Fe-Men

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Die Gründerin von Fe-Men: Daniela Kublibokotschenko (2008)

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Das Logo[1] von Fe-Men ist dem kyrillischen Buchstaben ф nachempfunden (aus факк; kyrillische Lautschrift für F***)

Die Frauenbewegung Fe-Men wurde 2008 von der ukrainischen Exhibitionistin Daniela Kublibokotschenko gegründet. Aufgrund des großen Erfolges wurde die Fe-Men-Initiative inzwischen aus Osteuropa in alle Welt exportiert.

Ursprünglich sollte der Verein Hy-Men ("Hallöchen Männer") heißen, frau entschied sich jedoch für die Wortschöpfung aus Fe (kurze lateinische Frauen) und Men (englische Männer), die die Botschaft „Frauen für Männer“ international verständlich in einem Begriff vereint. Frauen können sich den Namen deshalb so außergewöhnlich gut merken, weil er ähnlich wie ein beliebtes ukrainisches Hormonpräparat klingt.

[Bearbeiten] Geschichte

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Die Reaktionen der Anwesenden beim ersten Auftritt der Fe-Men-Aktivistinnen waren eher verhalten.

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Der erste öffentliche Auftritt der Fe-Men-Aktivistinnen

Fe-Men prostituierten sich protestierten erstmals 2008 auf dem Marktplatz von Poczblinitschagnograd für öffentlichen Geschlechtsverkehr, was von der dortigen Presse allerdings kaum bemerkt wurde, da die Provokation nur darin bestand, dass die Damen in ungebügelten Schuluniformen erschienen. Ein kurz darauf folgender Auftritt in der Innenstadt von Kiew aber weckte endlich das allgemeine Interesse, weil ein Teil besagter Uniformen diesmal fehlte. Es kam zu heftigen Ausschreitungen, die bis heute anhalten.

Da der bei dieser Veranstaltung versehentlich mitfotografierte Politiker aber die damalige Wahl gewann, wollte ab sofort jeder Funktionär, der auf sich hielt, mit mindestens einer der Damen abgelichtet werden. Fe-Men erhielt im Gegenzug großzügige Spenden und konnte daraufhin expandieren. So schlossen sich bald Frauen aus ganz Europa dem Verein an. Auch in Deutschland waren inzwischen mehr und mehr Frauen unzufrieden mit den wenigen Nacktfotos in Zeitungen. Darüberhinaus mussten sie feststellen, dass die Osteuropäerinnen immer mehr Einfluss auf den horizontalen Arbeitsmarkt gewannen, und ihre eigene Kampftruppe, der Bund Deutscher Mädel (BDSM), hatte arge Imageprobleme. Außerdem war zu allem Unglück noch Leni Riefenstahl gestorben, die die weibliche Anatomie immer so gekonnt martialisch in Szene gesetzt hatte.

Um den Olgas nicht kampflos das Feld zu überlassen, mischen die germanischen Walküren kräftig bei Fe-Men mit und bieten sich reihenweise als Aktivistinnen an. Ziel ist es, die deutsche Frau wieder als Marke zu etablieren, indem Oben-ohne-Bildchen in Bauernkalendern und hiesigen Presseprodukten nur noch von nachgewiesen deutschen und zertifizierten Modellen auf die Titelblätter gedruckt werden. Außerdem sollen die Auftritte möglichst gewalttätige Reaktionen provozieren, um auch spezialisierte Zielgruppen zu erreich damit endlich in der Tagesschau zur besten Sendezeit darüber berichtet wird und bisher unscheinbare Mädchen von nebenan einen Artikel in der Wikipedia bekommen. Dadurch soll der deutsche Mann die Vorzüge regionaler Produkte wieder schätzen lernen und auf den Kauf von Importware wie amerikanischen Plastikpuppen oder deren billige asiatische Kopien verzichten.

Vorgeblich politisch motiviert sollen die Aktionen aber in erster Linie Alice Schwarzer ärgern. Denn in Wirklichkeit sind es mal wieder Hintermänner, die die Fe-Men-Bewegung steuern. Sie haben mit Alice eine Wette laufen, dass Frauen auch ohne Bezahlung alles tun, um in den Playboy zu kommen, und sich dafür auf Ansage hin immer und überall frei- und zum Affen machen.

