Fanfiction

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Expelliarmus, rief Harry - doch es war zu spät. Freddy Krüger hatte bereits eine Atombombe gezündet und Neo-Tokio zerstört!
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Jeder darf seine eigenen Helden machen! Das ist es was Fanfiction von herkömmlichen Geschichten Unterscheidet. Das; sowie 700 Rechtschreibfehler.

Fanfiction auch Fanfic, FF, Fangeschichten oder Copyrightverletzung genannt, sind Erzählungen von sozialverhinderten Fernseh- und Comicbuchgeschädigten, welche in einem Paralleluniversum leben und durch diese Ergüsse mit der unsrigen Welt kommunizieren. Basierend auf den berühmten Werken von J.K. Rowling, J.R.R. Tolkien, Adolf Hitler oder Gene Roddenberry und deren Wahn Weltvorstellungen, dichten die in dunkle Zimmer gepferchte und in der Schule gemiedenen Gespensterwesen fiktive Ereignisse hinzu.

[Bearbeiten] Definition

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Chewbacca ist "Der rote Blitz" - eine Fanfiction von FurryLoverGirl13

Eine Fanfiction spielt sich immer in einem bereits existierenden[1] Fantasy- oder SciFi-Universum ab. Es ist dabei völlig egal, ob die Vorlage ein Fantasyroman, ein Comic, eine Serie oder ein Film ist, solange die darin vorkommenden Charaktere und Schauplätze nur so surreal wie möglich sind.

Meist bedienen sich die Fanfic-Autoren dabei an aktuellen Verfilmungen literarischer Werke des 20. Jahrhunderts, wie dem Herrn der Ringe oder Harry Potter. Die Lieblingscharaktere des Autoren, meist irrelevante Nebenfiguren, die lediglich als Lückenfüller dienen und zur Haupthandlung wenig bis gar nichts beitragen, werden von den Fanfic-Autoren zu Hauptdarstellern befördert.

So darf Neville Longbottom, ein introvertierter Chorknabe mit schwerwiegenden Kieferproblemen aus den Harry Potter Büchern, dank begnadeter Fanautoren seine eigenen Abenteuer bestehen. Wilde Besenritte zum nächsten Supermarkt bis hin zum tödlichen Duell mit einer Mumie werden dabei thematisiert. Begebenheiten bei denen selbst der Protagonist der Hauptbücher blass und fade erscheint. Kunststück.

Stilistisch bewegen sich die Autoren in einem breiten Spektrum. Von den Metaphern und der Mystik eines Kafkas über die Komplexität eines Tolstoi kombiniert mit dem spielerischen Einschlag des Yps-Magazins und der rhetorischen Finesse von Bussi Bär, bereiten die ehrenamtlichen FF-Autoren den Lesern eine Vielfalt an Gefühlen und Emotionen.

[Bearbeiten] Die Autoren

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Endlich können die Helden ihre wahren Botschaften an den Mann bringen

Diese Mischwesen aus Mensch und virtueller Pseudoidentität existieren im Cyberspace vor sich hin. Bewaffnet mit der NOTEPAD.EXE und MSPAINT tauchen sie mit gefährlichen Halbwissen in die längst verstorbenen Hirnwindungen vergangener Autoren. Unfähig in der realen Welt mit anderen in Kontakt zu treten, lassen sie ihre die gestohlenen Charaktere anderer Genies für sich sprechen.

Spock, ein Außerirdischer vom Planeten Vulkan, beheimatet im Universum Gene Roddenberrys, der ursprünglich die kulturellen Unterschiede zwischen ethnischen Gruppen in den Romanen thematisierte und der Öffentlichkeit zugänglich machte, kann nun endlich als Sprachrohr der von Cybermobbing und Fresssucht geplagten Soziopathen dienen. Sätze wie „Hey, Mobbing im Internet ist uncool! Und nur weil jemand dick ist, heißt das nicht, dass er stinkt! OK?!“ oder „Matze halts Maul!“, die Spock seit den 1960er Jahren auf der Seele brannten, konnten endlich hinaus in die Welt.

Die Autoren sind auch stets bedacht, sich fortzubilden. So lesen sie die Geschichten anderer FF'ler um Vokabular, Handlungsstränge und Figuren zu erstehlen sich inspirieren zu lassen.

[Bearbeiten] Die Geschichten

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Harry Potter und der letzte Wehrpflichtige

Was in den meisten Büchern und besonders in deren prüden Verfilmungen zu kurz kommt, ist die Liebe. Gemeint ist die physische Liebe, vulgo Sex. Um dieses Defizit auszugleichen, schildern die zumeist weiblichen Exemplare der FF'ler den zuletzt gesehenen VOX-Softporno in schriftlicher Form und tauschen dann einfach die Namen aus. Wie schön es doch zu lesen ist, dass Professor Snape, der entgegen J.K. Rowlings Erzählung doch noch am Leben ist und im Untergrund Verbrecher bekämpft, nach einem langen Tag auf der Weltraumstation ISS, noch die Zeit findet Hermine Granger, in einer Geschichte voll verbotener Liebe, Missverständnisse und Tippfehler, zu befriedigen.[2]

Besonders beliebt sind auch Geschichten, die mehrere diverse Fantasy- oder SciFi-Universen zusammen führen. Epische Kämpfe zwischen Captain James T. Kirk, Darth Vader und Frodo sind die Folge. Doch auch Animes erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. "Konichi wa!" und "Kame Hame Ha!" sind längst gängige Begriffe wenn sich "Evil Spiderman" und "Dark Krabat" zum finalen Duell um die Weltherrschaft treffen - nur um im letzten Moment von Super Sayajin Pikachu Level 4 gestoppt zu werden.

