Erich Honigschlecker

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„Er war besser als wie man denkt.“

~ Verona Pooth über Erich Honigschlecker


Erich "Horrido" Honigschlecker (1912-1994) war zuletzt Unehrenvorsitzender der PDS. Er war verheiratet mit der Ministerin für Volksbildung der DDR. Er selbst bekam nur unbedeutende Vorsitzenden- und Sekretärs-Posten nachrangiger Parteigremien. Im Zentralkommitée wurden die Feste und Jubelveranstaltungen der DDR geplant. Honigschlecker war Sekretär des Gremiums und musste den nervenden Briefverkehr mit der staatlichen Planungskommission tippen. Lange Zeit stand noch nicht mal eine elektrische Schreibmaschine dazu zur Verfügung. Zum Trost nannten ihn seine Parteikumpels "Generalsekretär". Außerdem hatte er den Vorsitz im Staatsrat. Dieses staatliche Rateteam spielte jede Woche einmal das Spiel "Was bin ich?". Stasi-Minister Erich Mielke stellte dem Team die Kandidaten vor. Diese mussten eine typische Handbewegung machen. Der Vorsitzende des Staatsrates hatte daraufhin die Frage zu stellen: Genn'se mir mal verraten was das soll? Der verdutzte Kandidat eklärte daraufhin dem offenbar irgendwie bedeutenden Staatsbeamten seine Handbewegung. Mielke schrie daraufhin "Verräter! Spielverderber!" und nahm den Kandidaten aus dem Spiel. So wäre das auch immer weiter gegangen, wäre da nicht die Sache mit der Mauer gewesen. Und so fiel für Honigschlecker's sozialistische Bilderbuchkarriere schließlich zum letzten Mal der eiserne Vorhang.

[Bearbeiten] der Untergang

Am 18. Oktober 1989 fiel ein Stück der Mauer um. Da das Teil zerbarst und kein Ersatz mehr lieferbar war, wurde Honigschlecker verantwortlich gemacht und musste zurücktreten. Schließlich hatte er 1961 eine Ewigkeits-Garantie für das Bauwerk seiner Baukolonnen unterzeichnet. Nun war endgültig erwiesen, dass Honigschlecker selbst in unwichtigen Sekretärsämtern Schaden für Republik und Sozialismus anrichtet. Egon Krenz durfte Honigschlecker beerben, aber der anhaltende Baumaterialmangel führte zum weiteren und letztlich ersatzlosen Verfall des Schutzwalls für die Freiheit. Schon am 9. November waren die Lücken in der Mauer unübersehbar. Man hoffte zwar, dass es donnerstags keine Montagsdemo geben würde, aber Günther Schabowski vom Zentralkommitée wünschte sich insgeheim doch eine Jubelveranstaltung, wie sie die DDR noch nie gesehen hatte. Dank Honigschlecker's Rücktritt fühlte er sich so frei in aller Öffentlichkeit zu behaupten, das Zentralkommitée hätte ab sofort die Mauer geöffnet. Die Rechnung ging auf. Noch am selben Tag machten sich Millionen DDR-Bürgerinnen und -Bürger (zuvor nur proletarische Massen) auf, sich erstmals vom unrechtmäßigen Rechtszustand hinter der Mauer zu überzeugen. Tatsächlich kamen alle Grenzübertreter am nächsten Tag zurück. Aber nicht wegen ihrer beim Westbesuch unerschüttert gebliebenen Treue zum Sozialismus, sondern um die nächste Montagsdemo nicht zu verpassen. Aufgrund dieser Umstände geriet der zurückgetretene langjährige Staatsratsvorsitzende noch weiter in Misskredit und wurde sogar wegen Hochverrats angeklagt.

[Bearbeiten] die Vorgeschichte

Schon der Bau der Mauer im Jahre 1961 war in der DDR ein Skandal, hatte doch Honigschlecker's Vorgänger Walter Ulbricht versprochen, dass keine Mauer gebaut würde. Aber der noch junge Partei-Karrierist Honigschlecker setzte die Bau-Kolonnen in Marsch, und auch damals lief das nur mittels der staatlichen Planungskommission wie am Schnürchen. Selbst die Kameras der West-Medien wurden pünktlich mit mehreren Dutzend Last-Minute-Mauerspringern beliefert. Die Partei erkannte langsam, dass Ulbricht Honigschlecker nicht im Griff hatte, so dass schließlich Ulbricht durch Honigschlecker ersetzt wurde.