[Bearbeiten] Rekrutierung von Aktivistinnen

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Am wichtigsten, um mitmachen zu können, ist das

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Diese Aktivistin muss von Aktionen absehen, da sie ohne BH nicht mehr vorwärts kommt (und erst recht nicht vor bzw. auf einen Altar)

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…okay, nicht nur das

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Bei Naturvölkern wie den Schweden kommt Fe-Men nicht so gut an

Ein Problem ist die zum Teil nicht einmal mehr taglichttaugliche Oberkörper-Ausstattung der meist schon angejahrten Vereinsmitgliederinnen.[2] Was im weichzeichnenden, schummrigen Rotlicht beim angeschickerten Kunden gerade noch so durchgeht, kann keinem kalten, unbarmherzigen Blick Blitzlichtgewitter mehr ausgesetzt werden. Bei ungünstiger Witterung besteht für Seniorinnen zudem die Gefahr, sich dabei eine ernsthafte Lungenentzündung wegzuholen. Außerdem muss die Brust beschreibbar sein, und zwar so, dass die Botschaft anschließend noch gelesen werden kann.

Daher werben Fe-Men-Scouts mögliche Protagonistinnen auf den Schulhöfen des Landes an, wo sie sich eh nur langweilen. Fündig werden die Personalvermittler auch in Universitätsbibliotheken, in denen sich vor allem weibliche Erstsemester des Fachbereichs Philosophie herumdrücken. Dieses Fach wird gerne von einer besonders orientierungslosen Spezies gewählt, die darin die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu finden sucht und damit eine Lebensaufgabe, Beachtung und Zugehörigkeit, was sie im eigenen belanglosen Leben verständlicherweise bisher nicht finden konnte, da sie ernsthaften Broterwerb durch ehrliche Arbeit als Lösung ihres Problems nicht in Betracht zieht.[3] Daher sind Philosophiestudentinnen besonders anfällig für wirre Theorien (und weil sie darüberhinaus häufig vom Aufmerksamkeits-Defizit betroffen sind, sich aber zu fein für eine Castingshow-Teilnahme sind).

Fe-Men schickt die angehenden Animateuri Provokateurinnen ins Ausbildungszentrum nach Paris, wo sie prima shoppen gehen kön die für Striptea die jeweiligen Aktionen wichtigen Kenntnisse in Floristik und anderem erwerben: Für die (an sich nebensächliche) Parole auf der Brust die Zuordnung zur jeweiligen Landessprache und das Abschreiben der vorgefertigten Texte, die Auswahl schweißfester Farben und Übungen im Bühnen- und Altarerklimmen. Zur Vorbereitung von Einsätzen im hohen Norden und bei olympischen Winterspielen gibt es ein spezielles Abhärtungsprogramm. Das große Ziel von Fe-Men ist es nämlich, nach den Aufwärm-Provokationen 2014 in Sotschi im darauffolgenden Winter das prostitutionsfeindliche Schweden zu erobern.[4]

Den potentiellen, aber möglicherweise noch gehemmten Aktivistinnen wird weisgemacht, die Zurschaustellung ihrer Brüste dienten einer großen Sache, welche die Welt verbessern wird.[5] Wenn das und die Reise nach Paris allein nicht ziehen, dann der Hinweis, dass sie bei Teilnahme an Fe-Men-Provokationen die Aufmerksamkeit berühmter Fotografen, Modelscouts und Filmmagnaten oder Fußballer auf sich ziehen können. Was natürlich verschwiegen wird: Tatsächlich geht die Chance, entdeckt zu werden, gegen Null, denn für die „spontane“ Entblößung werden Orte ausgewählt, wo sich die Männer von Welt eher nicht aufhalten: in Kirchen, auf Hannover-Messen und bei Markus Lanz gibt es alles mögliche, aber keinen Glamour.
Einzig der Fe-Men-Besuch in Italien bei Silvio B. hätte einem der Mädel zur erhofften Karriere verhelfen können. Silvio B. war zwar außer sich vor Freude über die Zusammenkunft, aber sein Bett Herz war inzwischen schon an eine andere Minderjährige vergeben.

[Bearbeiten] Forderungen

Die Prostitution soll endlich aus dem Schmuddelmilieu und ins Licht der Öffentlichkeit geholt werden. In ihrer ersten Verlautbarung proklamierte Fe-Men “die Freiheit für jeden, überall zu jeder Zeit Sex ausüben zu dürfen“. Die althergebrachten Moralvorstellungen und Verbote seien eine Diskriminierung im Vergleich zur Tierwelt, schließlich hätte niemand etwas gegen eine Paarung von Stubenfliegen in der Kirche; warum sei der Mensch davon ausgeschlossen?