[Bearbeiten] Organisation

FF-Autoren organisieren sich in Online-Communitys. In diesen schreibt die Rotte ihre Erzählungen zusammen und hofft darauf, dass sich ein Wesen auf eben jene Novelle verirrt und liest. Anschließend wird um ein virtuelles Bauchpinseln in Form einer Bewertung gebeten. Natürlich sind nur die Noten 8 bis 10 gewünscht, da alles andere unrealistisch wäre und nur aus Gründen von Cybermobbing gewählt werden würde.

Erdreistet sich einer der Leser doch mal, nur 6 Punkte zu vergeben, so werden dessen "selbsterdachte" Liebesgeschichten von Wookies und Evoks in den Kritiken zerrissen und solange schlechte Punkte vergeben, bis dessen Geschichten schlimmer bewertet sind als der eigene stilisierte und zu Schrift gebrachte Hirnpups.

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Frank, Matthias, Mandy, Sandy und Jayjay auf der Frankfurter Buchmesse

Buchmessen, wie z.B. in Frankfurt, sind der einzige Grund für die sonst so schreckhaften Organismen sich ans Tageslicht zu trauen. Um von niemandem erkannt zu werden, zwängen sich die Schreiberlinge in Spandex und eifern den Superhelden und Elfenwesen aus ihren Hirnwindungen nach. Diese Aktionen werden monatelang in den Foren der Communitys besprochen und geplant bis man eine etwa 10.000 Mann starke Gruppe zusammen hat. Davon treffen sich dann ungefähr 10 Leute am Egelsbacher Bahnhof um mit zwei Wochenendtickets zur Frankfurter Messe zu gondeln. Dort angekommen stellen 50% der Gruppe fest, dass sie in ihrem hautengen Leibchen kein Geld haben und kehren um, nur um kurze Zeit später von einer Gruppe betrunkener Eintracht-Fans im Zugklo eingesperrt zu werden.

Die verbliebenen 5 machen nun, als Gruppe klar erkennbar, die Messe unsicher. Wehe es treiben sich Leute wie Stan Lee, Leonard Nimoy oder gar Batman selbst herum. Die garstigen Fanfic-Autoren biedern sofort ihre nackte (und meist unrasierte) Brust zur Signatur an. Das kostenlose Bakschisch, welches überall in Form von Bonbons und Kondomen ausliegt, wird in riesigen Plastiktüten gesammelt und sämtliche ausgestellte Werke mit fettigen Pizzafingern durchgeblättert und unschädlich gemacht. Das alles mit dem Hintergedanken, eines Tages selbst eine Buchmesse in Lipperts oder Zelle-Mehlis zu eröffnen und die eigenen Werke an den Mann zu bringen.

[Bearbeiten] Illustrationen

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Perspektivisch gesehen eine Herausforderung. Etwa das selbe Niveau wie die Schröder-Treppe oder das Penrose-Dreieck. Dennoch darf angezweifelt werden, ob der Effekt vom Zeichner überhaupt gewünscht war.

Sowie Laurel und Hardy, Nord- und Südkorea oder Uncyclopedia und Gummiunterwäsche, so gehören auch Schrift und Illustration zusammen. Ursprünglich wurden Bilder genutzt um den Lesern Anregungen zu geben, weitere Blickwinkel auf Situationen zu gewähren und Perspektiven in der erschaffenen Welt des Autors freizulegen.

Bei Fanfiction verhält es sich leicht anders. Hier dienen Bilder dazu dem sowieso schon fantasielosen Autoren eine Stütze zu sein und seine leeren Seiten zu füllen. Da eine Geschichte mit etwa 150 Wörtern in einem Buch recht verloren wirkt und selbst für einen Klappentext noch zu kurz wäre, wird der Inhalt einfach durch bunte Kleckse und dilettantisches Gekrakel gestreckt. So sehen wir auf FF-Seiten Zerrbilder der Pseudorealität, die jeder Beschreibung spotten. Batman in einem grünen Umhang, als Zeichen des gerade in Mode kommenden ökologischen Bewusstseins oder Superman, dessen Haaransatz unmittelbar an seinem Augenlid beginnen zu scheint.

Oft bedienen sich die selbsternannten Schriftsteller auf Bilderseiten wie deviantART, einer Art Fanfiction-Seite für Analphabeten. Hier gibt es für jeden verbeulten Topf auch einen unwuchtigen Deckel.[3]

[Bearbeiten] Quellen und Anmerkungen

  1. wobei "existieren" sich auf das Fiktive bezieht und somit paradoxerweise gar nicht existieren kann
  2. Allein die Vorstellung, dass Alan Rickman über Emma Watson ruckelt, zeugt von großer Phantasie und einer hohen Toleranzgrenze an Ekel.
  3. Für alle Fanfiction-Autoren: Dies war metaphorisch gesprochen. Gemeint sind eure fürchterlichen Schriebsel samt der ekelerregenden Hentaibilder, mit denen ihr diese schmückt.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks


Dieser Artikel ist Artikel der Woche  19 / 2011
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