Frikadelle

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Frikadellen sind gebratene Hackfleischklößchen und/oder das Ergebnis eines bei Gastronomen, Mördern und modernen Tibetern beliebten Müllentsorgungskonzepts.

[Bearbeiten] Synonyme

Für die Frikadelle gibt es diverse regional typische Bezeichnungen, so z. B. Boulette/Bulette (von frz. Kügelchen), Fleischpflanzerl oder -küchle, Gästebescheißerle, Bratklops.

[Bearbeiten] Herstellung

Zunächst wird die gewünschte Fleischsorte (z. B. Schwein, Rind, Lamm, Gerichtsvollzieher, Geflügel, Hund, Katze, Ratte) gewolft, gekuttert oder gehackt.

  • Das Wolfen geschieht, indem einem artgerecht eingesperrten Wolf das Fleisch zu fressen gegeben wird. Dann steckt der Metzger dem Wolf den Finger in den Hals, damit dieser das zerkleinerte Fleisch erbricht. Gewolftes Fleisch ist anfangs etwas gröber, kann aber durch mehrfaches Wolfen feiner gemacht und zusätzlich mit einem besonderen Eigengeschmack angereichert werden.
  • Beim Kuttern hingegen fährt der Metzger mit einem alten Boot (Kutter) solange über dem Fleisch hin und her, bis es die gewünschte Konsistenz hat. Bei Biometzgern erfolgt dieser Arbeitsgang grundsätzlich bei Vollmond.
  • Beim Hacken wird das Fleisch des Opfers mit einem Hackmesser, also manuell, zerkleinert. Diese Form ist aus der Mode gekommen, da sie mit einem enormen Kräfteaufwand verbunden ist und eine gewisse handwerkliche Fertigkeit voraussetzt.

Die Feinheit des Hackfleischs ist oft ein Hinweis auf das Ausgangsprodukt. Bei gröberem Fleisch hatte der Metzer entweder keinen Bock oder aber ausnahmsweise einmal hochwertiges Fleisch zur Verfügung. Sehr fein hergestelltes Hackfleisch besteht hingegen meistens aus etwas Minderwertigem, das es zu verstecken gilt, z. B. der unsäglich dummen und ewig nervenden Schlampe, die der Metzer früher einmal in einem Anfall von geistiger Umnachtung geheiratet hat.

Das so gewonnene Hack oder Brät wird sodann mit weiteren Zutaten vermengt. Das können je nach regionaler Tradition und individuellem Rezept vergammelte Fleisch- und Wurstreste, Teile des seit Tagen nicht mehr gesehenen Grundstücksnachbarn (ebenfalls gewolft oder gekuttert), eingeweichte Brötchen oder Semmelmehl, Eier, Quark, diverse Gewürze u. a. m. - d. h. im Grunde alles, was weg muss - sein. Besteht die Masse hauptsächlich aus Brötchen bzw. Semmelmehl, so spricht man von einer Bäckerfrikadelle.

Die entstandene Masse wird zu Bällchen geformt, die dann meistens plattgedrückt werden. Anschließend werden sie in Fett gebraten. In Imbissbuden und vielen Gaststätten hat sich der schöne Brauch erhalten, Frikadellen in möglichst altem, d. h. durchgereiftem Fett zuzubereiten. Dies sorgt für eine besondere Würze und vermindert den unangenehmen Fleischgeschmack (sofern solches enthalten sein sollte). Die durch diese Zubereitungsart bedingte Steigerung der Magensäureproduktion ist der Gesundheit des Essers sehr zuträglich.

Eine besondere und erst im 20. Jahrhundert aufgekommene Form sind die in sog. Discountmärkten angebotenen Fikadellen. Diese bestehen niemals aus den oben erwähnten Zutaten, sondern aus Abfallprodukten der Erdölwirtschaft, und durchlaufen demzufolge auch einen völlig anderen Herstellungsprozess. Das Einzige, was sie mit konventionell produzierten Frikadellen verbindet, ist der frische und kräftige Geschmack nach altem respektive uraltem Fett.