Außerdem sollen die sonst überall geltenden Qualitätsanforderungen endlich auch in diesem Gewerbe Einzug finden. Sexuelle Handlungen werden wie alle anderen Dienstleistungen in Zukunft nach entsprechenden ISO-Normen vorgenommen und an zentraler Stelle nach Ziffern abgerechnet, anfallende Reinigungsmaßnahmen nach ständig aktualisierten, klinischen Hygieneplänen. Fe-Men entwickelt mit ausgewählten Experten eine Katalog mit Qualitätskriterien, die von unabhängigen Gutachtern regelmäßig auf ihre Einhaltung hin überprüft werden. Kurz, es wird alles getan, um dem Gewerbe das Heimlichtuerische und die Anrüchigkeit auszutreiben und zu einer sauberen, anständigen Arbeit zu machen. Es wird bald gefühlsecht gefühlt keinen Unterschied mehr machen, ob man bei einer Behörde vorstellig wird, eine Zahnbehandlung durchführen lässt oder ein Bordell besucht.[6]

[Bearbeiten] Aktuelle Entwicklungen

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A-Men

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Die beliebten Fe-Men-Schürzen ermöglichen auch Männern und schamhaften Aktivistinnen die stressfreie Teilnahme an Provokationen.

Nur in Staaten, die sich traditionell Frauen nur zu Haushalts- und Zuchtzwecken halten, kommt es bei Fe-Men-Aktionen noch zur erhofften Empörung, allerdings zieht diese in der Regel eine empfindliche Strafe in einer landestypischen Haftanstalt nach sich. Hierzulande kam es dagegen im vergangenen Jahr zu dermaßen gehäuften Provokationen, dass es mittlerweile nur noch müdes Gähnen hervorruft, wenn sich schon wieder eine der Oben-ohne-Aktivistinnen auf irgendetwas schwingt oder an irgendwen heranschmeißt. Deshalb wird Fe-Men bei zukünftigen Aktionen noch einen Schritt weitergehen und auch noch die Höschen fallen lassen. Ein Hintern bietet obendrein mehr Schreibfläche.

Daneben formierte sich inzwischen A-Men, eine Abspaltung von männliche Aktivisten, die ihre Hosen verkehrt herum tragen, um sich bei passender Gelegenheit zu Prostat Protestzwecken ebenso hinten entblößen zu können. A-Men setzen sich unter anderem für die Kampagne der urologischen Fachärzte zur Prostata-Untersuchung ein; gegen eine kleine Aufwandsentschädigung als Spende für die Dachorganisation. Da das Spendenaufkommen bei weitem noch nicht ausreicht, entwickelt Fe-Men in Zusammenarbeit mit Gender-Studies-Experten diverse Merchandising-Artikel (siehe Beispiel Abbildung rechts).

[Bearbeiten] Literatur

  • Uschi Oberweiter: High Tites – Endlich hirnlos durch das FEnoMENale Leben ohne Büstenhalter. Total Topless-Verlag, München 2006

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Das einprägsame Logo wurde von der russischen Grafikdesignerin Lotta-Viktualia Krawallolowtschkowa entworfen, als Diplomarbeit nach jahrzehntelangem Studium bei W. Beltracchi.
  2. Zwar soll der herzige Blumenkranz im Haar die Blicke auch nach weiter oben lenken, es hat sich aber herausgestellt, dass der Kopf einer Frau für den durchschnittlichen Zuschauer weniger interessant ist als ihre tieferliegende Körperregionen.
  3. Früher wären solche Mädchen nach der Pflichtzeit von der Schule genommen und nach ein, zwei Jahren Hauswirtschaftslehre noch vor dem zwanzigsten Lebensjahr verheiratet worden. Da stellte sich die Frage nach dem Sinn spätestens beim ersten Kind nicht mehr. Heute verfolgen die meisten eingebildeten Frauen das gleiche Ziel, nur peilen sie es frühestens mit Anfang Dreißig an. Die Zeit bis dahin vertreiben sie sich als Grundschullehrerin, Sozialpädagogin, Küchenpsychologin, Literatur- oder eben als Philosophiestudentin.
  4. Einen Sympathisanten in den höchsten Kreisen hat Fe-Men dort schon, den nicht gerade als Kostverächter bekannten Carl-Gustav B.
  5. Das hat schon bei der PETA-Kampagne funktioniert.
  6. Dazu die Stellungsbe Bundesgleichstellungsbeauftragte: Aus Gründen der Gendergerechtigkeit sind Bordelle, die Herbertstraße u.ä.m. in Zukunft auch für solche Frauen zugänglich, die nicht als Leistungserbringerinnen dort tätig sind.
Dieser Artikel ist Artikel der Woche 4/2014
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