Europawahl

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„Europawahl? Wir kennen nur den Bartenwal, lecker mit Smørebrod“

~ Smør Smørbrod, Großvisir von Norwegen.


„Europawahl? Unsere Karavan fährt immer mit Schippe von Waal zu Maas“

~ Rudi Carrell


„Europawahl? On seulement connait le Atlantikwall“

~ Jacques Chirac


„Europawahl? Niemand hat die Absicht, einen Wall zu errichten“

~ Walter Ulbricht


Europawahlscheibe.png

Europawahlmaschine, wie sie heutzutage vielerorts vorzufinden ist

Die Europawahl ist ein gestörtes Telekommunikationsmedium der Europäischen Union. Es wird alle fünf Jahre von knapp 35 % der EU-Bevölkerung ohne Sinn und Zweck dazu benutzt, das Europaparlament zu wählen. Unterstützt wird diese Wahl durch millionenschwere Propaganda von Seiten der großen nationalen Volksparteien der europäischen Mitgliedsstaaten.

Die Wahlbeteiligung gilt als wichtigster Gradmesser für EU-Politiker, sowohl für ihren Verlust an Profil und Bodenhaftung, als auch für deren Fähigkeit, die Bevölkerung erfolgreich zum Narren zu halten. Umgekehrt neigt die EU-Bevölkerung dazu, durch ihr Wahlverhalten ihre nationalen Regierungen ganz im Sinne eines vereinten Europa nach Herzenslust abzuwatschen.

[Bearbeiten] Technologie

Kern dieser Technologie war bis 1995 die Europawahlmaschine. Äußerlich einem herkömmlichen Fernsprecher sehr ähnlich, hat es diese Erfindung jedoch in sich, da sie anstatt der üblichen zehnziffrigen Wählscheibe ein dreizehnsterniges Ziffernblatt vorweist, je ein Stern pro Mitgliedsstaat (EU der Zwölf - bis 1995) und einer für Norwegen, dessen Bevölkerung partout nicht dieser heilsstiftenden Organisation beitreten wollte.
Dafür erhielten die alten Schweden Norweger das umgekehrte Pentagramm den umgedrehten Stern, der bei Bedarf einfach umgedreht werden konnte (falls die Nordmänner sich doch noch entscheiden den neoliberalen Europäern Tribut zu zollen).

[Bearbeiten] Neuere Entwicklungen

Durch die EU-Osterweiterung suchte man nach einem neuen System zur Durchwahl zu den verschiedenen Ländern. Erste Ideen waren zum Beispiel eine zweite Wahl- Wählscheibe seitlich oder unterhalb der ersten. Andere Think Tanks brachten die Idee einer tastenbasierten Europawahlmaschine auf. Dieser wurde allerdings durch die gleichzeitige Notwendigkeit, die Europäische Flagge umzustrukturieren aufgegeben.
Wahlscheibeprototyp.png

Prototyp des Tastenwahlapparates, Entwicklung vorerst gestoppt.

Man rang sich schließlich zu einer anderen Lösung durch, teilweise aus Patriotismus, jedoch auch aus ganz einfachen pragmatischen Lösungsansätzen:
Das alte Europawahlscheibenmodell blieb bestehen und man fasste nun unter den 13 Sternchen derzeit alle 27 Europäischen Staaten unter einer sogenannten Wahlliste zusammen.

