Führer

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Die Führerin oder der Führer (geschlechtergerecht FührerIn oder das Führ genannt) ist eine Person mit exzentrischem Verhalten, die selten führen kann, aber führen will, führen darf, führen soll, führen muss und manchmal tatsächlich führt. Was oder wen sie wohin führt, ist, das haben umfangreiche sozialwissenschaftliche Studien [1] gezeigt, unterschiedlich. Führer führen nur dann ab, wenn ein erheblicher Druck die Gesamtsituation belastet. In den übrigen Fällen lassen sie abführen (Abführmittel).

[Bearbeiten] Begriffsbestimmung

Der Begriff Führer leitet sich vom deutschen Verb führen (jemandem den Weg zeigen, ihn begleiten usw.) ab. Er ist eine beliebte Berufs- bzw. Tätigkeitsbeschreibung.

Als Eigenname gebraucht wird "Der Führer" (siehe Führerarten), ein Begriff, der zur Unterscheidung des so Bezeichneten von subalternem Gesindel verwendet wird und Erregung in unterschiedlicher Qualität und Intensität hervorruft. Wird "Der Führer" geflüstert, ist entweder Adolf Hitler, ein erfolgloser österreichischer Kunstmaler, gemeint, oder ein Abteilungsleiter, der sich in höheren Sphären wähnt, aber ohne jeden Durchblick durchs Leben und die Firma/Behörde geht.

[Bearbeiten] Führerarten

  • Der Reiseführer ist ein Touri-Adolf, der arglose Menschen zu alten Steinhaufen, Springbrunnen mit listeriengeschwängertem Wasser, maroden Gebäuden, vergammelten Bildern, vollgepissten Stränden usw. (Sehenswürdigkeiten) bringt, oder die als leichte Urlaubslektüre beliebte Taschenbuchausgabe von "Mein Kampf".
  • Der Führer - So werden häufig monotestikuläre Personen bezeichnet, die aus Österreich stammen und auch sonst seltsam sind. Ihnen wohnt die Tendenz inne, den Lebensraum nach Osten zu erweitern. Einen echten "Der Führer" erkennt man daran, dass es ihn nur einmal gibt. Allerdings gab es bereits Überlegungen, den Titel "Der Führer emeritus" zu schaffen. Da die als "Der Führer" arbeitenden Personen jedoch bislang die Angewohnheit hatten, noch vor Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters zu sterben, fehlte dazu die Notwendigkeit. Einer derjenigen, die "Den Führer" im 20. Jahrhundert verkörpert haben, war Adolf Hitler, der als Verfechter des Vegetarismus und der Liebe zu Hunden und Berghöfen bekannt geworden ist.
  • Anführer sind Menschen, die aufgrund einer tiefgreifenden Zwangsstörung unbedingt vorn oder oben, im Idealfall oben mittig vorn stehen wollen. Sie drängen sich gern auf, sind daher den Antänzern verwandt. Anführer werden vor allem in der Nähe von Rednerpulten, Kameras und Mikrofonen angetroffen. Ihre Anhänger gewinnen sie, indem sie zufällig Anwesende zunächst mit vorgetäuschter Willenskraft und Kompetenz betäuben und dann durch endloses Gewäsch in ein Wachkoma versetzen. Diesen Zustand erhalten sie oft über Jahre hinweg durch noch endloseres Gewäsch aufrecht. Es ist das Wesen der Anführer, sich, wenn's ernst wird, kommentarlos zu verkrümeln und dies anschließend als Akt der moralischen Überlegenheit zu feiern.
  • Arbeiterführer - Diese werden umgangssprachlich auch Proleten-Adi genannt und sind für jene zuständig, welche tagtäglich im strömenden Schweiße ihres fahlen Angesichts z. B. saugstarke Taschentücher herstellen, die sie sich selbst nicht leisten können, weil die meiste Knete für Suff, Fußball und Nutten draufgeht. Arbeiterführer leben gewöhnlich nicht von Arbeit, sondern von Arbeitern. Moderne Arbeiterführer erkennt man insbesondere am Porsche, den sie sich mühevoll vom Munde ihrer Gewerkschaftsmitglieder abgespart haben (siehe Klaus Ernst).
  • Verführer sind in der Regel Menschen mit Intelligenzminderung, die komfortabel vom Geld anderer Leute leben, z. B. Politiker, Journalisten, Medienschaffende und Künstler. Darüber hinaus zählen dazu auch LehrerInnen, die frühreife Schüler und Schülerinnen in der Entwicklung sozialer Kompetenzen besonders fördern wollen, ihnen dazu die sekundären Geschlechtsmerkmale in natura zeigen und sie en detail darüber informieren, was man mit diesen alles machen kann. Die so Geförderten ergreifen oft später selbst den Beruf des Verführers.
  • Eine regionale Sonderform des Führers beschäftigt sich mit dem Almauftrieb von Rindviechern ("Do kummt drr Ochs-Adi"). Da die Tiere häufig über einen großen Ring in der Nase (vgl. Piercing) verfügen, etablierte sich die Redewendung an der Nase herumführen, die auch auf unberingte Lebewesen angewandt wird.

[Bearbeiten] Ausbildung

Die Ausbildung zum Führer ist nicht einheitlich geregelt, sondern ergibt sich aus den jeweiligen Erfordernissen, die der künftige Einsatz mit sich bringt. So werden Reiseführer durch reisen ausgebildet, Arbeiterführer jedoch nicht durch arbeiten.