[Bearbeiten] das Talent

Eigentlich war Honigschlecker für eine Karriere als saarländischer Volksschauspieler vorgesehen (als Vorläufer von Heinz Becker also). Das spätere KPD-Bundestagsmitglied Otto Niebergall ließ ihn die Hauptrolle aus einem Stück von Niebergall's Urgroßvater Ernst Elias Niebergall auswendig lernen. Da der junge Erich sehr begabt war, aber an dieser Parade-Rolle zu scheitern schien, ließ Niebergall das Stück "Der Datterich" schließlich aus dem Südhessischen ins Saarländische übersetzen. Für seine spätere Ausbildung zu Partei-Ämtern liess sich Honigschlecker schließlich das Werk vom Saarländischen in ein DDR-übliches gesächseltes Hochdeutsch übersetzen. Spätestens diese Übersetzung war manipuliert und verfälscht durch Erich Mielke, der in der DDR die Fäden zog. Diese Übersetzung ist übrigens die Quelle all der Weisheiten, Platitüden und dummen Sprüche, die Honigschlecker als gefragter Redner seiner Partei immer wieder vom Stapel liess, womit er das Parteivolk zu Begeisterungsstürmen hinriss. Insider aus der Partei nannten ihn hinter seinem Rücken deshalb nur "Datt Erich".

[Bearbeiten] die Allüren

Als Gegner des Anschlusses des Saargebietes ging es ihm schlecht, als zu Zeiten Adolf Armleuchtermasts das Saarland mitsamt Schleife sich heim ins Reich volksabstimmte. Wegen guter Führung erhielt er zu Wasser und Brot auch Brausepulver, und wurde sogar zeitweise in ein Frauengefängnis verlegt. Aber nicht, um Gottes Willen, was denkt der Leser jetzt bloß, nein, Honigschlecker war innerlich schon immer das devote Weib, das es zu richtigen Männern hinzog. Später sollte er sich unsterblich in einen sowjetischen Parteikollegen namens Breschnew verlieben. Von beiden gibt es liebevolle Kussszenen auf Zelluloid, für die Hollywood Millionen gezahlt hätte. Ein KGB-Agent lüftete das Geheimnis um die beiden nachrangigen Sekretäre ihrer großen Parteien: Es war nicht Honigschleckers gekonnte Schauspielerei, es war Liebe. Nach dem Tode Breschnews buhlte Udo Lindenberg mit einem Liebeslied für "Honey" um den charmanten Parteisekretär. Dieser schickte ihm einen Sonderzug nach Pankow, aber erst, nachdem er selbst schon nach Wandlitz umgezogen war.

Im Zentralkommitée seiner Partei spielte man nicht nur "Was bin ich?", sondern auch leidenschaftlich Poker. Es ging ja nur um "Alu-Chips" (Ostmark). Lediglich beim Staatsbesuch von König Franz-Josef dem Letzten von Bayern wurde um echtes Geld gespielt. Eine Milliarde Westmark wechselte vom königlich-bayrischen Staatsschatullenkonto beim Vorgänger der Hypo Real Estate zu Honigschlecker's Konto bei der VEB Wandlitzer Genossenschaftsbank "Sozialistische Internationale". Das Zentralkommitée wechselte die Sondereinnahme vollständig um in Alu-Chips zum damaligen Kurs 1:100. Mit 100 Milliarden Alu-Chips glaubte man auch die Ewigkeitsgarantie für die Vergnügen des Kommitées zu haben.

Führende Leute in der Partei wie Erich Mielke hielten nicht viel von Honigschlecker. Der Stasi-Chef führte sogar eine Akte über den Sekretär. Ausnahme war die Jagd. Als Jagdgenossen waren die beiden Erichs unzertrennlich, Mielke nannte ihn dann respektvoll "Horrido". Dabei legte Honigschlecker Mielke rein, denn eigentlich traf er immer daneben. Er ließ die besten Scharfschützen der Grenztruppen abkommandieren als "Ghost-Shooter", die an seiner Stelle von ihren Verstecken aus den Blattschuss setzten. Deshalb wurden vor allem an Tagen, an denen zur Staatsjagd geblasen wurde, im Westen gelungene Überwindungen der Grenzsperranlagen durch Republikflüchtlinge gemeldet. Aber auch Mielke schummelte. Er schoss immer nur Hirsche, die schon längere Zeit Zersetzungsmaßnahmen durch seine Stasi ausgesetzt waren. Wenn sie einander ihre Jagdbeute präsentierten, meinte Honi denn auch immer mitleidig: Deiner hat ja gar kein Geweih mehr.

[Bearbeiten] Trivia

Angesichts des Umstandes, dass Honigschlecker mit einem „lila Drachen“ verheiratet war, würde es den durchschnittlichen Leser wohl verwundern, wenn nicht gegen ihn Strafanzeige wegen „Unzucht mit Tieren“ gestellt worden wäre. Eine entsprechende Anklage gab es tatsächlich; sie wurde jedoch abgewiesen, da es dem Ankläger weder gelang die Existenz von Drachen noch deren Zugehörigkeit zur Tierwelt zweifelsfrei nachzuweisen.


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