[Bearbeiten] Heutige Europawahlliste

Die folgende Liste begründet die Europawahl 2.0

  • Man nummeriere die Sterne durch, von 1-13, beginnend bei dem Sternchen unten rechts.
1.Stern: Deutschland (weil immer Gewinner beim Fußball - bestimmt durch Kaiser Franz)
2.Stern: Frankreich (der kleine unterlegene Bruder von Deutschland - außerdem war Napoleon kleiner als Franz)
3.Stern: Italien (Tricolore - Mozzarella, Tomate, Basilikum)
4.Stern: Vereinigtes Königreich (Wales, England, Schottland, Nordirland)
5.Stern: Spanien (Ursache unbekannt)
6.Stern: Polen (ist jetzt offen, Schengen und so...)
7.Stern: Schweden (hat irgendetwas mit IKEA zu tun)
8.Stern: Niederlande (die 8 hat zwei Löcher wie auch beim Käse)
9.Stern: Rumänien (Oh NOIN die Russenmänen kommen)
10.Stern: Littland, Lettauen, Est...wie auch immer (bekommen eine Zahl, kann ja eh keiner auseinanderhalten)
11.Stern: Irland (Schnapszahl, bekanntlich immer auf Schnaps)
12.Stern: Bulgarien ("Ich glaub's nicht, dass die auch dabei sind! Jetzt schlägt's aber 12")
13.Stern: Zypern & Malta (Inseln der Wilden 13 & Jim Knopf)
  • Alle weiteren Länder sind Ableitungen der oben genannten Durchwahlen:
1.Stern + 2.Stern: Luxemburg (Steueroase der Deutschen und Franzosen)
2.Stern + 8.Stern: Belgien ("Hup, hup Holland, äh Vive la France")
1.Stern + 1.Stern: Österreich (Großdeutsches Hohheitsgebiet)
1.Stern + 1.Stern + 1.Stern: Polen (Sonderdurchwahl aus Ostdeutschland)
7.Stern + 1.Stern: Dänemark (Wegen Mischung aus Wikingern und Ostfriesen)
1.Stern + 1.Stern + 1.Stern + 1.Stern: Ungarn (die ersten beiden für Österreich und die zweiten beiden weil Österreich ja auch Herrschaftsansprüche auf Ungarn hat)
10.Stern + 10.Stern: Tschechoslowenien (Oder wie hieß das Land?)
9.Stern + 7.Stern, oder aber auch 4x 1.Stern + 10.Stern: Finnland (kommt auf die ideologische Begründung an)
5.Stern + 5.Stern: Portugal (der Wurmfortsatz von España)
13.Stern + 13.Stern: Griechenland (Bosporus Polopolus?)
9.Stern + 12.Stern: Molwânien (Oder war das Moldanien?)

[Bearbeiten] Vorteile

Die Europawahl brachte für ihre Nutzer immense Vorteile:

  • Man erreichte mit nur einem Wählvorgang direkt den Staat, den man anrufen wollte - kein lästiges Telefonbuchblättern mehr.
  • Es war möglich, verschiedene Länder miteinander zu verbinden - einfach einen weiteren Stern dazuwählen.
  • Der ganze Service kostete nichts außer einer monatlichen Grundgebühr - und wenn man oft genug Norwegen zwecks EU-Beitritt anrief bekam man sogar noch einen Teil dieser Gebühr erstattet - als Marketingmaßnahme, damit man endlich den 13. Stern umdrehen konnte. In Folge der Europawahl 2.0 bekanntlichermaßen umgedreht durch die Wilde 13

[Bearbeiten] Nachteile

  • An die breite Bevölkerung wurde jedoch nie ein Exemplar verkauft, da diese die mit dem Gerät anrufbaren Staaten höchst selten konsultieren mussten.

In den Ministerien jedoch bekam der Europawahlautomat viel Zuspruch.

  • Das sogenannte 12-Finger-Suchsystem:
    Aufgrund der undifferenzierten Symbole auf dem Ziffern- bzw. Sternchenblatt landete man häufig im falschen Land, dies sorgte für allgemeine Verwirrung, Erheiterung und Ärgernisse im Europapolitischen Alltag, insbesondere durch die Zusammenlegung der Kanäle für Slowenien, Slowakei und Tschechoslowakei.
"Slowenien, Slowakei? - Hauptsache Tschechei!" ~ Łukasz Podolski
  • Norwegen will einfach nicht beitreten. (Jim Knopf hat den Zug abfahren lassen, siehe oben)

[Bearbeiten] PR-Aktionen

Als das Gerät Ende der 1970er auf den Markt kam, gab es eine groß angelegte PR-Kampagne, die "Europawahl". Diese wird alle fünf Jahre wiederholt, in der Hoffnung, dass das Gerät nun langsam doch in den europäischen Haushalten Einzug hält. Das Einzige was damit passiert ist jedoch, dass ein großes Loch in den Europäischen Haushalt gerissen wird, da der Unterhalt der Werbeagentur "Europäisches Parlament" regelmäßig dreistellige Millionenbeträge verschlingt.

[Bearbeiten] Siehe auch

Spezialprojekte
projects