Gaius Marius

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„Cause we are living in a material world, and I am a material boy!“

~ Gaius Marius über seine Lebensphilosophie


Gaius Kurt Fritz Marius war ein sozialistischer Held der Arbeiterklasse, Volksretter im Kampfe gegen faschistische Feinde sowie der einzige Mensch, der sich bis zum 70. Lebensjahr seinen schwarzen Haarschopf erhalten konnte.

[Bearbeiten] Jugend und Aufstieg

Julius Caesar

Dem lasziven Blick des jungen Gaius konnte kein Mitglied der Obersten Heeresleitung widerstehen

C. Marius wurde 156 v. Chr. als uneheliches Kind einer verarmten Landadelsfamilie auf deren Herrengut in der Toskana geboren. Schon in der Schule, in der er leider kein Griechisch lernte, galt er als eifrig und wissberierig. Nach einem Jurastudium, das er 137 v. Chr. ohne Griechischkenntnisse, dafür aber mit Unterstützung einflussreicher Verwandter, abschloss, ging er ins Militär und wurde nach Spanien berufen. Dort schaffte er prompt , will meinen, nachdem er sich wie damals üblich bei den schwulen Legaten hochgeschlafen hatte, den Aufstieg zum Militärtribun. Außerdem erhielt Marius die Krone aus Ahornsirup für besondere Tapferkeit bei der Belagerung von Numantia, während der er mit dem Oberbefehlshaber in dessen Zelt Schwulitäten betrieben hatte.

[Bearbeiten] Held der klassenfreien Gesellschaft

[Bearbeiten] Kampf I: Gegen faschistische Neger

Zu Marius' Zeit hatte dessen Heimat Rom an einem Zweifrontenkrieg zu kämpfen: Zum einen wurde das Reich im Norden von blonden, nordisch-unarischen Barbarenvölkern (die also wie Marius kein Griechisch sprachen) bedroht, im Süden in Afrika dagegen von einem numidischen Warlord namens Jugurtha. Letzteren besiegte Marius mit der großen Hilfe des jungen Lucius Cornelius Sulla als Oberbefehlshaber der römischen Armee, die er dadurch wesentlich vergrößern konnte, sie nun vor allem durch Besitz- und Obdachlose, Sklavensöhne und andere asoziale Krieger aufzustellen. Den wenigen Pennern, die diesen Krieg überlebten, versprach er ein unbegrenztes Land, das sie nun als Zivilisten ungehindert bebauen konnten: Afrika, vom zeitgenössischen Kabarettisten Harald Faber auch sarkastisch als „Kornkammer des Reichs“ bezeichnet.

Zurück in Rom, wurde C. Marius zunächst einmal mit 102,3 % aller Stimmen zum Consul für die nächsten 5 Jahre bestimmt. Die Wahlkampagne, die Übergabe von Bestechungsgeldern sowie die Verteilung der Veteranen in Afrika wurde Sulla anvertraut.

Nach einem goldenen Triumphzug, der gekrönt wurde von ausgelassenen Spielen und der Enthauptung der Gefangenen, hielt Marius eine leidenschaftliche Rede vor dem römischen Volk. Ihr Abschluss ist uns überliefert von L.C. Sulla, der das Manuskript noch einmal auf Griechisch abfasste:

Lasst uns feiern diesen Tag, an dem die Armen, die Besitzlosen, einen Sieg feiern über die Reichen und Mächtigen, über jene, die schon zu oft geprotzt haben, die ihre Macht missbraucht und Wahlen manipuliert haben!

Lasst uns feiern den Tag, an dem Gesetz über Willkür und Grausamkeit, an dem Menschlichkeit über Imperialismus siegen, an dem es endlich einmal gerecht zugeht!

[Bearbeiten] Kampf II: Gegen die Deutschen

Theoderich

Gaius Marius im Sozialistischen Volksmuseum in Rom

Barbarische Nordvölker hatten im ausgehenden 2. Jh. v. Chr. viel mit dem damals einsetzenden Klimawandel zu schaffen - schlechtere Ernten und härtere Winter waren die Folge. Sie zogen nach Süden, in fruchtbare und weitgehend unbewohnte Regionen zwischen Po und Etsch, wo sie friedlich siedeln konnten und wo sie ihre Kinder aufwachsen sehen konnten unter einer wärmenden Sonne, die ihren Weizen gedeihen ließ und die Reben saftig machte.

Diesen absolut ungerechtfertigten und feigen Raubanschlag ans römischen Herrenvolk konnte Consul Marius natürlich nicht hinnehmen; die wilden Horden überraschte er mit seinem Heer bei Vercelli, wohin er von Rom aus schnell über die Via Appia gelangen konnte. Schon damals war von einem legendären Blitzsieg die Rede. Die römischen Truppen schlugen die Eindringlinge und vertrieben sie wieder aus ihrem Herrschergebiet. Mehrere Zehntausend Gefangene wurden auf dem Sklavenmarkt von Delos verschachert, wovon Marius dank der Einflussnahme Sullas prächtig profitieren konnte.

[Bearbeiten] Letzter Kampf

Die nächsten Jahre, in denen er sich weitgehend aus der Politik zurückzog, verbrachte Gaius Marius damit, Griechisch zu lernen, was aber leider scheiterte, und von seinem luxuriös ausgestattetem und mit aufwendigen Wandmosaiken von Leonardus da Vinicius verzierten kleinen Haus auf dem Aventin auf das römische Volk, welches er befreit hatte vom Joch der Kapitalisten, herunterzusehen. Sulla sorgte sich derweil darum, dass Marius trotz seiner geringen Tätigkeit nicht den Einfluss auf das Tagesgeschäft der Politik verlor.

Niederlagensäule

Ein Monument zu Ehren von „Super Marius“ in Rom

Bald aber ward das Reich von neuen Feinden, diesmal von innen, angegriffen: Der skrupellose Lucius Cornelius Sulla, ein Kapitalist erster Stunde und nur gefördert von der machtgierigen Lobby der Stadt, setzte seine Ambitionen darauf, alle Errungenschaften der klassenfreien Gesellschaft zu vernichten und eine Diktatur zu errichten. Marius kam ihm zuvor, wurde zum siebten Mal zum Consul gewählt, verbannte Sulla die nichtexistente Person und rettete so sein Volk noch einmal aus höchster Gefahr. Er wurde kurz darauf beim Liebesspiel mit einem männlichen Prostituierten namens Julius C. versehntlich stranguliert aufgefunden; Sulla kehrte zurück, sorgte binnen drei Jahren für Vollbeschäftigung und beseitigte die Korruption, danach trat er zurück.

[Bearbeiten] Verlauf des befreiten Roms in der Diktatur des Proletariats

Marius' Neffe, Gaius Julius Käsar, Mitglied der angesehensten und ältesten Patrizierfamilie, setzte das Werk seines Onkels fort. Er wurde ein großer Kriegsherr und Politiker; dabei verwendete Käsar auch erfolgreiche Taktiken seines Onkels, wie zum Beispiel den Zangengriff oder das Hochschlaf-Prinzip.

Im Gegensatz zu Gaius Marius konnte Gaius Julius Käsar übrigens Griechisch.

[Bearbeiten] Siehe auch

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