[Bearbeiten] Tibetische Frikadellen

Eine außergewöhnliche Form stellen die Frikadellen dar, die von modernen Tibetern hergestellt werden. Aufgrund der speziellen Bedingungen in Tibet (harte, oft gefrorene Böden, wenig Brennmaterial) wurden Verstorbene dort früher in der Regel nicht beerdigt, sondern einer sog. Himmelsbestattung zugeführt. Dabei wurden die Leichname an besonderen Plätzen zerteilt und Vögeln zum Fraß überlassen. Da die Chinesen seit der Einnahme Tibets so gut wie alle Vögel vom Himmel geholt und als "Ente süß-sauel" verzehrt hatten, blieben die Leichenteile in der jüngeren Vergangenheit oft wochenlang liegen, so dass sie unglaublich zu stinken anfingen, was selbst eingefleischten Liebhabern stinkender asiatischer Lebensmittel schwer auf die Nerven ging. Versuche, diese naturgereiften Stücke dämlichen Touristen aus dem Westen als Spezialität anzudrehen, misslangen leider.

2011 jedoch kamen junge, moderne Tibeter mit nigerianisch-polnisch-syrisch-israelisch-antarktisch-taiwanesisch-amerikanischer Abstammung und ständigem Wohnitz in Berlin auf die Idee, die Bestattung tibetischer Verstorbener in ein neues, ökologisch sinnvolles Gesamtkonzept frei von überholten Zwängen zu integrieren. Sie lösten das Fleisch der Heimgegangenen von den Knochen, wolften, kutterten und hackten es nacheinander, fügten eine undefinierbare - also internationale - Würzung hinzu und bereiteten es ähnlich den deutschen Frikadellen zu. Die streng riechenden und ebenso schmeckenden Fleischbällchen nannten sie 'hippen Ethnofood' und lieferten sie unter Namen wie z. B. "Himmlische Tante Luise" oder "Acht Kostbarkeiten von Opa Heinrich" an europäische und nordamerikanische In-Restaurants. Der bekannte Gourmet Armin Meiwes, der sich wegen eines bedauerlichen Missverständnisses zur Zeit in deutscher Haft befindet, meinte dazu: "Opa Heinrich hat Biss und eine anregend-duftige Note. So gut hätte selbst ich das nicht hinbekommen!"

[Bearbeiten] Gefahren

Man hat festgestellt, dass eine Frikadelle sehr tödlich sein kann. Isst man zu viele Frikadellen, senden sie im Magen eine Resonanzwelle aus und kontaktieren somit die anderen Frikadellen, die man noch nicht gegessen hast. Die werden dann rot und verwenden ihre seltene Frequenz zum Zünden der nuklearen Frikadellen-Bombe im Magen. Wie schon gesagt, ist das Rotwerden ein klares Indiz dafür. Nun findet im Magen eine thermofrikadellische Explosion statt, die eine Verminderung des Gehirnvolumens herbeiführt. Das Gehirn sendet dann, verkleinert auf erbsenähnliches Niveau, auf einer bestimmten Frequenz Hormone aus, die Florian Silbereisen und seinen Musikantenstadl anziehen und es dann auf subatomaren Level zerstören. Damit löst das Gehirn einen Mega-Furtz, und man wird von den enormen auftretenen Kräften implodieren, das heisst, man verwandelt sich in eine Frikadellen-Nova und kollabiert zu einem schwarzen Frikadellen-Loch und zieht nun weitere Frikadellen an, die den Vorgang erneut ins Rollen bringen.

Momentan laufen Untersuchungen zur Verbindung einer Frikadelle mit einer Gurke. Falls erfolgreich, wollen die Wissenschaftler die Erfindung Frurka oder Gurkadelle nennen.

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