Besonders anspruchsvoll ist die Ausbildung zum Führer, wenn man später als "Der Führer" arbeiten will. Es gilt dabei ein numerus clausus, d. h. es werden nur Personen zugelassen, die blond, blauäugig, hart wie Kruppstahl und zäh wie Leder sind. Die Ausbildung ist interdisziplinär, so zählen dazu u. a. Malerei, Sprech- und Gestikunterricht (Prüfungsaufgabe: Geben Sie in fehlerfreiem Sprachduktus und werktreuem Auftreten das Zitat "Die Vorsehung hat mich auserwählt!" wieder und erläutern sie in einem vierstündigen Kurzreferat, was der Dichter uns damit sagen wollte.), Praktika zur Stärkung der Sozialkompetenz (mehrjährige Hospitationen im Obdachlosenheim und im Gefängnis), Workshops zu Lagerorganisation und technischen Gasen, militärpraktische Topographie (Prüfungsfrage: Wo liegt Stalingrad und wie ist die Stadt unter ökologisch verantwortungsvoller Verwendung der Ressourcen einzunehmen?). Nach bestandener Prüfung darf der Absolvent den international anerkannten Titel Der Führer führen, der ebenso wie z. B. Diplom-Sozialpädagoge vor den Namen gesetzt werden darf, allerdings nicht in den Personalausweis eingetragen werden kann.

[Bearbeiten] Meinungen zur Führer-Ausbildung

Der Führer selbst schrieb 2017: "Es ist ein hohes akademisches (sic!) Niveau der Führerausbildung gewährleistet, was sich besonders während der Schlacht um Bagdad in der Befähigung, (der Kriegsministerin „Meinen Arsch könnt Ihr haben, aber meine Jungs müssen trocken bleiben.“) in hocharabischer Kalligraphie als formvollendete Kapitulationserklärung auf Zeltwände zu schreiben und als professioneller Staats„mann“ zu exekutieren, niederschlägt."

Boris Jelzin bestätigte 1991, das des Führers Schwester Olga, „so blau wie die Wolga“ (Letmathe Conway), in der Profiliga längst für Russland spielt.

Der Pilot Carlo Gallo gab zu verstehen, dass es eine Ente ist, es existiere ein kompetenter Ausbilder des Führers. Seine Bedarfslinienflüge, welche sich auch an den Reisepräferenzen des Führers orientieren, wurden bislang allerdings nicht zu seiner Zufriedenheit angenommen. „Die Herren Hundt und Hartz haben mir noch übler als meiner Vorgängerin Natascha Grach zugesetzt. Sie verfolgen konsequent den Plan den vollkommen verarmten Führer sodann in einer staatlich lizenzierten Gartenzwergeakademie schockzugefrieren, während das Deutsche Volk vor verschlossenen Kühlschranktüren erfriert. Für uns Unternehmer bedeutet dies: ‚Wir sind noch zu jung, um in Deutschland zu krepieren!‘“ Des Führers geistige Gesundheit ist in diesen von Klarheit strotzenden Worten unwiderlegbar manifestiert. Man kann sagen, was man will, aber wo der Führer recht hat, hat er nunmal recht. (Dr. Dr. F. S. Pussycat, Mr., ein für seine Überempfindlichkeit bekannter Chirurg, der dem Führer bereits 1923 für 1 Reichsmark die Entfernung des Gehirns angeboten hatte)

[Bearbeiten] Bekannte Führer

Kim Jong-un ist der "oberste Führer", d. h. der Führer aller Führer. Er gilt als der profilierteste Vertreter einer menschenrechtsorientierten Politik, wendet sich strikt gegen Atomwaffen und Verfettung. Privat ist er begeisterter Frisuren- und Modesdesigner, der mit seinen vielseitigen und farbenfrohen Kreationen weltweit immer wieder Trends setzt.

Adolf Hitler, österreichischer Gastarbeiter, von 1933-1945 "Führer und Reichskanzler" des Deutschen Reichs. Zog sich 1945 wegen zunehmenden Händezitterns (er konnte dem Generalstab auf der Landkarte nicht mehr genau zeigen, wo die Armeen stehen sollen) vom Amt zurück. Er lebt heute in Neuschwabenland und betreibt mit Eva Hitler geb. Braun einen gutgehenden Ponyhof sowie eine Fachwerkstatt für Reichsflugscheiben.

[Bearbeiten] siehe auch

[Bearbeiten] Zitate

  • "Der Führer ist ein armes Schwein, hat nämlich keinen Führerschein"
~ Oscar Wilde über den Führer
  • "Niemals warrr ich ein Nazi! Ich wurrrde von gewissenlosen Leuten benutzt. Das muss jedem klarrr sein, derrr mein langjährrriges Engagement für Tierrre, Vegetarrrier und anderrre Rrrandgruppen kennt. Habe ich jemals Fehlerrr begangen, so wurrrde ich ohne Zweifel verrrführrrt. Frrragen Sie doch mal das fette Schwein in derrr weißen Uniforrrm oderrr den Krrretin mit dem Klumpfuß!"
~ Adolf Hitler

[Bearbeiten] Einzelnachweise

[1] "Die FührerIn im sozioökonomischen Spannungsfeld emanzipatorisch-psychosozialer Hypertrophie unter besonderer Berücksichtigung hydrocephaler Gendergerechtigkeit und multikultureller Abnormität", ProfessorIn Ahmad au-Bakhe, Mette Wurst M.Sc., Miriam Makeba-Schwarze et al., 2015, Leipzig

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