. Kann man wiedergeboren werden? Gibt es Werwölfe wirklich? Sind die Illuminaten vielleicht nur eine Erfindung dieser Sendung, die man für alles Mysteriöse der Welt verantwortlich machen kann? Oder: Kann man auch von einem Illuminaten-Werwolf wiedergeboren werden, selbst wenn Illuminaten nur eine Erfindung dieser Sendung sind? Interessant ist, dass man sich in der Sendung viele Fragen stellt, aber in der Regel keine Antworten erhält, es sei denn, sie sind nicht nachprüfbar.

[Bearbeiten] Ablauf einer typischen Folge am Beispiel der fiktiven Episode: „War der Heilige Geist wirklich Jesus' Vater? Und: Wen interessiert das?“

Aiman Abdallah hockt mit seinen Kumpels in seinem spärlich beleuchteten Hauptquartier. Er wirkt etwas angespannt, wahrscheinlich ist er immer noch geschwächt, schließlich hat er erst vor einigen Minuten seinen Kopf todesmutig durch eine Wand gesteckt, während irgendjemand mysteriöse Musik im Hintergrund spielte. Heute geht es darum, ob Jesus wirklich der Sohn des Heiligen Geistes gewesen sein könnte. Während im Hintergrund Statisten eilenden Schrittes zielstrebig-orientierungslos durch die Gegend sausen, nimmt Aiman Kontakt mit einem bekloppten Wissenschaftler auf, der eine mystisch-unrealistische Theorie zu diesem Thema ausgearbeitet hat. Der Wissenschaftler wird seit Jahren von allen seinen Kollegen lauthals ausgelacht, wenn er nur einen Raum betritt, was gottseidank aber niemand weiß. Nachdem Aiman nun aber weiß, dass eine Vaterschaft des Heiligen Geistes nicht ausgeschlossen werden kann, reist er planlos nach Jerusalem. In der Zwischenzeit werden beklemmende Spielszenen eingeblendet, in denen der Heilige Geist Maria schwängert. Alles deutet auf eine Vergewaltigung hin. Im Heiligen Land angekommen, findet Aiman prompt die Überreste des Stalls, in dem Jesus zur Welt kam. Jetzt kontaktiert er seinen langjährigen Freund Indiana Jones, der immerhin Archäologe ist. Zusammen legen sie das Skelett des Esels frei, der sich wie in dem mythischen Buch der sogenannten "Christen" erwähnt, im Stall befunden haben soll, als Jesus zur Welt kam. Weil Aiman die Ideen ausgehen, wird noch einmal die Vergewaltigungsszene eingeblendet. Eine tiefe und mysteriöse Stimme erzählt währenddessen noch einmal, was man mittlerweile herausgefunden hat, auch wenn es sich dabei um nichts handelt. Aiman vollbringt noch ein Mal das Wunder seinen mysteriösen Kopf durch eine dunkle, mysteriöse Wand zu stecken, dann gibt es erst mal Werbung. Der Zuschauer, sollte er sich nicht bereits totgelacht haben/ sollte sich sein Gehirn noch nicht an der nächsten Laterne aufgehängt haben, holt sich nun ein Bier, um sich von diesem Adrenalin-Schock zu erholen. Dann geht es auch schon weiter. Aiman wühlt sich durch Gräber von Toten aus der Zeit Jesu und findet endlich das Grab von Maria (so steht es zumindest groß und in deutscher Sprache auf dem erstaunlich sauberen Grabdeckel, der außerdem in einer Ecke die Aufschrift „made in CHINA aufweist). Daraufhin nehmen Aiman und Indie die Leiche mit sich, weshalb sie vom Fluch der Maria verfolgt werden und gegen böse Grabwächterstatuen kämpfen müssen. Zur Verstärkung hat Aiman aber ein paar Ninjas mitgebracht. Die hat er schließlich eigenhändig irgendwo in Japan wieder ausgegraben, davor wusste niemand, dass es noch welche gibt. Nachdem die bösen Grabwächterfiguren geschlagen sind, wird die Leiche von Maria zum Pseudo-Wissenschaftlichen Institut Wennihrdasglaubt­seidihrdooflingen gebracht. In einer dunklen, mysteriösen Kammer wird Maria nun einer biochemisch-parawissenschaftlich-pokemonesischen Untersuchung unterzogen, die UNGLAUBLICHES ans Licht bringt. Maria starb im Alter von 97 Jahren nicht als Jungfrau. Das heißt, sie hätte auch schon vor der Geburt Jesu entjungfert werden können. Vielleicht auch nicht. So schließt Aiman zurück in seinem Hauptquartier "Es hätte so sein können". Der Zuschauer (der bis hier her überlebt hat) ist absolut baff.

[Bearbeiten] Episodenauswahl:

Big wheel-7085.jpg

Aus der Folge "Riesenräder - Freund oder Feind?"

  • Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?
  • Orks und andere Monster – Wie real ist World of Warcraft?
  • Er kriegt jeden Fleck weg – Mysterium Weißer Riese.
  • Seriöse Wissensmagazine: Fiktion oder Realität?
  • Lebt der King wirklich im Kühlregal?
  • ProSieben: Ende von Sitte und Anstand in der Republik?
  • Die hundert strenggeheimsten Orte der Welt: Wir bringen sie ins Abendprogramm!
  • Der Zweite Weltkrieg und seine Führer – Wie viel Hitler steckte in Churchill? Wie viel Stalin in de Gaulle?
  • Die Zwangsheirat von Marx und Mercedes – Welche Ziele kann man mit einem Smart schon erreichen?
  • Die Dunkle Seite der Macht - nie gesehene Szenen im geschlossenen Kühlschrank!
  • Wirtschaftsdemokratie oder Wolkenkuckucksheim? Welche Grenzen kennt unsere Freiheit?
  • Bielefeld - Mythos oder geheime Hauptstadt der Vril-Gesellschaft?
  • Wollen spanische Illuminaten wirklich Paul den Kraken wieder zum Leben erwecken?
  • Gibt es ein Leben hinter der Schminke? Die geheimen Ziele der Angela Merkel.
  • Wahl oder Schicksal? Wer kontrolliert unsere Politiker wirklich?
  • Mythos Stasi: Gibt es einen geheimen Geheimdienst?

[Bearbeiten] Der Moderator und seine Helfer

Moderiert wird die Sendung von Aiman Abdallah. Gerüchten zufolge soll Aiman von den Illuminaten ausgesetzt worden sein, die ihn einst adoptiert hatten. Seitdem hegt er einen schrecklichen Groll auf die Gruppierung. In Wahrheit ist Abdallah aber schizophren und bildet sich den Großteil dessen, was der Zuschauer sieht, nur ein (Sein Leben war unter anderem die Vorlage für die Filme „A mysterious Mind“ und „Der Exorzismus des Aiman Abdallah“). Unterstützt wird Aiman von seinen psychiatrischen Betreuern, Zwiebel Balta und Jochen Voit. Die hält er allerdings für eine Psychologin und einen Historiker. Um Aiman einen Gefallen zu tun, spielen sie diese Rollen - wenn auch nicht sehr gut. So fragt sich der Zuschauer schnell, weshalb eine solche Sendung Wissenschaftler braucht, wenn die angeschnittenen Themen so trivial behandelt werden, dass höchstens Menschenaffen sich hinterher gebildeter fühlen. Voit ist offiziell für die Sichtung historischer Dokumente und Überprüfung des Wahrheitsgehalts der Legenden zuständig. Daher hat er nicht viel zu tun, denn Galileo Mystery kümmert sich auf Anweisung seines geheimen Produzenten Stefan Raab nie um Themen, bei denen es zu informativen Beiträgen kommen könnte.

[Bearbeiten] Forschungsergebnisse

Dank Galileo Mystery wissen wir unter anderem, dass...

  • Das Team von Howard Carter durch einen Pilz im Grab von Tutenchamun getötet wurde, was der geschichts­interessierte Bildungsbürger aber auch schon vor der Sendung wusste.
  • Die Mondlandung zumindest gestellt sein könnte.
  • Jack the Ripper eventuell aus Deutschland kam. Es kommen aber auch zweihundertvierzig andere Nationalitäten in Frage.
  • Ein Ninja einem Elitesoldaten der Bundeswehr gewachsen ist.
  • Es tatsächlich einen König namens Artus gegeben hat. Zumindest wenn man es mit der Rechtschreibung und den Titeln nicht so genau nimmt...
  • Es nachts kälter als draußen ist

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • Der Galileo-Preis für das beste Galileo-Spin-off , verliehen von Aiman Abdallah
  • Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie: „Bester mysteriös dreinschauender Moderator“, verliehen an Aiman Abdallah
  • Preis der überflüssigen Sendungen, verliehen von ProSieben, um dem Publikum vorzugaukeln, die hauseigenen Produktionen hätten Qualität.

[Bearbeiten] Siehe besser


Dieser Artikel ist Artikel der Woche 53/2009
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Dieser Artikel istArtikel des Monats Januar 2010
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